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PNP-Ratgeber Reise & Urlaub


Ob Trauminsel oder Großstadt, Bayerischer Wald oder Sahara - im PNP-Ratgeber Reise & Urlaub finden Sie Reiseberichte, Reisetipps und rechtliche Tipps. Attraktive Reiseziele finden Sie auch bei den PNP-Leserreisen.




Pauschalreise: Drei Jahre Verjährungsfrist für Ausgleich

Fluggäste haben drei Jahre Zeit, um mögliche Ansprüche auf eine Ausgleichsleistung anzumelden. Das gilt auch, wenn es sich um eine Pauschalreise gehandelt hat, entschied das Amtsgericht Frankfurt (Az.: 29 C 3591/13-44). Über das Urteil berichtet die Deutsche Gesellschaft für Reiserecht in ihrer Zeitschrift "Reiserecht aktuell"...





Waschbecken ist kein Reisemangel

Ein ursprünglich ordnungsgemäß montiertes Waschbecken im Hotel bricht nach Jahren aus der Wand, ohne dass dies zu erkennen gewesen wäre: Ein solcher Umstand stellt keinen Reisemangel dar, für den der Veranstalter haftbar gemacht werden könnte. Das entschied das Amtsgericht München (Az.: 274 C 14644/13)...





Bahn muss aktiv über Verspätung und Ausfall informieren

Die Deutsche Bahn muss Fahrgäste aktiv über Verspätungen und Zugausfälle informieren. Mit einem bloßen Hinweis darauf, wo diese Informationen erhältlich sind, kommt sie ihrer Informationspflicht nicht nach, entschied das Oberverwaltungsgericht Nordrhein-Westfalen (Az.: 16 A 494/13). Darüber berichtet die Deutsche Gesellschaft für Reiserecht in...





Abflug später: Entschädigung wegen vertaner Urlaubszeit

Der Veranstalter ändert den Abflughafen und verlegt den Flug in die Nacht: In einem solchen Fall darf ein Urlauber nicht nur von der Reise zurücktreten, ihm steht auch eine Entschädigung zu. Das entschied das Amtsgericht Hannover (Az.: 427 C 12693/13). Über das Urteil berichtet die Deutsche Gesellschaft für Reiserecht in ihrer Zeitschrift ...





Ägypten-Unruhen im Sommer 2013 waren höhere Gewalt

Bei den politischen Unruhen in Ägypten im Sommer 2013 handelte es sich um höhere Gewalt. Reiseveranstalter und Urlauber dürften in einem solchen Fall vom Vertrag zurücktreten. Allerdings ist eine wesentliche Voraussetzung, dass die konkrete Reise auch wirklich massiv von den Unruhen beeinträchtigt gewesen wäre...





Pilot muss alkoholisierten Fluggast nicht mitnehmen

Betrunkene Passagiere müssen nicht in jedem Fall befördert werden. Der Pilot darf sich weigern, sie an Bord zu nehmen. Daneben dürfen ihnen die Stewardessen Alkoholika wegnehmen, entschied das Amtsgericht Wedding (Az.: 18 C 181/13). Darüber berichtet die Deutsche Gesellschaft für Reiserecht in ihrer Zeitschrift "Reiserecht aktuell"...





Vom wilden Affen gebissen

In Kenia von einem Affen gebissen zu werden, ist ein allgemeines Lebensrisiko. Das ist laut allgemein gültiger Rechtsprechung wie ein Biss durch einen freilaufenden Hund in Deutschland. Der Unterschied ist laut Experten der ARAG-Versicherung lediglich, dass der Hund meist einen Halter hat, der haftbar gemacht werden kann...





Schwerer Reaktorunfall ist höhere Gewalt

Ein schwerer Atomunfall wie im japanischen Fukushima ist ein Fall von höherer Gewalt. Wer aufgrund einer solchen Katastrophe von einer Reise in die Nähe der Unglücksregion zurücktritt, bekommt vom Veranstalter die gesamten Kosten erstattet. Das geht aus einem Urteil des Amtsgerichts Frankfurt hervor (Az.: 221 C 95/11)...





Mängel im Hotel: Reisebüro als Veranstalter muss zahlen

Für Mängel im Hotel dürfen Urlauber auch ein Reisebüro verantwortlich machen, wenn es als Reiseveranstalter auftritt. Eine Minderung des Reisepreises ist dann wie bei einer normalen Pauschalreise möglich: Es gilt das Reisevertragsrecht. Das entschied das Amtsgericht Charlottenburg in Berlin (Az.: 221 C 95/11)...





Verstopfter Kerosinfilter: Airline muss zahlen

Ein durch unreines Kerosin verstopfter Kerosinfilter ist kein außergewöhnlicher Umstand. Die Airline muss bei einer dadurch verursachten Flugverspätung eine Ausgleichszahlung leisten. Das gilt auch, wenn das Kerosin von einem Dritten geliefert wurde. Das hat das Amtsgericht Rüsselsheim entschieden (Az.: 3 C 2265/12 [39])...





Alternativflug annulliert: Weitere Ausgleichszahlung

Wird sowohl der ursprünglich geplante als auch der Ersatzflug annulliert, haben Passagiere Anspruch auf Ausgleichszahlung für beide Flüge. Das hat das Amtsgericht Frankfurt am Main entschieden (Az.: 31 C 3349/12 [78]). Auf das Urteil weist die Deutsche Gesellschaft für Reiserecht in ihrer Zeitschrift "Reiserecht aktuell" hin...





Massive Flugverspätung: Schadenersatz oder Ausgleich

Reisenden steht bei einer massiven Flugverspätung nicht gleichzeitig eine Ausgleichszahlung der Airline und Schadenersatz vom Reiseveranstalter zu. Das hat das Landgericht Frankfurt entschieden (Az.: 2-24 S 67/12). Darauf weist die Deutsche Gesellschaft für Reiserecht in ihrer Zeitschrift "Reiserecht aktuell" hin...





Gepäck weg: Nicht endlos shoppen auf Airline-Kosten

Verspätet sich bei einem Flug das Gepäck, muss die Airline dem Kunden das Geld für Ersatzkleidung und Toilettenartikel erstatten. Der Fluggast hat in diesem Fall nämlich einen Schadenersatzanspruch gegenüber der Fluggesellschaft, erklärt Beate Wagner von der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen. Reisende ohne Koffer sollten ihre notwendigen...






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