
Die Schachfiguren dienten als Wegweiser und werden nun zu Gunsten der Burghauser Tafel verkauft. − Foto: Stadtmuseum
Die Schachfiguren dienten als Wegweiser und werden nun zu Gunsten der Burghauser Tafel verkauft. − Foto: Stadtmuseum
Der Abbau der Bayerischen Landesausstellung ist in vollem Gange. Das leer geräumte Haus kann bereits im Dezember wieder dem Stadtmuseum übergeben werden. Gleich nach der Schließung der Landesausstellung, ab dem 5. November, holten zahlreiche Kunsttransporte die kostbaren Leihgaben ab und brachten sie wieder zu ihren Museen und Klöstern in Deutschland, Österreich und Ungarn. Am 13. November verließ als letzte Leihgabe, die großformatige Grabplatte des Mainzer Erzbischofs, Burghausen in Richtung München.
Vieles aus der Landesausstellung findet erneut Verwendung. So erhält das Burghauser Stadtmuseum die 3-D-Animation der Burghauser Burganlage oder das Modell zum Bau einer Burg. Die Vitrinen kommen in das Diözesanmuseum nach Freising und in das Ichenhauser Schulmuseum. In der archäologischen Staatssammlung können in Zukunft die Besucher Getreide zu Mehl mahlen, und der große Tretradkran findet auf der fränkischen Cadolzburg Verwendung.
Zahlreiche Besucher der Ausstellung fragten nach, was mit den zwei Meter großen Schachfiguren passiert, die in der Stadt den Weg zur Landesausstellung wiesen. Diese Figuren wie auch die Fahnen, die die Stadt schmückten, werden verkauft, der Erlös kommt der Burghauser Tafel zugute. − redMehr darüber lesen Sie im Burghauser Anzeiger am Samstag, 17. November.
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