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pnp.de 24.07.2014

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Seit Donnerstagabend läuft die Pumpe wieder. Damit können die Langzeit-Tests fortgesetzt werden.  − Foto: Kleiner

Seit Donnerstagabend läuft die Pumpe wieder. Damit können die Langzeit-Tests fortgesetzt werden.  − Foto: Kleiner

Seit Donnerstagabend läuft die Pumpe wieder. Damit können die Langzeit-Tests fortgesetzt werden.  − Foto: Kleiner


Als "Zukunftsprojekt" wird es angepriesen, tatsächlich sieht die Zukunft der Kirchweidacher Geothermie nicht rosig aus. Pannen beherrschen das Projekt. Die Verantwortlichen räumen bereits ein, dass es vor 2014 nichts wird mit der Stromproduktion. Obendrein beschert jetzt ein vor dem Aus stehender Investor Ärger. Er wirft einen dunklen Schatten auf die Vorfreude.

 Anfang März nahm das Unheil seinen Lauf. Weil sie ohne Lizenz Anlagegeschäfte getätigt hatte, nahm die eidgenössische Finanzmarktaufsicht die Schweizer Firma SAM Management Group AG vom Markt. In Regensburg liefen daraufhin die Telefone heiß. Dort hat die FG.de-Unternehmensgruppe ihren Sitz. Die Firma war erste Anlaufstelle für die SAM. Millionen hatten die Schweizer für die Geothermie-Pläne von Geschäftsführer Florian Fritsch bereitgestellt oder versprochen − darunter das Kirchweidacher Projekt.

Was die SAM AG angeht, so ist zwischenzeitlich die Auflösung eingeleitet. Zwei Anwälte sind damit beschäftigt, den Restwert festzustellen und die Forderungen der Anleger zu bündeln. Bis 30. November haben diese Zeit, Ansprüche geltend zu machen.

 Ob es letztlich zur Insolvenz kommen wird, ist ungewiss. Zunächst muss geklärt werden, was mit dem Geld der etwa 4000 Anleger geschah.

Auch ohne den möglichen Wegfall des Schweizer Investors bleibt das Kirchweidacher Projekt von wenig Erfolg gekrönt. Nach einer ganzen Reihe an Pannen stand die Pumpe monatelang still. Eigentlich hätten die Tests, mit denen die Gesellschaft dem Bergamt belastbare Daten liefern will, längst abgeschlossen sein sollen. Vor Monaten schon war der Baubeginn für das Kraftwerk geplant. 2013 sollte es in Betrieb gehen. 

 Dass daraus nichts wird, räumt auch Geschäftsführer Bernhard Gubo mittlerweile ein. Der neue Zeitplan sehe vor, dass bis Mitte 2013 der Bau beginne. Die Stromproduktion könnte Anfang 2014 starten. − cklMehr dazu lesen Sie am Samstag, 24. November, im Alt-Neuöttinger/Burghauser Anzeiger



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