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Alle Patienten werden in der Kältekammer von einer Mitarbeiterin überwacht.  − Foto: Rheumaklinik

Alle Patienten werden in der Kältekammer von einer Mitarbeiterin überwacht.  − Foto: Rheumaklinik

Alle Patienten werden in der Kältekammer von einer Mitarbeiterin überwacht.  − Foto: Rheumaklinik


Das Wort Kälte in Verbindung mit Rheuma verursacht bei vielen Betroffenen erst einmal Gänsehaut. Diese Erfahrung macht Dr. Christine Göser, Rheumatologin im Orthopädiezentrum Bad Füssing und der Rheumaklinik Ostbayern, häufig. Dennoch erleben sie und ihre Kollegen immer wieder, wie gut viele Patienten auf eine Behandlung in der Kältekammer ansprechen. "Schmerzsignale gelangen über das Rückenmark ins zentrale Nervensystem, Temperatursignale benutzen den gleichen Weg. Der Kälteschock führt zu vielen Temperatursignalen, die in einer Art Schnellnervenleitung ins zentrale Nervensystem gelangen", erklärt die Oberärztin das Verfahren. Vereinfacht gesagt kann man Temperatursignale mit einem Porsche vergleichen, Schmerzsignale mit einem Kleinwagen. Demzufolge sind die Kältesignale schneller im zentralen Nervensystem und versperren den Schmerzsignalen den Weg. Die Folge: Viele Rheuma-Betroffene verspüren weniger Schmerzen, manche können sogar die Schmerzmedikamente reduzieren oder zum Teil ganz weglassen. "Es ist ganz unterschiedlich, wie Patienten auf die Kältekammer reagieren, manche verspüren sofort eine Wirkung, manche auch erst nach einigen Anwendungen. Es gibt Betroffene, die bis zu neun Monate lang weniger oder kaum mehr unter Schmerzen leiden, andere wiederum reagieren so gut wie gar nicht auf die Behandlung", räumt die Rheumatologin ein.

Grundsätzlich gehen die Patienten zweimal am Tag in die Kältekammer und bleiben drei Minuten drin. Obwohl die Patienten nur mit Badebekleidung, Mundschutz, Handschuhen, warmen Socken und Mütze ausgerüstet sind, kommt es zu keinen gesundheitlichen Schäden der Haut, da es sich bei den minus 110 Grad Celsius um eine trockene Kälte handelt. "Bis zu drei Personen befinden sich immer gleichzeitig in der Kältekammer und haben dort auch die Möglichkeit, herumzugehen. Eher weniger geeignet für diese Art der Therapie sind Menschen mit Platzangst, da der Raum nicht besonders groß ist", erklärt Dr. Christine Göser.

Bei stationären Patienten wird die Therapie während ihres Reha-Aufenthalts von den Krankenkassen bezahlt. Aber auch ambulante Patienten können die Kältekammer nutzen, der Zehnerblock kostet 80 Euro.

Die Passauer Neue Presse verlost einen Zehnerblock in der Kältekammer. Teilnehmen können Sie per Telefon oder SMS: Rufen Sie bis Mittwoch, 21. November, unter 0137/808401006 (50 Cent pro Anruf − mobil gegebenenfalls abweichend) an und sprechen Sie das Stichwort "Rheuma" auf unser Tonband. Alternativ können Sie eine SMS mit dem Text pnp ticket rheuma gefolgt von einem Leerzeichen, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an die Nummer 52020 schicken (49 Cent pro SMS − keine Vorwahl).



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Dokument erstellt am 2012-11-13 19:17:20







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