Bei einer Erkältung sollte ein abschwellend wirkendes Nasenspray nicht länger als sieben Tage verwendet werden. Wird diese Zeitspanne überschritten, kann das Medikament abhängig machen, warnt Erika Fink, Präsidentin der Landesapothekerkammer Hessen. Bei einer Erkältung schwillt die Nasenschleimhaut an und produziert ein Sekret, um eindringende Viren auszuspülen. Dadurch hat der Betroffene das Gefühl einer verstopfte Nase.
Das Nasenspray wirkt, indem es die Schleimhaut abschwellen lässt und die Blutgefäße verengt. Der Erkrankte fühlt sich besser. Lässt die Wirkung nach, erweitern sich die Blutgefäße wieder und das Gefühl der verstopften Nase tritt erneut auf. Und schon wird das Medikament ein weiteres Mal gezückt. Fink zufolge ist ein Spray mit Meerwasser dann die bessere Wahl. − tmn
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