
Er ist ein neuralgischer Punkt in Sachen Sicherheit im Straßenverkehr: der Übergang über die Staatsstraße 2107 in der Verlängerung der Stinglhamerstraße, den viele Altöttinger Fußgänger und Radfahrer auf dem Weg ins Naherholungsgebiet rund um Auffang nutzen. Deshalb hat die Polizei in den letzten Jahren dort verstärkt Geschwindigkeitskontrollen vorgenommen − mit dem erhofften Erfolg. Die Zahl der Tempoverstöße hat man in Griff bekommen, wie die jüngste Messung, die am Freitag von 8.40 bis 13.30 Uhr in Fahrtrichtung Kastl durchgeführt wurde, einmal mehr bestätigt hat. Sie hat aber auch gezeigt: Vor extremen Rasern ist man nie gefeit. Der Schnellste, der die Radaranlage passierte, tat dies mit Tempo 133 − 53 km/h mehr als maximal erlaubt sind. Die Folgen sind laut Angaben der Polizei ein einmonatiges Fahrverbot, drei Punkte in der Verkehrssünderdatei in Flensburg und eine Geldbuße in Höhe von 160 Euro. Die Beanstandungsquote lag indes bei vergleichsweise geringen 1,7 Prozent: Von den 1479 Verkehrsteilnehmern, die erfasst wurden, waren zwei so schnell, dass sie angezeigt werden, 23 weitere waren immerhin so flott unterwegs, dass sie gebührenpflichtig verwarnt werden. − red/sh
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