
Alois und Michaela Kirchberger in ihrem "Kindergarten". Die halbwüchsigen Kälber werden auf dem Biohof in Halsbach bleiben. Ca. 20 Kälber im Jahr behalten die Kirchbergers zur Milchviehhaltung. Das andere Jungvieh und Stiere sowieso werden verkauft. − Fotos: Königseder
Alois und Michaela Kirchberger in ihrem "Kindergarten". Die halbwüchsigen Kälber werden auf dem Biohof in Halsbach bleiben. Ca. 20 Kälber im Jahr behalten die Kirchbergers zur Milchviehhaltung. Das andere Jungvieh und Stiere sowieso werden verkauft. − Fotos: Königseder
Bild herunterladenAlois Kirchberger und sein Lehrling Matthias setzen das Kalb vorsichtig in eine mit Stroh aufgefüllte Schubkarre. Mutter "Jägerin" schnaubt und muht noch ein wenig hinterher, während die Männer den kleinen Stier zu den anderen Kälbern bringen, wo er eine eigene Box im Freien bezieht. 15 Minuten zuvor ist das Kalb zur Welt gekommen. "Wir müssen das Kalb zeitnah von der Mutterkuh wegnehmen. Der Trennungsschmerz wäre sonst zu groß", sagt Alois Kirchberger. Das Frischgeborene gehört zu den ersten "Bio-Kälbern" der Kirchbergerischen Milchviehwirtschaft. Nach zwei Jahren entbehrungsreicher Umstellungszeit ist es seit 1. Januar offiziell: "Wir sind Bio-Bauern." Ein Unterschied ist, dass der Landwirtschaftsmeister nun für die Milch, die er an die Milchwerke Berchtesgadener Land liefert auch den etwas höheren Biopreis bekommt. Seit Wochen überschlagen sich die Meldungen, dass in Bayern immer mehr Landwirte auf Bio umstellen. Für Alois Kirchberger und seine Frau Michaela war es eigentlich eine logische Konsequenz. Gewachsen aus der persönlichen Einstellung und den teils geschaffenen, teils zufällig sich ergebenden Rahmenbedingungen haben sie ihren Hof mehr und mehr "biotauglich" gemacht. − köxMehr zu diesem Thema lesen Sie am 23. Februar im Alt-Neuöttinger bzw. Burghauser Anzeiger.
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