Weil sie Sozialversicherungsbeiträge nur teilweise oder gar nicht abgeführt haben, standen ein Mühldorfer Unternehmerehepaar und eine ihrer ehemaligen Angestellten vor dem Amtsgericht. Die Staatsanwaltschaft legt den Inhabern einer Gebäudereinigungsfirma zur Last, im über fast zwei Jahre mittels Lohnsplitting Arbeitsentgeld vorenthalten und veruntreut zu haben.
So sollen etwa mehrere Familienmitglieder als 400-Euro-Kräfte angemeldet worden sein, gearbeitet habe aber nur einer, und der Vollzeit. Laut Anklageschrift sind zudem geringere Löhne angegeben, als gezahlt wurden und eine Arbeitnehmerin wurde gar nicht angemeldet. Insgesamt seien so 44 987,57 Euro an Sozialversicherungsbeiträgen nicht abgeführt worden, obwohl das Unternehmen zur Zahlung in der Lage gewesen sei. Aufgeflogen war der Betrug durch eine Kontrolle des Zolls. Ausführlich berichtet Heimatwirtschaft in Oberbayern in der Dienstagsausgabe von 7. Februar über den Fall.
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