
Eine große Hilfe und Erleichterung seines ehrenamtlichen Dienstes ist für Ferdinand Buchholz das im vergangenen Jahr von der Gemeinde Burgkirchen angeschaffte Schallpegelmessgerät. Damit kann er nachweisen, dass Feiernde über die Stränge schlagen. Das war jedoch in der vergangenen Saison gar nicht nötig, denn allein die Abschreckungswirkung reichte aus. − Foto: Gerlitz
Eine große Hilfe und Erleichterung seines ehrenamtlichen Dienstes ist für Ferdinand Buchholz das im vergangenen Jahr von der Gemeinde Burgkirchen angeschaffte Schallpegelmessgerät. Damit kann er nachweisen, dass Feiernde über die Stränge schlagen. Das war jedoch in der vergangenen Saison gar nicht nötig, denn allein die Abschreckungswirkung reichte aus. − Foto: Gerlitz
Das Hobby von Ferdinand Buchholz ist die Hütte im Burgkirchner Naherholungsgebiet Halsbachtal. In selbstloser und aufopfernder Weise kümmert er sich um die Verwaltung, Sauberkeit und Ordnung. Allerdings ist Buchholz 70 Jahre alt, bald sogar 71. Und bei Erreichen des "Meilensteins 70", so hatte er sich vorgenommen, sei ein guter Zeitpunkt zum Aufhören. Man bedenke, dass sich Buchholz seit 34 Jahren um die Hütte und das Naherholungsgebiet kümmert wie um sein eigenes Haus! Im Jahr 2000 verlieh ihm die Gemeinde für seine gemeinnützigen Dienste die goldene Ehrennadel.
Seit Monaten sucht die Gemeindeverwaltung einen Nachfolger für den engagierten Betreuer der Blockhütte im Halsbachtal, konnte aber bisher keinen finden. Deswegen ließ sich Buchholz überreden, seine Tätigkeit noch ein weiteres Jahr auszuüben. "2013 mache ich noch, damit die Gemeinde länger Zeit hat zum Suchen. Aber danach ist endgültig Schluss", bekräftigt Buchholz. "Wenn auch bis 2014 kein Nachfolger gefunden werden sollte, dann bleibt die beliebte Hütte eben zu."
Was die wenigsten heute noch wissen: In den Jahren 1974 und 1975 ließ die Gemeinde Burgkirchen im Halsbachtal einen Freizeitpark anlegen mit künstlichem See, Blockhaus und weitläufigem Kinderspielplatz. Damals wurde gerne von einem "Stadtpark" gesprochen, der die Wohnqualität heben solle. Das Projekt wurde staatlich gefördert. Geplant wurde die Anlage von einem Architekten-Ehepaar aus Freising. − geMehr zum Thema lesen Sie am Samstag, 2. Februar, im Alt-Neuöttinger Anzeiger
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