
Von ihren Sitzen erhoben, gedachten die Stadträte ihres verstorbenen Kollegen Karl-Heinz Niederhammer. − Foto: Brandl
Von ihren Sitzen erhoben, gedachten die Stadträte ihres verstorbenen Kollegen Karl-Heinz Niederhammer. − Foto: Brandl
Bewegender Moment im Stadtrat von Neuötting (Landkreis Altötting): In einer Gedenkminute erhoben sich die Stadträte eingangs ihrer Sitzung am Donnerstagnachmittag von ihren Sitzen und gedachten Karl-Heinz Niederhammers. Der Freie Wähler, der dem Gremium mehr als 22 Jahre lang angehört hatte, war Ende Oktober im Alter von 64 Jahren einer heimtückischen Krankheit erlegen. Er hatte, obwohl er seit Monaten um sein Leiden und dessen mit Sicherheit tödlichen Ausgangs wusste, sein Stadtratsmandat ausgeübt, so lange es ihm möglich war. Bürgermeister Peter Haugeneder rief in einer kurzen Gedenkansprache die verschiedenen Posten in Erinnerung, die Niederhammer seit 1990 im Stadtrat inne hatte, charakterisierte ihn als zuverlässigen und menschlich angenehmen Rat und versprach im Namen aller Fraktionen und der Verwaltung: "Wir werden ihm ein ehrendes Andenken bewahren."
Niederhammers Platz im Stadtrat in der Freien-Wähler-Fraktion nimmt nun als Nachrückerin Auguste ("Gusti") Rubner-Klatt ein. Sie wurde im Verlauf der Sitzung am Donnerstag vereidigt, gelobte mit erhobener rechter Hand, "Treue dem Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland und der Verfassung des Freistaates Bayern." Als Nachfolger Niederhammers auf dem Posten eines weiteren Bürgermeister-Stellvertreters wurde Oskar Hofstetter vorgeschlagen und vom Stadtrat einstimmig akzeptiert. Peter Haugeneder gratulierte ihm dazu mit Handschlag. − afbMehr darüber lesen Sie am Samstag, 17. November, in Ihrer Ausgabe der Passauer Neuen Presse (Alt-Neuöttinger/Burghauser Anzeiger).
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