
Die wirkliche Arbeit kommt erst noch − symbolisch aber griffen die aus Politik, Wirtschaft und Industrie stammenden Verantwortlichen am Freitag schon mal zum Spaten. − Foto: Kleiner
Die wirkliche Arbeit kommt erst noch − symbolisch aber griffen die aus Politik, Wirtschaft und Industrie stammenden Verantwortlichen am Freitag schon mal zum Spaten. − Foto: Kleiner
In Sachen Güterterminal will Hans Steindl nichts mehr anbrennen lassen. Gerade einmal zwei Wochen sind vergangen, seit die Regierung von Oberbayern grünes Licht für das 30-Millionen-Projekt gegeben hat. Am Freitag schon folgte der offizielle Spatenstich. Ein Spatenstich für eine "zukunftsweisende Entscheidung", wie es der Burghauser Bürgermeister nannte.
Knapp zwölf Hektar Fläche, dreieinhalb Kilometer Gleis, dazu eine fast 650 Meter lange Kranbahn − bis Ende kommenden, Anfang übernächsten Jahres ist Großes geplant auf dem Areal westlich der B 20. Bislang zeugt nur eine gerodete und planierte Fläche von dem Projekt, auf das die Stadt, der Landkreis und die Industrie ihre Hoffnungen setzen.
Lange genug habe man warten müssen, erinnerte Steindl am Freitag an die Anfänge der Planungen. Acht Jahre sei es her, dass die Überlegungen ihren Lauf nahmen. Zwar sei schon zu Beginn klar gewesen, dass der Bannwald Probleme aufwerfen würde, mit derartigen Verzögerungen aber − angefangen von möglichen Alternativstandorten bis hin zu einer Gutachtenflut − habe niemand gerechnet. "Wir waren wohl ein wenig blauäugig", bilanzierte Steindl.
Mit den Anforderungen stiegen die Kosten. Allein für den Straßenanschluss und die Ausgleichsmaßnahmen rechnet die Stadt mit fünf Millionen Euro. Letztere würden von einer nachhaltigen Denkweise zeugen, so Steindl. Als Ersatz für den gerodeten Bannwald werde ein gesunder Mischwald heranwachsen, keine "Pseudovegetation", wie es sie andernorts oft gebe. − cklMehr dazu lesen Sie am Samstag, 1. Dezember, im Alt-Neuöttinger/Burghauser Anzeiger
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