• regioevent.de
  • heimatsport.de
  • am-sonntag.de


pnp.de 1.08.2014

Ostbayern

Heute: 27°C - 10°C

präsentiert von:


Login

   Jetzt registrieren!   Passwort vergessen?




Icon Breadcrumb Sie sind hier:
RSS-Feed abonnieren
  • Akuelle Nachrichten werden geladen...









London - Ex-Radprofi Greg LeMond soll die in Misskredit geratene Branche retten. Der dreimalige Tour-de-France-Sieger will das Amt des umstrittenen Pat McQuaid an der Spitze des Weltradsport-Verbandes UCI übernehmen und sich 2013 in Florenz als Gegenkandidat zur Wahl stellen.



Das erklärte der 51-Jährige nach der zweitägigen Klausurtagung der neu gegründeten Arbeitsgemeinschaft "Change Cycling Now" in London. "Wenn sich kurzfristig niemand anderes findet, wäre ich bereit für eine Übergangspräsidentschaft", sagte LeMond der Nachrichtenagentur dpa. Der Ex-Profi wird jetzt als einziger Toursieger seines Landes geführt, nachdem Lance Armstrong alle seine sieben Erfolge wegen Dopings verloren hatte.

Der australische Radsport-Sponsor Jaimie Fuller, der die Interessengemeinschaft für einen Wandel im Radsport in der Vorwoche gegründet hatte, verlangte McQuaids Rücktritt: "Um glaubwürdig zu sein, muss die UCI-Führung sofort zurücktreten. Wir brauchen eine Person, der die ganze Welt traut".

LeMond ist prominentester Teilnehmer der Gegenbewegung zur herrschenden UCI, die trotz dreier großer Doping-Skandale in den letzten 15 Jahren kein probates Gegenrezept gegen die Manipulationen fand. Die UCI-Kritiker drängen auf eine Ablösung McQuaids und sind für eine Neuordnung des Doping-Kontrollsystems, das zukünftig die Welt-Anti-Doping-Agentur WADA leiten könnte.

Zu dem prominent besetzten Gremium gehören außer LeMond unter anderen der Blut-Doping-Experte Michael Ashenden und die Ex-Profis Jonathan Vaughters, Paul Kimmage und Doping-Kronzeuge Jörg Jaksche. Der Ansbacher forderte: "Wir müssen die Vergangenheit aufklären, dann haben wir eine Zukunft".

Der frühere UCI-Mitarbeiter Ashenden hofft auf eine bessere Zukunft. "Ich glaube, dass der nächste Sieger der Tour de France sauber sein kann. Das wäre ein bemerkenswerter Tag. Es geht darum, die Mentalität des gesamten Fahrerfeldes zu ändern", erklärte er auf der Abschluss-Pressekonferenz in London.

Raschen Handlungsbedarf mahnte auch LeMond an. "Wenn wir der Öffentlichkeit und den Sponsoren das Vertrauen in den Radsport zurückgeben wollen, müssen wir jetzt handeln. Sonst ist der Radsport tot", hatte der Ex-Profi vorher in einem Interview mit "Le Monde" erklärt.

Der Tour-Triumphator der Jahre 1986, 1989 und 1990 sähe sich jedoch eher als möglicher Interims-Präsident. LeMond brachte den ehemaligen WADA-Chef Dick Pound und Ashenden als längerfristige Lösungen ins Spiel. "Es gibt geeignetere Leute. Es sollte am besten jemand von außerhalb des Radsports sein", sagte LeMond, der in seiner Übergangszeit an der UCI-Spitze "für mehr Transparenz und Demokratie" sorgen will.

McQuaid und dessen Vorgänger Hein Verbruggen, die in der Affäre Armstrong der Komplizenschaft verdächtigt werden, hätten viele Gelegenheiten zu Reformen ungenützt verstreichen lassen, fuhr der ehemalige Toursieger fort. "Es gab 1998 den Festina-Skandal, 2006 die Operacion Puerto und jetzt Armstrong - jedes Mal haben sie einen Neustart für den Radsport angekündigt. Und was hat sich geändert? Nichts", lautete LeMonds Urteil.








Dokumenten Information
Copyright © Passauer Neue Presse 2014
Copyright © dpa - Deutsche Presseagentur 2014
Dokument erstellt am











Anzeige





Passau rüstet sich für ein erneutes Hochwasser. Foto: zema-foto.de

Der Pegelstand im Donaugebiet bei Passau hat am Freitagmorgen die Meldestufe 3 erreicht. Um 06...



− Foto: dpa

Seit einer Woche strömen Menschen aus ganz Deutschland in die oberbayerische Gemeinde Raisting...



Beamte, die die neuen Uniformen testen, posieren mit Justizminister Winfried Bausback und einem Kollegen im bisherigen Look. − Foto: Sven Hoppe/dpa

Die Bürger in Bayern werden ab sofort hin und wieder auf grün-blau ausstaffierte Polizeistreifen...



An der vielbefahrenen Färberkreuzung will sich Subway ansiedeln – in dem Anwesen war zuvor die Frisörkette "Hairkiller" untergebracht. − Foto: Seidl

"Subway demnächst hier – wir stellen ein", steht auf einem großen knallgelben Plakat im...



−Symbolbild: Greogr Wolf

Außergewöhnlicher Rettungseinsatz für Polizei und Sanitäter in Waldkirchen (Landkreis...





− Foto: Kleiner

Folgenschwerer Fehler eines Fahnders: Bei dem tödlichen Schuss auf einen mutmaßlichen Drogendealer...



Minister Helmut Brunner zeigte sich nach einer Besprechung mit Landrat Michael Adam und TDH-Präsident Peter Sperber optimistisch, dass in Viechtach eine Außenstelle der Technischen Hochschule Deggendorf angesiedelt wird. − Foto: Spranger

Die Bayerwaldstadt Viechtach (Landkreis Regen) hat nach Einschätzung von Landwirtschaftsminister...



Wohin sollen die Asylbewerber? Das Landratsamt sucht dringend neue Unterkünfte, denn der Zustrom ist so groß wie seit über 20 Jahren nicht mehr. − Foto: Archiv Jäger

Mit einem verständnislosen Kopfschütteln quittierte Passaus Landrat Franz Meyer die Anmerkung von...



− Foto: dpa/PNP-Archiv

In einem Brandbrief an Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) und Bayerns Innenminister...



Max Straubinger (von links), Andreas Scheuer, Florian Pronold - Fotos: dpa

Über 6,6 Millionen Euro verdienen Bundestagsabgeordnete nebenher. Das haben Recherchen von...





− Foto: dpa

Ein Kornkreis in einem Feld nahe Weilheim zieht Esoterik-Anhänger aus dem gesamten deutschsprachigen...



Der Rolls Royce M9000 (1935) gehörte einst Margaret Rutherford, die die Romanfigur Miss Marple verkörperte. Nun freuen sich Adolf und Jitka Tahedl aus Regensburg über ihr außergewöhnliches Cabrio. − Fotos: Limmer

Bestes Sommerwetter mit weißblauem Himmel konnten die 52 Teilnehmer der ADAC-Chiemgau-Historic...



Festlich gekleidet zogen die Tanzpaare zum Abschlussball ein. − Foto: Greilich

Tropische Temperaturen haben die Schüler der Landgraf-Leuchtenberg-Realschule und Realschule...



Gelebte Integration: Für die Aufführung der Passionsspiele, die Perlesreut 2014 bereits zum vierten Mal aufführt, wird derzeit geprobt. Flüchtling Silvie (vorne 2.v.r.) genoss ihre erste Probe. −F.: vew

Integration 2014 n. Chr.: Flüchtlinge aus Nigeria, dem Kongo und Serbien wirken mit bei den...



"Mädchen sind einfach robuster", sagt die Hebamme Diane Mohrhauer, die ihr 4000. Baby Elena Fischl aus Garham im Arm hält. − Foto: Schlegel

Zwillinge oder Frühchen, Steißlage oder Sturzgeburt: Diane Mohrhauer kann nichts erschüttern...