
Das Schild mit der Zahl "40" könnte ein Hinweis darauf sein, dass mit diesem Eisschießen das 40-jährige Gründungsjubiläum des "Eisklubs Altötting", einem der ältesten Eisclubs Europas, gefeiert wurde. Dann wäre die Aufnahme im Jahr 1929 entstanden. Im Hintergrund das Geschäftshaus "Georg Erlmeier" an der Trostberger Straße. Der Eisplatz befand sich auf der gegenüberliegenden Wiese, die sich bis zum Bahnhof ausdehnte.
Das Schild mit der Zahl "40" könnte ein Hinweis darauf sein, dass mit diesem Eisschießen das 40-jährige Gründungsjubiläum des "Eisklubs Altötting", einem der ältesten Eisclubs Europas, gefeiert wurde. Dann wäre die Aufnahme im Jahr 1929 entstanden. Im Hintergrund das Geschäftshaus "Georg Erlmeier" an der Trostberger Straße. Der Eisplatz befand sich auf der gegenüberliegenden Wiese, die sich bis zum Bahnhof ausdehnte.
Helmut Meisl berichtet im aktuellen Band 32 der heimatkundlichen Schriftenreihe "Oettinger Land" über die Geschichte des Eisschießens und erzählt von Mythen und Brauchtum, die sich um dieses winterliche Freizeitvergnügen gebildet haben. Der Garchinger Ortsheimatpfleger vertritt auch die Auffassung, dass der gesellige Sport nicht in Skandinavien, sondern im Alpenraum seinen Ursprung hat. Auch der "Eiskrieg zwischen Alt- und Neuötting" und die 75-jährige Tradition des SKW-Schießens werden beleuchtet.
Meisl vertritt deshalb die Auffassung, dass der Ursprung des Eisstockschießens doch eher im süddeutschen Raum und in den Alpenländern zu suchen ist, wo es auch heute noch intensiv ausgeübt wird. Eisstockschießen war im Mittelalter "die Jagd des kleinen Mannes". Damals war die Jagd Privileg des Adels sowie staatlicher und kirchlicher Würdenträger.
Unter anderem geht es im aktuellen Band auch um den sogenannten "Eiskrieg zwischen Alt- und Neuötting", eine Faschingsgaudi von 1886. 1889 erfolgte die Gründung eines der ältesten Eisclubs Europas, des "Eisklubs Altötting", sowie um die seit nunmehr über 75 Jahre aufrechterhaltene Tradition des sogenannten "SKW-Schießen" zwischen den Fabrikstandorten Hart und Trostberg/Schalchen. − kamAusführlich berichtet der Alt-Neuöttinger Anzeiger am 4. Januar.
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