• regioevent.de
  • heimatsport.de
  • am-sonntag.de


pnp.de 31.03.2015



Icon Breadcrumb Sie sind hier:
RSS-Feed abonnieren
  • Akuelle Nachrichten werden geladen...






Frankfurt/Main - Die Fußball-Bundesliga ist erstmals ein Zwei-Milliarden-Geschäft. Die 18 Proficlubs erwirtschafteten in der Saison 2011/2012 insgesamt 2,081 Milliarden Euro und sorgten damit zum achten Mal in Serie für einen Umsatzrekord.

"Jetzt gilt es erstmal, diese Position zu festigen und im Idealfall weiter auszubauen", sagte Christian Seifert, der Vorsitzende der Geschäftsführung der Deutschen Fußball Liga (DFL), bei der Präsentation des "Bundesliga-Reports" am Mittwoch in Frankfurt/Main. "Die Clubs und die Liga dürfen durchaus etwas stolz darauf sein, was sie in den letzten Jahren geleistet haben."

In der Spielzeit davor lag der Umsatz bei 1,94 Milliarden Euro. Die Bundesliga verbuchte einen Gewinn von 55 Millionen Euro. Die Verbindlichkeiten der Clubs stiegen allerdings von 594 Millionen Euro auf 623,8 Millionen Euro. Im Vergleich zu anderen europäischen Spitzenligen, die die UEFA mit der Financial-Fairplay-Regelung von ihrem Schuldenberg herunterholen will, um die Chancengleichheit in den internationalen Wettbewerben zu erhöhen, steht die deutsche Eliteklasse bestens da.

Die Gehälter der Profis und Trainer bei den Vereinen im Verhältnis zum Gesamtumsatz sind sogar auf 37,8 Prozent gesunken. "Dies ist eine absolut unübliche Entwicklung. Das findet man in keiner anderen Liga in Europa", sagte Seifert. Diese würden ansonsten bei 64 Prozent liegen. Der 43 Jahre alte Chef und Wirtschafts-Motor der DFL verteilte auch einen kleinen Seitenhieb an den französischen Spitzenclub Paris St. Germain, der dank arabischer Investoren aufrüstet und sich unter anderem Superstar Zlatan Ibrahimovic leistet: "Ich glaube, die haben Personalkosten von über 100 Prozent."

In der Bundesliga habe sich "zum Glück die Erkenntnis durchgesetzt, dass sich ein vernünftiger Umgang mit Personalkosten und Investitionen in den Nachwuchs lohnen". Ein Erstliga-Profi in Deutschland verdient im Schnitt zwar 1,6 Millionen Euro pro Saison, die Vereine der ersten und zweiten Liga haben aber erstmals mehr als 100 Millionen Euro in ihre Nachwuchsleistungszentren investiert.

Diese sind seit 2001 Pflicht. Seitdem flossen 713 Millionen in die Förderung der eigenen Talente, die sich mit Topspielern wie Mario Götze, Marco Reus oder Thomas Müller bis in die Nationalmannschaft hinein auszahlt.

Die Einnahmen der Vereine verteilen sich weiter auf drei stabile Säulen: Werbung (553 Millionen Euro), mediale Verwertung (546) und Erlöse aus dem Ticketverkauf (440). Während das Oberhaus auch dank des von der Saison 2013/2014 an gültigen Rekord-TV-Vertrags (2013 bis 2017) sonnige Zeiten erlebt, geht es für die Clubs in der dritten Liga oft ums nackte Überleben. 14 von 18 Erstligisten haben schwarze Zahlen geschrieben, im Unterhaus waren es 10 von 18 - "das beste Ergebnis seit mehreren Jahren", so Seifert.

Hart ist die wirtschaftliche Situation aber immer für Absteiger. Laut Seifert ist es kaum möglich, dann in der tieferen Klasse im ersten Jahr keine Verluste zu machen. Noch schwieriger ist es, wenn es in die 3. Liga geht. "Abstieg darf nicht bedeuten, dass man mit einem Bein in der Insolvenz hängt", sagte Seifert in Anspielung auf den Fall Alemannia Aachen und kündigte an: "Wir werden in nächster Zeit mit dem DFB diskutieren, was man tun kann, um diese Klippe zu überspringen."

Von der weiter boomenden Bundesliga profitieren auch der Fiskus und der Arbeitsmarkt. Fast 800 Millionen Euro bezahlte der Lizenzfußball in der vergangenen Saison an Steuern und Abgaben, die Clubs und ihre Tochtergesellschaften beschäftigten 16 000 Personen.








Dokumenten Information
Copyright © Passauer Neue Presse 2015
Copyright © dpa - Deutsche Presseagentur 2015
Dokument erstellt am
Letzte Änderung am




article
638980
Bundesliga boomt weiter: Umsatz über zwei Milliarden
Frankfurt/Main - Die Fußball-Bundesliga ist erstmals ein Zwei-Milliarden-Geschäft. Die 18 Proficlubs erwirtschafteten in der Saison 2011/2012 insgesamt 2,081 Milliarden Euro und sorgten damit zum achten Mal in Serie für einen Umsatzrekord.
http://www.pnp.de/nachrichten/sport/sport/?em_cnt=638980
2013-01-23 19:42:43
http://www.pnp.de/_em_daten/_dpa/2013/01/23/teaser/130123_1411_gewinn_40289016_original.large_4_3_800_149_0_2581_1822_teaser.jpg
news




Mehr Nachrichten zum Thema:
Bundesliga
Fußball



Anzeige





Dieser Lkw-Anhänger wurde auf der A3 bei Neumarkt in der Oberpfalz umgeweht. − Foto: kamera24.tv

Mit Spitzengeschwindigkeiten von mehr als 150 Stundenkilometern hat Orkantief "Niklas" Bayern...



Das Sturmtief erreicht seinen Höhepunkt. Bis Dienstagnachmittag erwarten die Meteorologen in den...



Die Einzelteile des zerfetzten Wohnanhängers landeten überall. Die Feuerwehrleute sammelten sie ein und legten sie am Straßenrand ab. − Foto: Niedermaier

Mitten auf freier Strecke haben starke Windböen den Wohnanhänger eines Mannes aus Augsburg zerfetzt...



Die heftige Sturmböen haben am Dienstagmittag das Dach eines Schlachthofs ausgehoben...



Nach der Kollison der beiden Sattelzüge auf der B320 bot sich den Rettungskräften ein Bild der Zerstörung. Beide Fahrer erlagen ihren Verletzungen. - Foto: aktivnews

Ein Lkw-Fahrer aus dem Landkreis Deggendorf ist bei einem Unfall in Österreich ums Leben gekommen...





−Symbolfoto: dpa

Österreich wird gegen die beschlossene Pkw-Maut in Deutschland vermutlich rechtlich vorgehen...



Symbolfoto: dpa - dpa

Die Josefsverehrer in Essenbach bei Landshut müssen sich seit letzter Woche in der Diaspora wähnen:...



Auf der Facebook-Seite "Spottet Pocking" hatte ein 25-jähriger Mann aus Tettenweis gegen Ausländer gehetzt. Nun muss er sich wegen Volksverhetzung vor Gericht verantworten. −Screenshot Facebook: PNP-Archiv

Weil er auf der Facebook-Seite "Spottet Pocking" gegen eine Asylbewerberunterkunft gehetzt hat...



Impfungen für Kinder sind üblich. Die Eltern des Zwölfjährigen haben sich dennoch dagegen ausgesprochen, da möglicherweise ein Impfschaden Schuld sein könnte an dessen Rückgratverkrümmung, deshalb muss seine Wirbelsäule versteift werden. Das Gesundheitsamt spricht von einem bedauerlichen Fehler. − Foto: dpa

Gegen den Willen der Eltern ist am Mittwoch ein zwölfjähriger Realschüler in Passau geimpft worden...



− Foto: dpa

Die unterfränkische Gemeinde Kahl am Main wird heuer auf ihre Kirchweih verzichten müssen...





−Symbolfoto: dpa

Andreas L., der Co-Pilot, der die Zerstörung des über den französischen Alpen abgestürzten Flugzeugs...



Dr. Robert Riefenstahl ist nicht mehr Geschäftsführer der Rottal-Inn-Kliniken GmbH. Er und der Landkreis haben sich einvernehmlich, so die Pressemitteilung der Kliniken, getrennt. − Foto: red

Die Krankenhäuser im Landkreis Rottal-Inn kommen seit längerer Zeit nicht aus den negativen...



Mit Hilfe von Videoaufnahmen wurden im September vergangenen Jahres die Verkehrsströme im Herzen von Vilshofen gemessen. Prof. Dr. Klaus Bogenberger zeigte unter anderem auf, dass die Zufahrt von der Donaubrücke täglich 8800 Fahrzeuge nutzen, den Stadtplatz 5400 Autos passieren. Auf der Schweiklbergstraße sind 5400 Pkws und Lkws unterwegs, in der Kapuzinerstraße sind es 4900, zur Bürg (Parkhaus) fahren 1050 Fahrzeuge. − Foto: Rücker

Das war eine saftige Watschn für den Stadtrat: War er doch vor einem halben Jahr auf Druck der...



Ein tragisches Ende hat am späten Dienstagabend ein Brand im obersten Stockwerk eines...



Die Freude ist groß: Im Mai wird Freddy Ortmeier erstmals in Aldersbach die Veranstaltung zur Wahl der Weißbierkönigin moderieren. Rund 3000 Zuschauer werden dazu erwartet. Dass er dafür ausgewählt wurde, ist für ihn nicht nur eine Ehre, sondern auch eine enorme Motivation. − Foto: Hahne

Anzusehen ist es ihm nicht: Er ist immer gut drauf, verbreitet gute Laune. Dieses Strahlen...