• regioevent.de
  • heimatsport.de
  • am-sonntag.de


pnp.de 31.07.2014

Login

   Jetzt registrieren!   Passwort vergessen?




RSS-Feed abonnieren
  • Akuelle Nachrichten werden geladen...




Burgkirchen / Alz  |  25.01.2013  |  15:14 Uhr

Sagenumwobenes Spekulationsobjekt

Lesenswert (4) Lesenswert kommentierenKommentare Weitersagen Weitersagen drucken Drucken






Erdstallforschung konkret: Nacherleben können Kinder das "Abtauchen" in eine Höhle in diesem Tunnel im kleinen Saal des Bürgerzentrums Burgkirchen/Alz. (Foto: Gerlitz)

Erdstallforschung konkret: Nacherleben können Kinder das "Abtauchen" in eine Höhle in diesem Tunnel im kleinen Saal des Bürgerzentrums Burgkirchen/Alz. (Foto: Gerlitz)

Erdstallforschung konkret: Nacherleben können Kinder das "Abtauchen" in eine Höhle in diesem Tunnel im kleinen Saal des Bürgerzentrums Burgkirchen/Alz. (Foto: Gerlitz)


Mit "Erdställen und Schratzln" hat Wolfgang Landsberger, Ausstellungsbeauftragter der Gemeinde Burgkirchen/Alz, für die Veranstaltung rund um Lichtmess ein Thema gewählt, das der Fantasie und der Spekulation keine Grenzen setzt. Jeder Besucher kann so nach Belieben selbst zum Heimatforscher werden, indem er seine eigene Theorie zu Mini-Stollen und Zwergen entwickelt.

Mit gut 100 Gästen wurde die Lichtmess-Ausstellung am Donnerstag im Bürgerzentrum eröffnet. Die musikalische Gestaltung der Feier lag in den Händen des Streichensembles der Musikschule Burgkirchen unter der Leitung von Cornelia Lehfeldt.

Bürgermeister Johann Krichenbauer hieß die Gäste willkommen und erwähnte den vor zehn Jahren von der Burgkirchner Praxisklasse in Gendorf errichteten "Schratzlkopf", der gleichsam als Vorläufer der diesjährigen Lichtmessausstellung betrachtet werden könne. Der Bürgermeister hob auch das umfassende Rahmenprogramm zur Lichtmessausstellung hervor, das es in dieser Quantität bisher noch nicht gab (zum Beispiel das Kursangebot "Schratzlwerkstatt"). Den Besuchern der Ausstellung im Bürgerzentrum wünschte Krichenbauer viel Neugierde.

Bei der Eröffnung der Brauchtumsausstellung rund um Lichtmess im Bürgerzentrum (von links): Wolfgang Landsberger, Ausstellungsbeauftragter der Gemeinde Burgkirchen, Kreisheimatpflegerin Renate Heinrich, Ortsheimatpfleger Alois Remmelberger und Bürgermeister Johann Krichenbauer. In der Bildmitte "Frau Percht" (nahe Verwandte von Frau Holle), hier als lichtes und holdes Wesen.  − Fotos: Gerlitz

Bei der Eröffnung der Brauchtumsausstellung rund um Lichtmess im Bürgerzentrum (von links): Wolfgang Landsberger, Ausstellungsbeauftragter der Gemeinde Burgkirchen, Kreisheimatpflegerin Renate Heinrich, Ortsheimatpfleger Alois Remmelberger und Bürgermeister Johann Krichenbauer. In der Bildmitte "Frau Percht" (nahe Verwandte von Frau Holle), hier als lichtes und holdes Wesen.  − Fotos: Gerlitz

Bei der Eröffnung der Brauchtumsausstellung rund um Lichtmess im Bürgerzentrum (von links): Wolfgang Landsberger, Ausstellungsbeauftragter der Gemeinde Burgkirchen, Kreisheimatpflegerin Renate Heinrich, Ortsheimatpfleger Alois Remmelberger und Bürgermeister Johann Krichenbauer. In der Bildmitte "Frau Percht" (nahe Verwandte von Frau Holle), hier als lichtes und holdes Wesen.  − Fotos: Gerlitz


Als großes Rätsel bezeichnete Landsberger in seinem Einführungsreferat die mindestens 1000 Jahre alten Erdställe, im Volksmund "Schratzllöcher". Die Deutungsversuche der mit bergmännischem Geschick angelegten Erdställe reichen von der christlichen Seelenkammer über Kulthöhlen im Zusammenhang mit Ritualen, Leergräber für Ahnenseelen bis hin zu Vorratskammern und Zufluchtsstätten.

Erdstallforschung sei nicht nur Ausgrabung, sondern auch Bodendenkmal- und Heimatpflege. 13 erforschte Erdställe gibt es nach Landsbergers Angaben im Landkreis Altötting (unter anderem in Willhartsberg in der Gemeinde Burgkirchen, gleich drei in Unterneukirchen, jeweils einen in Wald/Alz, Mauerberg, Kastl usw.). Darauf geht die Ausstellung im kleinen Saal des Bürgerzentrums ausführlich ein.

Höhlenforscher brauchen zum Teil dieselbe Ausrüstung wie Bergsteiger. Deswegen ist der Alpenverein Burgkirchen unter den Leihgebern der Ausstellung (links im Bild Vorsitzender Günther Stautner). Zu sehen sind handgeschmiedete Felshaken zum Abseilen, Steigeisen und genagelte Bergschuhe, alles etwa 60 Jahre alt.

Höhlenforscher brauchen zum Teil dieselbe Ausrüstung wie Bergsteiger. Deswegen ist der Alpenverein Burgkirchen unter den Leihgebern der Ausstellung (links im Bild Vorsitzender Günther Stautner). Zu sehen sind handgeschmiedete Felshaken zum Abseilen, Steigeisen und genagelte Bergschuhe, alles etwa 60 Jahre alt.

Höhlenforscher brauchen zum Teil dieselbe Ausrüstung wie Bergsteiger. Deswegen ist der Alpenverein Burgkirchen unter den Leihgebern der Ausstellung (links im Bild Vorsitzender Günther Stautner). Zu sehen sind handgeschmiedete Felshaken zum Abseilen, Steigeisen und genagelte Bergschuhe, alles etwa 60 Jahre alt.


Die Öffnungszeiten im kleinen Saal des Bürgerzentrums: Freitag 15 - 19.30 Uhr. Samstag 14:00 - 19:30 Uhr. Sonntag 9:00 - 11:00 Uhr und 14:00 - 18:00 Uhr. Mo./Di./Mi./Do./Fr. 15:00 - 19:30 Uhr. Samstag, 2. Februar, 14:00 - 19:30 Uhr (anschließend Hoagartn). Die Gemeinde Burgkirchen verlangt traditionell für ihre Brauchtumsausstellung rund um Lichtmess kein Eintrittsgeld. − geMehr zum Thema lesen Sie am Samstag, 26. Januar, im Alt-Neuöttinger Anzeiger



Ausführliche Berichte aus der Zeitung: Einzelausgabe als PDF online kaufen | Bereich für Abonnenten





Dokumenten Information
Copyright © Passauer Neue Presse 2014
Dokument erstellt am
Letzte Änderung am







Anzeige






Anzeige





ANZEIGE WIRD GELADEN... SchliessenSchliessen
Inhalt wird geladen...


Angebote aus der Region




Donau-Moldau-Zeitung
kfz.pnp.de - der reg...




Anzeige






JobFinder Jobfinder Dingolfing-Landau Rottal-InnJobfinder Deggendorf Regen












 - Piffer

Nun führt der tödliche Schuss von Burghausen zu ersten Konsequenzen. Wie das Polizeipräsidium...



Wer kennt diesen Mann? − Fotos: Polizei

Eine Schlägerei unter Fahrgästen des Altöttinger Dultbusses beschäftigt nach wie vor die Polizei...



Die Tierhilfe aber kann im Klosterhof bleiben. Manuela Reisbeck ist eine der Helferinnen, die sich hier um Katzen kümmert.

Die Pläne, das Tierheim Arche Noah im städtischen Klosterhof an der Burgkirchener Straße...



Mit Baumaschinen werden die Photovoltaik-Module abgebaut. Die Arbeiten gehen hinter einer Barke vonstatten. Rechts im Bild sind die Module noch an der Anlage angebracht, sollen aber auch in Kürze verschwinden. − Foto: Brandl

Eine der größten Photovoltaikanlagen im südostbayerischen Raum verschwindet: Am Montag haben die...



− Foto: Kleiner

Folgenschwerer Fehler eines Fahnders: Bei dem tödlichen Schuss auf einen mutmaßlichen Drogendealer...





− Foto: Kleiner

Folgenschwerer Fehler eines Fahnders: Bei dem tödlichen Schuss auf einen mutmaßlichen Drogendealer...



 - Piffer

Nun führt der tödliche Schuss von Burghausen zu ersten Konsequenzen. Wie das Polizeipräsidium...



 - Foto: Kallmeier

Nach dem tödlichen Schuss aus einer Dienstwaffe eines Polizisten, der am Freitagabend für den Tod...



Blumen liegen an der Stelle, an der der 33-Jährige in Burghausen durch einen Polizeischuss starb. - Foto: Piffer

UPDATE: Tod durch Polizisten: Schuss traf 33-Jährigen am Hinterkopf---Von Rauschgift ist die Rede...



Im Hinterhof dieses Wohnblocks wurde der 33-Jährige erschossen. − Foto: Robert Piffer

UPDATE: Tödlicher Schuss: Demo gegen Polizeigewalt in Burghausen---Der tödliche Schuss von...





Der Rolls Royce M9000 (1935) gehörte einst Margaret Rutherford, die die Romanfigur Miss Marple verkörperte. Nun freuen sich Adolf und Jitka Tahedl aus Regensburg über ihr außergewöhnliches Cabrio. − Fotos: Limmer

Bestes Sommerwetter mit weißblauem Himmel konnten die 52 Teilnehmer der ADAC-Chiemgau-Historic...



− Foto: dpa

Mittels Genspuren hat die Polizei zwei Trickdiebe überführt, die vor gut einem halben Jahr eine...



Landrat Erwin Schneider − Foto: Schwarz - Schwarz

Altöttings Landrat Erwin Schneider (53) ist am Donnerstagnachmittag überraschend in die Kreisklinik...



Am Max-Planck-Institut forscht Dr. Elisabeth Schneider mit der Hoffnung, wichtige Fortschritte im Kampf gegen Krebs zu erzielen. Ihre Doktorarbeit schrieb sie bei Nobelpreisträger Prof. Robert Huber. − F.: Denise Vernillo

Es gibt Karrieren, die sind fast zu perfekt, um wahr zu sein. Dr. Elisabeth Schneider kann eine...



 - Golfclub

Dass sich die Teilnehmer eines Golfturniers über einen Versicherungsfall freuen...