von Toni Wölfl
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Die Uhr tickt bei jedem Einsatz: Personalabbau und Kürzungen beklagt Rettungsdienstleiter Klaus Werkstetter. Er sieht das kompakte Hilfeleistungssystem gefährdet. Man habe im Landkreis Zusatzangebote auf ehrenamtlicher Basis aufgebaut, um die bislang gute Versorgungssituation in Notfällen halten zu können. − F.: Wölfl
Die Uhr tickt bei jedem Einsatz: Personalabbau und Kürzungen beklagt Rettungsdienstleiter Klaus Werkstetter. Er sieht das kompakte Hilfeleistungssystem gefährdet. Man habe im Landkreis Zusatzangebote auf ehrenamtlicher Basis aufgebaut, um die bislang gute Versorgungssituation in Notfällen halten zu können. − F.: Wölfl
Die Hilfsfrist für Notfälle soll in Bayern in der Regel bei maximal zwölf Minuten liegen. Innerhalb dieser Zeit muss der Rettungsdienst laut Gesetz in 80 Prozent aller Fälle von der Wache zum Einsatzort gelangen. Im Landkreis Altötting werden die zwölf Minuten in 89,4 Prozent eingehalten. "Noch", sagt Klaus Werkstetter, Leiter des Rettungsdienstes in Altötting. "Das wird jetzt schlechter, weil weniger Kapazitäten zur Verfügung gestellt wurden."
2010 seien bereits zwei Planstellen weggefallen. Heuer müssen nach Vorgabe weitere 3,32 Planstellen folgen. "Ich sehe das kompakte Hilfeleistungssystem gefährdet", sagt Werkstetter. "Es wird versucht, kräftig zu sparen." Geldgeber seien die Krankenkassenverbände.
Wenn im Landkreis aber ein größerer Unfall passiert, gehen die Ressourcen aus. "Wir haben nachts drei Rettungsfahrzeuge. Bei einem Unfall mit mehr als drei Verletzten hab' ich ein Riesenproblem", so Werkstetter. Dann sei man auf Nachbarlandkreise angewiesen.
Mehr dazu lesen Sie im Alt-Neuöttinger bzw. Burghauser Anzeiger vom 5. Januar oder HIER.
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