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Altötting  |  03.12.2012  |  18:06 Uhr

So soll der neue Bau der VR-Bank aussehen

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Zum ersten Mal wurden in der Sitzung des Planungsausschusses öffentlich Visualisierungen des VR-Gebäudes präsentiert, darunter auch diejenige im Bild, welche die Nordostansicht, Standort Ärztehaus, zeigt.  − Entwurf: Hanfstingl Architekten

Zum ersten Mal wurden in der Sitzung des Planungsausschusses öffentlich Visualisierungen des VR-Gebäudes präsentiert, darunter auch diejenige im Bild, welche die Nordostansicht, Standort Ärztehaus, zeigt.  − Entwurf: Hanfstingl Architekten

Zum ersten Mal wurden in der Sitzung des Planungsausschusses öffentlich Visualisierungen des VR-Gebäudes präsentiert, darunter auch diejenige im Bild, welche die Nordostansicht, Standort Ärztehaus, zeigt.  − Entwurf: Hanfstingl Architekten


Das Gelände ist bereits mit Bauzäunen abgesperrt, doch noch steht der Beginn der Arbeiten am Ebererberg an der Ecke Mühldorfer Straße / Marienstraße nicht unmittelbar bevor. Allenfalls die Schürfgruben, derer es für die archäologischen Untersuchungen des Bodens bedarf, werden eventuell noch heuer im von außen nicht einzusehenden Innenhof eingerichtet. Der Abriss der bestehenden Häuser, der Voraussetzung für den Neubau eines Verwaltungsgebäudes der "VR − meine Raiffeisenbank eG" ist, wird aber frühestens Mitte Januar anlaufen, das Hauptgebäude wird voraussichtlich erst Ende Januar fallen.

Diesen Zeitplan skizzierte Architekt Peter Hanfstingl, als er das Vorhaben in der jüngsten Sitzung des Planungsausschusses vorstellte − und das, obwohl es eigentlich gar nicht nötig gewesen wäre. Denn abgewickelt wird es im so genannten Freistellungsverfahren von der Verwaltung, wie Bürgermeister Herbert Hofauer mitteilte. Der Ausschuss hätte also nicht beteiligt werden müssen. Weil der Neubau, um den es − wie berichtet − auch eine Kontroverse mit dem Landesamt für Denkmalpflege gegeben hatte, für die Stadt wichtig sei und zudem in unmittelbarer Nachbarschaft des Kapellplatzes, also in einem sensiblen Bereich errichtet werden wird, habe man sich dazu entschlossen, den Ausschuss auf dem Laufenden zu halten.

Hanfstingl nannte weitere Details − auch zu den "gewaltigen" Dimensionen. Demnach wird das Gebäude einen umbauten Raum von knapp 33 000 Kubikmetern haben, verteilt auf zwei Untergeschosse mit Tiefgaragen, vom Ebererberg unten aus gesehen vier oberirdische Geschosse und darüber ein Penthouse, das von der Straße aus allerdings nicht zu sehen sein wird − ein Zugeständnis an die Forderungen der Denkmalpflege.

Farblich wird die Hauptfassade des Gebäudes in einem hellen Putzton gehalten sein, auch Stein wird zum Einsatz kommen. Farblich "dezent" wird laut Hanfstingl der südseitige Baukörper hin zum Biergarten des Altöttinger Hofes gestaltet, um das Gebäude optisch zu gliedern. Der nordseitige Flügel, den der Architekt als "Schmuckkästchen" bezeichnete, soll eine helle Steinverkleidung bekommen, um zur Barockfassade des Altöttinger Hofes hinzuführen.

Entstehen wird ein "reines Verwaltungsgebäude", dessen Haupteingang am Fuß des Ebererberges sein wird. Auch wenn es einen Geldautomaten geben wird, so soll der Kundenverkehr auch künftig über die Niederlassung an der Burghauser Straße abgewickelt werden. − shMehr dazu lesen Sie am 4. Dezember im Alt-Neuöttinger Anzeiger.



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