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Anhaltender Schnupfen und Kopfschmerzen können Symptome einer Nasennebenhöhlenentzündung sein. Betroffene sollten das vom Arzt abklären lassen. Darauf weist der Berufsverband der Hals-Nasen-Ohrenärzte in Neumünster hin. Vor allem in den kalten Monaten trete die Krankheit gehäuft auf, weil die Schleimhäute in beheizten Räumen rasch austrocknen. Das begünstige die schnelle Vermehrung von Bakterien und Viren.

Ein weiteres Anzeichen für eine Entzündung der Nasenschleimhäute ist eine verstärkte Druckempfindlichkeit der Nebenhöhlen. Außerdem fühlt sich der Betroffene schlapp und muss häufig husten oder sich räuspern, weil ihm Nasensekret den Rachen hinunterfließt. Vor allem nachts und beim Aufwachen geschehe dies häufig, erläutert der Berufsverband.

Die HNO-Ärzte raten Patienten, täglich rund zwei Liter Flüssigkeit zu sich zu nehmen. Wohltuend wirke Holundersaft, der kurz mit Zimt und Zucker aufgekocht wird. Abschwellende Nasensprays, Schleimlöser oder Medikamente auf pflanzlicher Basis lindern die Beschwerden. In schlimmen Fällen kann der Arzt Antibiotika verschreiben.  − tmn



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