
Mit Hilfe eines Drahtes wurde das Fleisch so präpariert, dass sich ein Hund beim Fressen verletzen könnte. PHK Anton Waitzhofer schließt außerdem nicht aus, dass das Fleisch mit Gift versetzt wurde. − Foto: Kleiner
Mit Hilfe eines Drahtes wurde das Fleisch so präpariert, dass sich ein Hund beim Fressen verletzen könnte. PHK Anton Waitzhofer schließt außerdem nicht aus, dass das Fleisch mit Gift versetzt wurde. − Foto: Kleiner
Fieberhaft fahndet die Polizei nach einem mutmaßlichen Hundehasser, der am Montag in Winhöring (Landkreis Altötting) für Aufregung gesorgt hat. Am Isendamm fand ein Hundebesitzer beim Gassigehen ein mit Draht präpariertes Stück Fleisch. Offenbar hatte es jemand dort hingelegt, damit ein Hund es frisst und sich dabei verletzt.
Frühmorgens war der Spaziergänger mit seinen Hunden bei Kronberg im Bereich zwischen der Eisenbahn- und der B 299-Brücke über die Isen unterwegs. Gegen 7.15 Uhr bemerkte der Mann, wie eines seiner Tiere das Fleischstück ins Maul nahm. Gerade noch rechtzeitig nahm er dem Hund den vermeintlichen Leckerbissen weg. Sein Misstrauen war mehr als berechtigt: Aus dem Fleisch ragten zwei Drahtstifte, dünne zwar, aber von einer so hohen Festigkeit, dass sich der Draht beim Zubeißen wohl nicht verbogen hätte.
Zwar fand die Polizei keine weiteren präparierten Stücke mehr, dennoch ruft sie Hundebesitzer auf, beim Gassigehen die Augen offen zu halten − schließlich ist der jetzige Vorfall bereits der zweite innerhalb weniger Wochen. Erst Mitte Oktober hatte ein ähnlicher Fund in Wald an der Alz für Besorgnis gesorgt. − cklMehr dazu lesen Sie am Mittwoch, 14. November, im Alt-Neuöttinger/Burghauser Anzeiger
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