
Schwer verletzt wurde der angeschossene Rumäne am 13. Mai von der Feuerwehr ins Freie gebracht. − Foto: Schwarz
Schwer verletzt wurde der angeschossene Rumäne am 13. Mai von der Feuerwehr ins Freie gebracht. − Foto: Schwarz
Einer der spektakulärsten Polizeieinsätze im Landkreis Altötting der vergangenen Jahre hat am Dienstag ein Ende vor dem Landgericht Traunstein gefunden. Wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und versuchter gefährlicher Körperverletzung verurteilte die Strafkammer einen 33-jährigen Rumänen zu zweieinhalb Jahren Haft. Absitzen muss er die Strafe in einer Psychiatrie. Der Mann war am 13. Mai in seiner Wohnung am Tillyplatz von einem Polizisten niedergeschossen worden.
Der psychisch kranke Rumäne fühlte sich einsam in Deutschland, hatte Probleme mit seiner Freundin, trank am Nachmittag des 13. Mai reichlich Bier und Wodka. In dieser Situation rief er die Frau an und verkündete seinen Selbstmord.
Die Freundin verständigte die Polizei. Zwei Beamte der Inspektion Altötting empfing der Mann mit Messern in beiden Händen. Weil die Polizisten von einer akuten Bedrohung ausgingen, griff einer der Beamten zur Dienstwaffe und schoss zwei Mal. Der 33-Jährige kam schwer verletzt auf die Intensivstation. − kdMehr dazu lesen Sie am Donnerstag, 29. November, im Alt-Neuöttinger/Burghauser Anzeiger.
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