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In Deutschland leiden laut einer Umfrage etwa 50 Prozent unter Rückenschmerzen. Viele klagen über so starke Schmerzen, dass sie von Spezialisten behandelt werden müssen.  − Fotos: Superbild/Hiendl

In Deutschland leiden laut einer Umfrage etwa 50 Prozent unter Rückenschmerzen. Viele klagen über so starke Schmerzen, dass sie von Spezialisten behandelt werden müssen.  − Fotos: Superbild/Hiendl

In Deutschland leiden laut einer Umfrage etwa 50 Prozent unter Rückenschmerzen. Viele klagen über so starke Schmerzen, dass sie von Spezialisten behandelt werden müssen.  − Fotos: Superbild/Hiendl


Knackpunkt Rücken: Wenn er schmerzt, wie bei etwa der Hälfte aller Bundesbürger, dann ist auch die Lebensfreude angeknackst. Jede Bewegung kann da zur Hölle werden.

Vielen betroffenen Patienten wird in diesen Fällen schnell zur Operation geraten. Doch genau davor warnt der Münchner Facharzt für Orthopädie und Wirbelsäulenspezialist Dr. Martin Marianowicz. "80 Prozent aller Rückenoperationen sind vermeidbar. Die wichtigsten Verbündeten bei der Behandlung sind die Zeit und die Natur, denn der größte Teil aller Bandscheibenvorfälle heilt folgenlos ab", betont der Experte.

Körper braucht sechs Wochen zum Heilen Auf die Frage, was man gegen Rückenschmerzen tun könne, antwortet der Mediziner: "Grundsätzlich alles, was den Schmerz nimmt oder ihn erträglicher macht." Seine Patienten lässt er auf einer Skala von null bis zehn definieren, wie stark sie selbst ihren Schmerz einschätzen. Bei den Stufen eins bis zwei behandelt er Betroffene mit Homöopathie, Akupunktur, Physiotherapie, entzündungshemmenden Medikamenten, Osteopathie und Massagen. "Alles sanfte Methoden, zugeschnitten auf den einzelnen Patienten. Und genau das ist extrem wichtig, denn am Bild lässt sich keine Diagnose stellen, man muss dem Patienten zuhören, erst im Gespräch kristallisiert sich heraus, mit welchen Verfahren man ihm über die sechs Wochen hinweghelfen kann, die der Körper benötigt, bis die Schmerzen von alleine wieder abklingen."

Dr. Martin Marianowicz klagt die heutige "Bildhörigkeit" wie beim MR oder CT an.

Dr. Martin Marianowicz klagt die heutige "Bildhörigkeit" wie beim MR oder CT an.

Dr. Martin Marianowicz klagt die heutige "Bildhörigkeit" wie beim MR oder CT an.


Klagen Betroffene über sehr starke Schmerzen, die sie auf der Skala als acht oder neun definieren, und vor lauter Beschwerden "aus dem Fenster springen könnten", wie es Dr. Marianowicz formuliert, gibt es die Möglichkeit, einen Schmerzkatheter an den entzündeten Nerv zu legen oder ihn mit entzündungshemmenden Medikamenten zu umspülen. "Egal, unter welchen Schmerzen Betroffene leiden, wir sind heute dank der multimodalen Schmerztherapie imstande, 80 Prozent der Schmerzen zumindest so wegzudrücken, dass die Patienten damit umgehen können. Wir haben heute das Werkzeug für den Patienten, damit er seinem Körper die Zeit geben kann, die er braucht − ganz ohne Operation." Sein Credo: Rät ein Arzt seinem Patienten gleich zur Operation, sollte dieser eine Zweitmeinung einholen.

Dr. Martin Marianowicz: Die Marianowicz-Methode: "Mein Programm für einen schmerzfreien Rücken − Leichte Übungen für Büro und zu Hause. Akuthilfe ohne Operation." Verlag Arkana. ISBN-10: 3442341108.



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2012-11-06 18:36:00
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