• regioevent.de
  • mydealbayern.de
  • heimatsport.de
  • am-sonntag.de


pnp.de 24.05.2012

Login

   Jetzt registrieren!   Passwort vergessen?




Icon Breadcrumb Sie sind hier:
RSS-Feed abonnieren
  • Akuelle Nachrichten werden geladen...




Pastetten/Altötting  |  01.09.2011  |  17:52 Uhr

A94: "So weit war ma no nia"

von Erwin Schwarz

Lesenswert (1) Lesenswert ein KommentarKommentare Weitersagen Weitersagen drucken Drucken






Ihre Freude über den erfolgreichen Weiterbau der A 94 zeigten diese Demonstranten. Aus den Reihen der Aktionsgemeinschaft gegen die A 94 war bei der Feierstunde zur Verkehrsfreigabe des Teilstücks Forstinning-Pastetten niemand zu sehen.  − Foto: Willmerdinger

Ihre Freude über den erfolgreichen Weiterbau der A 94 zeigten diese Demonstranten. Aus den Reihen der Aktionsgemeinschaft gegen die A 94 war bei der Feierstunde zur Verkehrsfreigabe des Teilstücks Forstinning-Pastetten niemand zu sehen.  − Foto: Willmerdinger

Ihre Freude über den erfolgreichen Weiterbau der A 94 zeigten diese Demonstranten. Aus den Reihen der Aktionsgemeinschaft gegen die A 94 war bei der Feierstunde zur Verkehrsfreigabe des Teilstücks Forstinning-Pastetten niemand zu sehen.  − Foto: Willmerdinger

Bild herunterladen

Es bedurfte wohl einiger Kraftanstrengung und auch mancher finanzpolitischer Winkelzüge, dass auch in den kommenden beiden Jahren genug Geld für den Weiterbau der A94 bereit steht. Das deutete am Mittwochnachmittag bereits Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer bei seiner Ansprache anlässlich der Eröffnung des Teilstücks Pastetten-Dorfen an. Und sein Staatssekretär Andreas Scheuer konkretisierte es gestern nochmal am Telefon: "Wir haben jeden Cent zusammengekratzt."

Er, Scheuer, habe noch vor der Sommerpause im Ministerium klar gemacht, dass Geld nach Südostbayern gepumpt werden müsse. Sein Altöttinger Parlamentskollege Stephan Mayer habe ihn fast schon bedrängt, konkrete Zusagen zu machen. "Und das haben wir am Mittwoch getan", ist Scheuer überzeugt: 40 Millionen Euro für bauvorbereitende Maßnahmen auf dem Teilstück Pastetten-Dorfen für die Jahre 2012 und 2013 hat Minister Ramsauer versprochen. "Das Signal ist: Es gibt keinen Zeitverlust", so Scheuer zur PNP.

Auch Ramsauer hatte am Mittwoch MdB Mayer für seine Hartnäckigkeit gelobt: "Er lässt nicht locker." Ziel sei gewesen, mit einer "positiven Nachricht" zur A94-Eröffnung zu kommen; dass im Einvernehmen mit dem Freistaat die Finanzierungszusage konkret für den Weiterbau der A94 gemacht werde, sei der nächste, konsequente Schritt. Den Gegnern attestierte er, mit ihren Klagen vor Gericht legten sie ein Verhalten an den Tag, das man in Bayern als "Eineschrein ins Hehnaloch" bezeichne. Kurzum: Widerstand, um des Widerstands willen, für das er, Ramsauer, "kein Verständnis" habe. "Diese A94 ist unverzichtbar" sagte der Minister und erklärte, ganz oben auf der Agenda seines politischen Handelns stehe die Verbesserung der Verkehrsanbindung des Chemiedreiecks auf der Straße und Schiene.

Bis 2018 den Lückenschluss zwischen Marktl und München zu erreichen, sei Aufgabe und Ziel seiner Politik. Staatssekretär Scheuer ergänzte gegenüber der PNP, offizielle Sprachregelung im Ministerium sei, bis 2018 die A94 bis zum Anschluss an die A3 bei Pocking fertig zu stellen. Eine Lücke bleibe lediglich zwischen Marktl und Simbach: Dieses Teilstück wird zwar bereits als A94 geführt, ist aber nur einbahnig gebaut; für die beiden fehlenden Straßenspuren besteht nämlich laut Bundesverkehrswegeplan kein vordringlicher Bedarf. Außerdem sträuben sich die Simbacher gegen den Weiterbau im Bereich ihrer Stadt und blockieren seit Jahrzehnten Trassenvariante um Trassenvariante.

Auch der Freistaat freue sich über "befahrbare, nicht mehr beklagbare sechs Kilometer", sagte Marcel Huber, Leiter der Staatskanzlei in München − vor allem weil diese Teil "meiner A94" sind. Die Zusage von 40 Millionen Euro für die kommenden beiden Jahre sei eine "klare Aussage" und Zeichen dafür, wie wichtig dem Bund die Autobahn sei. "Die A94 ist auf einem guten Weg − so weit war ma no nia", sagte Huber; und es müsse weitergehen: "Wo Baurecht ist, muss gebaut werden. Die Bagger dürfen nicht mehr stillstehen" − weder in Ober- noch in Niederbayern. Dies geschehe im Interesse der Menschen, also der Verkehrsteilnehmer und Berufspendler ebenso wie der im Bayerischen Chemiedreieck sowie in den angrenzenden Landkreisen ansässigen Industrie, der Dienstleister, des Handels und des Handwerks und Gewerbes.

Auf Seiten der regionalen Wirtschaft stieß die Verkehrsfreigabe denn auch auf ungeteilte Zustimmung der regionalen Wirtschaft. "Nach langer Wartezeit und vielen Verzögerungen ist dies eine gute Nachricht für die Unternehmen in den Landkreisen Altötting und Mühldorf", sagte Ingrid Obermeier-Osl, Vorsitzende des IHK-Gremiums Altötting-Mühldorf.

Für die beiden Landkreise und die ganze Region Südostbayern sei die Freigabe des 6,2 Kilometer langen Abschnitts aber nur ein Schritt auf einem langen Weg. Die IHK-Gremiumsvorsitzende fordert den zügigen Lückenschluss in Richtung Passau, um die durchgehende Verbindung zur A 3 zu schaffen. "Der Bund steht im Wort, das Geld für den weiteren Ausbau zur Verfügung zu stellen", so Obermeier-Osl. Die Unternehmen der Region seien mehr denn je auf leistungsfähige Straßenverbindungen angewiesen, um ihre Beschaffungs- und Absatzmärkte schnell und sicher zu erreichen.












Sicherheitscode:




Dokumenten Information
Copyright © Passauer Neue Presse 2012
Dokument erstellt am 2011-09-01 17:50:50
Letzte Änderung am 2011-09-02 15:42:38






Am Podium im Bürgerzentrum (von links): Dr. Andreas Hildebrandt, Dr. Thomas Karte, Dr. Gerold Klotz-Engmann und Johann Ströbl. Nicht im Bild der gerade referierende Heiko Schween und Moderator Hans Peter Maier.  − Foto: Gerlitz

"Der Mensch ist das größte Risiko"

So brandaktuell wie in diesen Wochen war das Thema "Sicherheit in der Industrie" im Landkreis Altötting schon seit Jahren nicht mehr. Kein Wunder, dass die Fachtagung dazu am Dienstag im Bürgerzentrum Burgkirchen ausgebucht war. Die Tagung für Betreiber, Planer und Prüfer von sicherheitsrelevanten Anlagen war allerdings schon länger geplant und keine Reaktion auf die Unfälle der jüngsten...





Blumen gab es in Braunau von Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer (2.v.l.) für das Burghauser Ehepaar Elisabeth und Bernhard Simmet, mit dem die Besucherzahl 50 000 bei der Landesausstellung erreicht worden ist.  − Foto: Land Oberösterreich

50 000 Besucher der Landesausstellung

Bernhard und Elisabeth Simmet hatten am Mittwoch, 23. Mai, Hochzeitstag. Das Burghauser Ehepaar nutze den Tag für einen Besuch in Braunau, um sich nach der Besichtigung der Landesausstellung in Burghausen auch das Augustiner-Chorherrenstift und die dortige Zusammenstellung der neueren Geschichte anzusehen...





Präsentierten am Mittwoch im rot-weißen Einheitslook die Bilanzzahlen der Sparkasse Altötting-Mühldorf: (v.l.) Vorstandsmitglied Bernd Renschler, stv. Vorstandsvorsitzender Dr. Stefan Bill, Vorstandsvorsitzender Herbert Langstein und Vorstandsmitglied Karl Straßer.  − Foto: Schwarz

"Sparkasse behauptet ihre Position als Marktführerin"

"Die Sparkasse Altötting-Mühldorf hat auch 2011 ihre Position als Marktführerin in ihrer Region sowohl im Einlagen- als auch im Kreditgeschäft behauptet." Dieses Fazit zog Vorstandsvorsitzender Herbert Langstein bei der Bilanzpressekonferenz der Sparkasse Altötting-Mühldorf und untermauerte seine Einschätzung mit Zahlen...





Bürgerversammlung: Discounter sind nicht alles

Reges Interesse zeigten die Bürger − etwa 50 waren vertreten − bei der Bürgerversammlung am Dienstag im Stadtsaal. Nach den Berichten von Bürgermeister Peter Haugeneder und Landrat Erwin Schneider nutzten sie die Gelegenheit zu Information und Kritik. Zweiter Bürgermeister Horst Schwarzer verlas eingangs eine Anfrage von Wilfriede Trumm...






Anzeige








Vernetzen Sie sich mit uns auf folgenden Seiten:

Die Passauer Neue Presse auf Facebook Die Passauer Neue Presse bei Google+ Der Youtube-Kanal der Passauer Neuen Presse Die Passauer Neue Presse bei Twitter Die Passauer Neue Presse bei Xing RSS-Feeds der Passauer Neuen Presse



Anzeige


Aktuell in Ihrer Heimatzeitung














Traueranzeigen aus Ihrer Region











Bereits vor eineinhalb Wochen mussten die Hochfackeln im OMV-Werk wegen einer Betriebsstörung für mehrere Tage in Betrieb genommen werden.  − Foto: Kleiner

Abermals ist es in der Burghauser OMV-Raffinerie zu einer Betriebsstörung gekommen...



Am Podium im Bürgerzentrum (von links): Dr. Andreas Hildebrandt, Dr. Thomas Karte, Dr. Gerold Klotz-Engmann und Johann Ströbl. Nicht im Bild der gerade referierende Heiko Schween und Moderator Hans Peter Maier.  − Foto: Gerlitz

So brandaktuell wie in diesen Wochen war das Thema "Sicherheit in der Industrie" im Landkreis...



Aus dem siebten Stock dieses Wohnblocks stürzte sich die Frau in den Tod.

Wieder hat sich im Neuöttinger Michaelifeld ein Mensch durch den Sprung aus einem Hochhaus das Leben...



Reges Interesse zeigten die Bürger − etwa 50 waren vertreten − bei der...



Gestern beim Beginn der Bauarbeiten (von links): Gustav Wiesmüller vom Wasserwerk der Gemeinde Garching, Heinrich Wankner vom begleitenden Ingenieurbüro, Stefan Westner vom Garchinger Bauamt und Martin Aigner von der ausführenden Firma Kellhuber.  − Foto: Gerlitz

Zwei Baumaßnahmen hat die Gemeinde Garching für dieses Jahr geplant: Straßen- und Wasserleitungsbau...





Das Schweinefleisch kommt in rotbrauner Sauce daher, umgeben von buntem Gemüse − das ist typisch chinesische Küche, die stilgerecht in chinesischem Geschirr und mit Stäbchen serviert wird.  − Foto: Lambach

Das Schweinefleisch in zentimeterdicke Scheiben schneiden, dann die Scheiben in daumendicke Stücke...





Beiträge unserer Leserreporter