
In Gruppen werden die Unterneukirchner "Klopfersinger" − hier (hinten v.l.) Lena, Tobias und Hansi sowie (vorne) Florian, Katharina und Anna-Lena − demnächst wieder an die Haustüren klopfen, um nach altem Brauch mit Versen, singend und spielend, die besten Wünsche zum neuen Jahr zu überbringen. Das Geld, das sie dabei erhalten, werden sie live in der BR-"Sternstunden"-Gala übergeben. − Foto: Gruber
In Gruppen werden die Unterneukirchner "Klopfersinger" − hier (hinten v.l.) Lena, Tobias und Hansi sowie (vorne) Florian, Katharina und Anna-Lena − demnächst wieder an die Haustüren klopfen, um nach altem Brauch mit Versen, singend und spielend, die besten Wünsche zum neuen Jahr zu überbringen. Das Geld, das sie dabei erhalten, werden sie live in der BR-"Sternstunden"-Gala übergeben. − Foto: Gruber
Besondere Ehre für die Unterneukirchner "Klopfersinger": 29 Buben und Mädchen, die demnächst für den guten Zweck sammeln, dürfen das Geld in der großen "Sternstunden"-Spendengala des Bayerischen Rundfunks übergeben. Für den großen Auftritt am 14. Dezember wird bereits fleißig geübt.
Rund 5000 Gäste in der Nürnberger Frankenhalle und ein Millionenpublikum an den Fernsehschirmen werden dabei vom alten "Heische"-Brauch des "Klöpfelns" erfahren, dessen Ritual bis ins 15. Jahrhundert zurückreicht. Bereits 2007 und 2008 bedachten die Unterneukirchner die "Sternstunden", übergaben ihr Sammelergebnis und waren im Radio zu hören. Jetzt gibt es eine Steigerung: Im Frühjahr meldete sich das BR-Fernsehen.
Zunächst wird an den beiden Donnerstagen, 29. November und 6. Dezember, in kleineren Gruppen von Haus zu Haus gegangen, um die guten Wünsche zum neuen Jahr auszusprechen. Die Termine sind heuer wegen des "Sternstunden"-Auftritts eine Woche vorgezogen. Die Spenden werden dann am 14. Dezember live an "Sternstunden − wir helfen Kindern" übergeben.
Die BR-Aktion ist das ganze Jahr über aktiv, wobei die große Spendengala den Höhepunkt bildet. Viel Prominenz stellt sich mit Moderatorin Sabine Sauer in den Dienst der guten Sache, die allein im Vorjahr 5,73 Millionen Euro einbrachte. Jede Spende komme zu 100 Prozent bei kranken, behinderten und notleidenden Kindern an, garantiert die Institution. − sgMehr dazu lesen Sie am Samstag, 17. November, im Alt-Neuöttinger/Burghauser Anzeiger
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