
Die Gemeinde Burgkirchen hat weniger ein Einnahmenproblem als ein Ausgabenproblem. Selbst bei mittleren bis guten Gewerbesteuer-Einnahmen, die überwiegend aus dem Werk Gendorf (Bild) stammen, kommt die Industriegemeinde langfristig kaum über die Runden. − Foto: Willmerdinger
Die Gemeinde Burgkirchen hat weniger ein Einnahmenproblem als ein Ausgabenproblem. Selbst bei mittleren bis guten Gewerbesteuer-Einnahmen, die überwiegend aus dem Werk Gendorf (Bild) stammen, kommt die Industriegemeinde langfristig kaum über die Runden. − Foto: Willmerdinger
Bild herunterladenDas Thema "Geld" stand auf der Tagesordnung des Gemeinderates Burgkirchen und sorgte für eine ausgiebige Diskussion.
Bürgermeister Dr. Stephan Merz freute sich über die eingeplante Gewerbesteuer von 7,9 Millionen Euro und die dadurch mögliche Zuführung zum Vermögenshaushalt in Höhe von 1,5 Millionen Euro. Er betonte aber, dass sogar diese erfreulichen Beträge auf Dauer nicht reichen.
Damit war Dr. Merz dann auch schon beim Bauprogramm, dessen Schwerpunkt die Sanierung der Schule Holzen bildet. Der Bürgermeister gab bekannt, dass die Kostenschätzung bei gut zweieinhalb Millionen Euro liegt mit Tendenz nach oben. Eine staatliche Förderung sei aber erst ab vier Millionen Euro Baukosten zu erwarten. Dr. Merz rechnet nicht damit, dass die Sanierung des Holzener Schulgebäudes so teuer werden wird. Für die Instandhaltung von Straßen im Außenbereich seien 340 000 Euro eingeplant.
Zum Gemeinde-Etat wurde mehrfach abgestimmt: Der Haushaltsplan 2012 mit einem Volumen von 23,75 Millionen Euro (gegenüber dem Vorjahr nahezu unverändert) wurde mit 18 gegen 4 Stimmen angenommen. Die Finanzplanung 2013 bis 2015 wurde mit 17 gegen 5 Stimmen gebilligt. Den Stellenplänen 2012 für die Beamten und die anderen Beschäftigten stimmten 14 Gemeinderäte zu. 8 stimmten dagegen. Der Wirtschaftsplan der Gemeindewerke Burgkirchen wurde einstimmig beschlossen. Der zusammenfassende Satzungsbeschluss erging mit einem Stimmenverhältnis von 17:5. - ge
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