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PNP-Ratgeber Reise & Urlaub


Ob Trauminsel oder Großstadt, Bayerischer Wald oder Sahara - im PNP-Ratgeber Reise & Urlaub finden Sie Reiseberichte, Reisetipps und rechtliche Tipps. Attraktive Reiseziele finden Sie auch bei den PNP-Leserreisen oder Sie fordern kostenlose Reisekataloge an.




Auf internationalen Flügen gelten Handgepäckregeln aus Abflugland

Schuhe ausziehen, Gürtel ablegen, Rucksack öffnen - Sicherheitskontrollen am Flughafen können lästig sein. Die USA wollen ihre Regelungen für Handgepäck ab April ändern. Für manche Fluggäste macht das aber alles nur noch komplizierter. Was für den Flug mit ins Handgepäck darf, ist international nicht einheitlich geregelt...





Badeverbot wegen Haialarm ist kein Reisemangel

Ein Badeverbot wegen Haien ist kein Reisemangel. Der Veranstalter einer Pauschalreise muss Reisenden deswegen keine Entschädigung zahlen, urteilte das Amtsgericht München (Az.: 242 C 16069/12). In dem verhandelten Fall hatte ein Ehepaar einen Pauschalurlaub auf den Seychellen gebucht. Einige Zeit vor der Anreise sprachen die örtlichen...





Propellermaschine statt Jet: Was bei Ersatzflügen erlaubt ist

Bei Ersatzflügen haben Passagiere keinen Anspruch auf ein gleichwertiges Flugzeug. Muss die Airline wegen Annullierung oder Überbuchung einen Ersatzflug anbieten, darf sie theoretisch sogar einen modernen Jet durch eine Propellermaschine ersetzen. Sabine Fischer-Volk von der Verbraucherzentrale Brandenburg weist aber darauf hin...





Pauschale Stornogebühren von 100 Prozent sind unzulässig

Eine Airline darf in ihren Geschäftsbedingungen eine Erstattung des Flugpreises bei einer Stornierung nicht pauschal ausschließen. Das entschied das Amtsgericht Rüsselsheim (Az.: 3 C 119/12 [36]). Auf das Urteil weist die Deutsche Gesellschaft für Reiserecht in ihrer Zeitschrift "Reiserecht aktuell" hin...





Sturz bei Wanderung − Veranstalter muss nicht zahlen

Ein Veranstalter von Wanderungen muss Wege nicht ständig auf ihre Sicherheit überprüfen. Das entschied das Oberlandesgericht (OLG) Koblenz (Az.: 5 U 34/13). Damit scheiterte die Klage einer Frau, die bei einer geführten Wanderung am Teufelsloch, einer Steilstelle im Ahrtal, nach tagelangem Regen gestürzt war und sich schwer verletzt hatte...





"Park Hotel" muss im Park liegen

Ein Hotel, das sich "Park Hotel" nennt, muss in einem Park oder zumindest in der Nähe davon liegen. Das hat das Oberlandesgericht Karlsruhe entschieden (Az.: 6 U 189/10). Auf das Urteil weist die Deutsche Gesellschaft für Reiserecht in ihrer Zeitschrift "Reiserecht aktuell" hin. In dem Fall hatte ein Hotelier geklagt...





Unterbringung bei Flugverspätung muss kein Fünf-Sterne-Hotel sein

Kann ein Flug erst am Tag nach dem geplanten Termin stattfinden, muss die Airline den Passagieren eine Unterkunft stellen. Es muss jedoch kein Fünf-Sterne-Hotel sein − auch nicht, wenn diese Kategorie am Urlaubsort gebucht war. Eine einfache und zweckmäßige Unterkunft reicht, entschied das Amtsgericht Frankfurt (Az.: 30 C 1275/12 [71])...





Blitzeinschlag rechtfertigt keinen verspäteten Abflug

Eine erhebliche Flugverspätung müssen die Fluggäste nicht hinnehmen. Die Fluggesellschaft kann sich auch nicht damit rausreden, die Maschine sei beim Flug zuvor von einem Blitz getroffen worden. Das gelte nicht als außergewöhnlicher Umstand im reiserechtlichen Sinn, urteilte das Amtsgericht Erding (Az.: 3 C 719/12)...





Reaktorunglück berechtigt zur Stornierung einer Reise

Ein Reaktorunglück wie das in Fukushima berechtigt Kunden, eine gebuchte Reise in die betreffende Region zu stornieren. Das berichtet die "Monatsschrift für Deutsches Recht" (Heft 3/2013) unter Berufung ein Urteil des Oberlandesgerichts (OLG) Bremen. Nach Auffassung des Gerichts war in den Tagen und Wochen nach dem Unglück in Japan eine...





Reiseversicherung zahlt nicht bei Rückfall von Alkoholkranken

Der Schutz einer Reiserücktrittsversicherung greift nicht bei einem Rückfall eines Alkoholikers. Das berichtet die Fachzeitschrift "Recht und Schaden"(Heft 11/2012) unter Berufung auf ein Urteil des Amtsgerichts Mannheim. Alkoholkranke Personen müssten jederzeit mit psychischen und physischen Folgen ihrer Erkrankung rechnen...





Urlauber muss Ersatzhotel nicht akzeptieren

Eine andere Unterkunft als die gebuchte müssen Urlauber nicht akzeptieren. Ist das gewünschte Hotel überbucht, gilt die Unterbringung in einem Ersatzhotel als ein erheblicher Mangel, der zur Kündigung des Reisevertrags berechtigt. So urteilte das Landgericht Frankfurt (Az.: 2-24 S 199/11), berichtet die Deutsche Gesellschaft für Reiserecht in ihrer...





Flug um zehn Stunden vorverlegt: Reisenden steht Entschädigung zu

Die Vorverlegung eines Fluges um mehr als zehn Stunden ist wie eine Annullierung zu behandeln. Reisende haben in dem Fall ebenfalls ein Recht auf Ausgleichszahlung, entschied das Amtsgericht Hannover (Az.: 512 C 15244/10). Auf das Urteil weist die Deutsche Gesellschaft für Reiserecht in ihrer Zeitschrift "Reiserecht aktuell" hin...





Abgebrochener Flug gilt als nicht durchgeführt

Ein Flug gilt auch dann als verspätet gestartet, wenn die Maschine zunächst pünktlich abgehoben ist, dann aber umkehren musste. Eine Fluggesellschaft kann sich in so einem Fall nicht damit herausreden, die Maschine sei zur geplanten Zeit gestartet, wenn der zweite Abflug erst deutlich später erfolgte...





Kein Anspruch auf Schadenersatz bei leicht geänderten Flugdaten

Ändern sich die Flugdaten bei einer Pauschalreise geringfügig und langfristig vorher, ist das kein erheblicher Reisemangel. Der Kunde kann vom Veranstalter deshalb keinen Schadenersatz wegen nutzlos aufgewendeter Urlaubszeit verlangen, wenn er die Reise nicht antreten will. Das wäre schlicht überzogen, entschied das Landgericht Hannover (Az...





Schlechtes Klima in der Kabine: Kreuzfahrer bekommen Geld zurück

Ist das Klima in der Kabine eines Kreuzfahrtschiffs dauerhaft unangenehm, bekommen Passagiere einen Teil des Reisepreises zurück. Eine unbehagliche Atmosphäre aufgrund einer ununterbrochen kühlen Luftzufuhr rechtfertige dies, urteilte das Oberlandesgericht Koblenz (Az.: 5 U 1501/11). Auf das Urteil weist die Deutsche Gesellschaft für Reiserecht in...





Reiseveranstalter auch nach Upgrade schadenersatzpflichtig

Ein Reiseveranstalter haftet auch nach einem Upgrade für Schäden eines Reisenden. Das gilt auch, wenn das bessere Zimmer, in dem der Reisende einen Unfall erleidet, gar nicht im Angebot des Reiseveranstalters ist, entschied das Oberlandesgericht Frankfurt (Az.: 16 U 169/11), wie die "Neue juristische Wochenschrift" berichtet...





Flugzeug beim Beladen beschädigt: Airline zahlt für Verspätung

Beschädigungen des Flugzeugs beim Be- und Entladen sind rechtlich gesehen keine außergewöhnlichen Umstände. Kommt es zu Verspätungen, muss die Airline den Passagieren deshalb eine Ausgleichsleistung zahlen. Das entschied das Amtsgericht Frankfurt am Main (Az.: 29 C 2034/10 [21]), berichtet die Deutsche Gesellschaft für Reiserecht in ihrer...





Keine unverbindlichen Flugzeiten im Kleingedruckten

Reiseveranstalter dürfen sich nach einem Gerichtsurteil im Kleingedruckten ihrer Allgemeinen Geschäftsbedingungen künftig nicht mehr Änderungen der Flugzeiten vorbehalten. Das Oberlandesgericht (OLG) Celle entschied, dass solche Klauseln unwirksam sind. Damit gab der für das Reiserecht zuständige 11...





Verlust von Reisegepäck immer schriftlich melden

Der Verlust von Reisegepäck muss schriftlich erklärt werden. Wer sich nicht daran hält, verliert seinen Anspruch auf Schadenersatz. Das gilt nicht nur für komplette Gepäckstücke, sondern auch für alles, was sich im Koffer befindet und möglicherweise abhandenkommt oder beschädigt wird. Außerdem schreibt das Montrealer Übereinkommen Fristen vor...





Wellnessgast muss Raucherzimmer nicht hinnehmen

Wer ein Wellness-Wochenende bucht, muss die Unterbringung in einem Raucherzimmer nicht hinnehmen. Er kann von der Reise sogar zurücktreten − es sei denn, es wurde im Vorfeld ein Raucherzimmer vereinbart. Über eine entsprechende Verfügung des Amtsgerichts Meldorf (Az.: 81 C 15/11) berichtet die Deutsche Gesellschaft für Reiserecht in ihrer...





"Huch, zu wenig Sprit!" − Airline-Personal darf Witze machen

Guter Humor kann eine heikle Situation retten. Ein geschmackloser Scherz lässt sie nur allzu leicht kippen. An witzigen Durchsagen im Flugzeug scheiden sich die Geister. Die einen lachen sich schlapp, die anderen werden panisch und fragen sich: Darf der das eigentlich? "Ob der Sprit reicht, werden wir schon merken" - solche lustig gemeinten Ansagen...





Urteil: Behinderte Mitreisende rechtfertigen keine Entschädigung

Wenn Behinderte bei einer Reise eine intensive Betreuung benötigen, müssen die Mitreisenden Verzögerungen in Kauf nehmen. Ein entsprechendes Urteil des Amtsgerichts München ist nun rechtskräftig (Az.: 223 C 17592/11). Eine Frau hatte gegen ein Reiseunternehmen geklagt. Sie hatte mit ihrem Mann an einer dreiwöchigen Reise nach Südafrika teilgenommen...





Schlepper rammt Flugzeug − Airline haftet bei Verspätung

Eine Fluggesellschaft haftet für Verspätungen, auch wenn ein Unfall am Flughafen Grund für den verspäteten Abflug war. Sie kann sich nicht damit herausreden, nichts dafür zu können, wenn ein Schlepperfahrzeug die Maschine rammt. Das gilt insbesondere dann, wenn das Fahrzeug für die Abfertigung des betreffenden Flugzeugs eingesetzt wurde...





Kein Schadenersatz nach Pannenflug

Eine deutliche Verspätung auf dem Rückflug aus dem Urlaub ist zwar ein Reisemangel. Aber Schadenersatzansprüche für komplett vertane Urlaubszeit sind deshalb noch nicht gerechtfertigt. Das gilt auch dann, wenn die Situation von den Passagieren als psychisch belastend und die Rückreise als eine einzige Katastrophe empfunden wurde...





Fehler in den Reiseunterlagen: Urlauber können zurücktreten

Sind die Reiseunterlagen fehlerhaft, müssen Urlauber die Reise nicht antreten. Ihnen steht dann Schadenersatz zu, urteilte das Landgericht Wuppertal (Az.: 9 S 294/11). Das berichtet die Deutsche Gesellschaft für Reiserecht in ihrer Zeitschrift "ReiseRecht aktuell". In dem Fall hatte der Kläger für sich und seine Ehefrau eine Pauschalreise nach...





Fehlendes Enteisungsmittel: Airline muss keine Entschädigung zahlen

Ist die Annullierung eines Fluges auf außergewöhnliche Umstände wie extremes Winterwetter und in der Folge fehlendes Enteisungsmittel zurückzuführen, muss die Fluggesellschaft keine Entschädigung zahlen. Das entschied das Amtsgericht Königs Wusterhausen (Az.: 9 C 113/11), wie die Deutsche Gesellschaft für Reiserecht in ihrer Zeitschrift "ReiseRecht...





Reiseveranstalter darf nicht gleich 40 Prozent Anzahlung verlangen

Ein Reiseveranstalter darf nicht darauf bestehen, frühzeitig 40 Prozent des Reisepreises als Anzahlung zu bekommen. Eine Klausel, nach der der betreffende Betrag bereits innerhalb einer Woche nach Erhalt der Reisebestätigung zu zahlen ist, ist ungültig, entschied das Landgericht Bamberg (Az.: I O 218/10)...






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