• regioevent.de
  • heimatsport.de
  • am-sonntag.de


pnp.de 4.08.2015



Icon Breadcrumb Sie sind hier:
RSS-Feed abonnieren
  • Akuelle Nachrichten werden geladen...






Frankfurt/Main - Eintracht Frankfurt unternimmt nach der erneuten Randale seiner Fans alles, um einer harten Strafe wie einem möglichen Geisterspiel zu entgehen.

Die friedlichen Anhänger des Vereins wollen rund um das nächste Bundesliga-Spiel am Samstag gegen 1899 Hoffenheim ein Zeichen gegen die Chaoten in ihren Reihen setzen. Der Frankfurter Vorstandsvorsitzende Heribert Bruchhagen richtete dazu einen flammenden Appell an den Deutschen Fußball-Bund und alle Zuschauer.

"Wir müssen jetzt zusammen gegen diejenigen vorgehen, die dem Fußball schaden", sagte der Vereinschef. "Da hilft kein Zuschauerausschluss, sondern da hilft nur ein konzertiertes Vorgehen. Dazu brauchen wir den DFB, die Fans und natürlich auch den Verein Eintracht Frankfurt." Der 64-Jährige hatte bereits am Vorabend beim "Fantalk" des TV-Senders "Sport 1" betont: "Jetzt ist nicht mehr die Frage: Was kann man tun? Ich glaube, wir haben alles getan. Jetzt ist der Zeitpunkt gekommen, an dem es auch nichts mehr nutzt, dass man uns bestraft." Die ganze Klaviatur der Maßnahmen sei längst gespielt.

DFL-Chef Christian Seifert verurteilte die Vorfälle vom Samstag scharf. "Eigentlich müssten die Fans jetzt schweigen", sagte der Vorsitzende der Geschäftsführung der Deutschen Fußball Liga in Anspielung an die Schweigeaktion "12:12" im vergangenen Jahr. Dabei hatten Fan-Organisationen bundesweit gegen das Sicherheitskonzept der Liga protestiert. "Was ich letzten Samstag in Leverkusen gesehen habe: Da sind wir viel mehr auf dem Weg zum Tod der Fankultur als mit unseren Anträgen beim Sicherheitskonzept", sagte Seifert.

Einige Fans der Eintracht hatten am vergangenen Samstag durch das Abbrennen von Feuerwerkskörpern dafür gesorgt, dass das Bundesliga-Spiel bei Bayer Leverkusen für sieben Minuten unterbrochen werden musste. Neben einer hohen Geldstrafe droht den Frankfurtern nun auch ein Geisterspiel in der Commerzbank Arena, denn das Sportgericht des DFB wird die Vergehen von Eintracht-Fans in Nürnberg und Düsseldorf in dieser Saison in die Strafe für das Leverkusen-Spiel mit einrechnen. Ein Heimspiel ganz ohne Zuschauer würde für die Eintracht einen Einnahmeverlust von etwa einer Million Euro bedeuten.

Der Verein wehrt sich massiv gegen eine solch harte Form der Kollektivstrafe. "Wenn man das Problem wirklich beseitigen will, ist das Sportgericht dafür der falsche Ort", betonte Vorstandsmitglied Axel Hellmann am Mittwoch noch einmal. Die Frankfurter versuchen aber auch gleichzeitig, verschiedene Signale Richtung DFB zu senden.

Nach Informationen des Vorstands will sich die große Mehrheit der Eintracht-Fans am Samstag vor und während des Hoffenheim-Spiels mit Plakat-Aktionen von den Pyro-Randalierern distanzieren. Außerdem erklärte Bruchhagen am Mittwoch: "Wir wollen anhand der Bilder, die uns zur Verfügung stehen, die Täter vom Samstag ermitteln. Aber wir sind nur ein Fußballverein und nicht die Polizei."

Auch Trainer Armin Veh fand noch einmal deutliche Worte für die Problemfans seines Vereins. "Das belastet uns im sportlichen Bereich. Wir werden jeden Tag mit diesem Mist konfrontiert", schimpfte der Coach. "Fragt diese Typen mal, wer bei uns spielt. Das wissen die gar nicht. Die kommen ja nicht mal ins Kino, wenn die Filme ab 18 sind. Wenn wir sportlich bestraft werden wegen diesen Vollidioten, verstehe ich die Welt nicht mehr."








Dokumenten Information
Copyright © Passauer Neue Presse 2015
Copyright © dpa - Deutsche Presseagentur 2015
Dokument erstellt am
Letzte Änderung am




article
638954
Nach Randale: Bruchhagen-Appell an Fans und DFB
Frankfurt/Main - Eintracht Frankfurt unternimmt nach der erneuten Randale seiner Fans alles, um einer harten Strafe wie einem möglichen Geisterspiel zu entgehen.Die friedlichen Anhänger des Vereins wollen rund um das nächste Bundesliga-Spie
http://www.pnp.de/nachrichten/sport/sport/638954_Nach-Randale-Bruchhagen-Appell-an-Fans-und-DFB.html?em_cnt=638954
2013-01-23 15:24:35
http://www.pnp.de/_em_daten/_dpa/2013/01/23/teaser/130123_1247_bruch_40285270_original.large_4_3_800_253_0_3868_2710_teaser.jpg
news




Mehr Nachrichten zum Thema:
Bundesliga
Fußball
Kriminalität



Anzeige





−Symbolfoto: Wolf

Zwei besonders unglaubliche Unfälle beschäftigen derzeit die Polizei in der Oberpfalz...



Die CSU-Parlamentarier Max Straubinger (l., Wahlkreis Rottal-Inn) und Andreas Scheuer (Wahlkreis Passau) gehören zu den zwanzig bestverdienenden Abgeordneten des Deutschen Bundestages. Das zumindest ergibt sich aus einer von Abgeordnetenwatch.de errechneten Rangliste.

Bundestagsabgeordnete kriegen für ihren Job als Volksvertreter 9082 Euro brutto im Monat...



−Symbolfoto: dpa

15 Monate Gefängnis oder ein Einkauf in einem Fanshop des Erzrivalen FC Bayern...



Foto: FD

Ein tragischer Unfall hat sich am Montagabend auf der Autobahn 92 im Landkreis Landshut ereignet...



‚Die Bayern-StarsArturo Vidal (v.l.), Arjen Robben, Philipp Lahm, Mehdi Benatia, Douglas Costa, Rafinha und David Alaba nach der Niederlage im Supercup. Auf den einen oder anderen Star dürfen auch die Fans in Deggendorf hoffen. − Foto: Rauchensteiner

Beim FC Bayern-Fanclub "Red Power" Patersdorf/Deggendorf laufen die Vorbereitungen für das...





"Von einem jungen, dynamischen und lebenserfahrenen Bischof erhoffen wir uns anderes", schreiben 20 Priester aus dem Bistum Passau an Bischof Stefan Oster. −Archivbild: Thomas Jäger

"Von einem jungen, dynamischen und lebenserfahrenen Bischof erhoffen wir uns anderes"...



Eine Welle der Empörung und ein mögliches juristisches Nachspiel hat dieses Foto ausgelöst, das ein Jäger auf Facebook gepostet hat. − Foto: Screenshot Facebook

Sowohl Jagdgegner als auch Jäger regen sich über ein Foto auf, das im Internet die Runde macht...



Pfarrer Florian Wöss (hier Anfang Mai bei einem Festgottesdienst in Alzgern) hat beim Sonntags-Gottesdienst bekanntgegeben, dass er Neuötting verlässt. Die Diözese hat am Montag den Schritt respektiert und seinem Gesuch stattgegeben. − Foto: Lambach

Es gab Gerüchte, aber es hat keiner gewusst und in der Konsequenz hat wohl kaum einer damit...



Während der Sonntagsmesse gab der Neuöttinger Pfarrer Florian Wöss bekannt, dass er sein Priesteramt niederlegen werde. Viele PNP-Leser zollen ihm Respekt für diesen Schritt und sehen den Zölibat als verkehrt an. Andere meinen, Wöss habe sein Versprechen gebrochen. − Foto: Lambach

Die Geschichte des Neuöttinger Pfarrers Florian Wöss, der am Sonntag während des Gottesdienstes...



Genießt großes Vertrauen im Kreistag: Uwe Lohr, neuer Intendant am Theater an der Rott. − Foto: Winkler

Ein "wirtschaftliches Vorzeigemodell" wollte Karl M. Sibelius aus dem Theater an der Rott machen...





− Foto: Lukaschik

Nach einem technischen Defekt haben am Dienstag mehrere Dutzend Urlauber bis zu drei Stunden in der...



Bei der Bergung kam auch die Drehleiter der Feuerwehr Bodenmais zum Einsatz. − Foto: Lukaschik

Die Silberbergbahn in Bodenmais (Landkreis Regen) ist am Mittwoch noch nicht wieder in Betrieb...



Harte Schale, weicher Kater: Walter Landshuter kurz vor seinem 70. Geburtstag mit Haustier "Kracherl". − Foto: Thomas Jäger

Welch eine Szene: Innenhof des Scharfrichterhauses Passau. Dessen Mitbegründer Walter Landshuter...



Pfarrer Florian Wöss (hier Anfang Mai bei einem Festgottesdienst in Alzgern) hat beim Sonntags-Gottesdienst bekanntgegeben, dass er Neuötting verlässt. Die Diözese hat am Montag den Schritt respektiert und seinem Gesuch stattgegeben. − Foto: Lambach

Es gab Gerüchte, aber es hat keiner gewusst und in der Konsequenz hat wohl kaum einer damit...



Statt 120 km/ nur noch Tempo 80? Das könnte auf der niederbayerischen A3 demnächst Realität sein. Foto: Archiv Binder

Demnächst könnten Verkehrsteilnehmer auf der Autobahn 3 deutlich ausgebremst werden...