
Projektleiter Johannes Fritz mit einem der seltenen Burghauser Waldrappe, die zugleich weltweit einige der letzten ihrer Art sind. − Foto: Unsöld
Projektleiter Johannes Fritz mit einem der seltenen Burghauser Waldrappe, die zugleich weltweit einige der letzten ihrer Art sind. − Foto: Unsöld
Er galt als ausgestorben, doch nach 300 Jahren ist der Waldrapp zurück in Bayern − dank des Artenschutz-Projekts mit Standort Bergham/Burghausen. Der jüngste Abschuss von drei Waldrappen in der Gegend von Livorno durch einen Wilderer bedeutet einen herben Verlust − dennoch sieht Johannes Fritz, Leiter des Waldrapp-Teams, das gesamte Projekt nicht gefährdet. Im Gegenteil: Trotz der Rückschläge entwickle sich der Bestand weiter.
Die für zwei der drei abgeschossenen Ibisvögel tödlich endende Ballerei des norditalienischen Wilderers hat − wir berichteten − starkes mediales Interesse auch in Italien hervorgerufen. Johannes Fritz stellt indes fest, dass es Abschüsse schon immer gegeben habe. Der Unterschied zu früher sei, dass die abgeschossenen Vögel jetzt durch GPS-Geräte geortet und die Jäger ausfindig gemacht werden können. − fu
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