
Das Gefühl, auf der Straße zu fahren, hat der Lkw-Lenker im Fahrsimulator der Firma Hecka.
Das Gefühl, auf der Straße zu fahren, hat der Lkw-Lenker im Fahrsimulator der Firma Hecka.
Dass mittelständische Firmen durchaus gegen große Unternehmen bestehen können, wenn sie schnell und individuell sowie in höchster Qualität Kundenwünsche erfüllen, dafür ist die Hecka GmbH aus Rotthalmünster ein gutes Beispiel.
Er ist 14 Meter lang und zwölf Tonnen schwer, beherbergt einen Lkw-Fahrsimulator samt Server- und Schulungsraum und ist ein neues Schmuckstück der Münchner Firma KMW (Krauss-Maffei-Wegmann). Entworfen und gebaut wurde die High-Tech-Anlage, in der Kraftfahrer wie in einem 40-Tonner realitätsnah ihr fahrerisches Können trainieren können, von der Hecka GmbH. Ein Vorzeige-Auftrag für die Firma. Doch dieses Mal musste das Unternehmen um den Gesamtauftrag kämpfen. "Die Überlegung stand im Raum, den Simulator bei einem Mitbewerber, der wesentlich größer ist als wir, fertigen zu lassen, weil man so am Ende einen günstigeren Preis bekomme", erzählt Tobias Hecka. "KMW hat wirklich mit der Entscheidung gekämpft. Aber am Ende haben sie sich wieder für uns entschieden", freut sich Tobias Hecka.

Mit an der Firmenspitze: Tobias (l.) und Matthias Hecka. −Fotos (2): da
Mit an der Firmenspitze: Tobias (l.) und Matthias Hecka. −Fotos (2): da
Und er nennt die Gründe: "Wir können schneller auf Änderungen im Auftrag reagieren als Konzerne, weil wir keinen Verwaltungsapparat haben. Der Anruf kommt, und wir können binnen Stunden die neuen Wünsche realisieren." Den günstigeren Preis der Konkurrenz mache Hecka durch mehr Service und Flexibilität wett. -da
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