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Arbeitsunlust und Schlafstörungen zu Beginn der Winterzeit können Anzeichen für eine depressive Verstimmung sein. "Typisch ist, dass ich morgens nicht aufstehen möchte, keine Lust auf meine Arbeit habe und mich den ganzen Tag schlapp fühle", sagt der Diplom-Psychologe Görg-Helge Pflug aus Waldkirch (Baden-Württemberg). Außerdem haben Betroffene oft keine Lust, sich zu bewegen, vermeiden soziale Kontakte und ziehen sich zurück.

Dagegen kann ein langer Spaziergang in der Natur helfen: "Selbst wenn draußen schlechtes Wetter ist, muss ich rausgehen", erklärt Pflug, Mitglied im Berufsverband Deutscher Psychologinnen und Psychologen. Denn: "Lichtverhältnisse haben einen starken Einfluss auf unsere Stimmung." Selbst bei schlechtem Wetter sei draußen um ein Vielfaches mehr Licht als in der Wohnung. Je weniger Licht der Mensch abbekomme, umso größer sei das Risiko für depressive Verstimmungen. Im Spätherbst ist das zwangsläufig so − und in der Nacht vom 27. auf den 28. Oktober werden die Uhren auch noch von Sommer- auf Winterzeit umgestellt, dadurch wird es abends wieder früher dunkel.

Verabredungen sind ein weiteres Mittel, Stimmungstiefs vorzubeugen. "Ich kann mit Freunden einen Kinofilm anschauen, Essen gehen oder gemeinsam Musik machen", nannt Pflug Beispiele. Die Art der Verabredung sei egal. "Hauptsache, die sozialen Kontakte werden gehalten."

Außerdem sei empfehlenswert, sich viel zu bewegen. "Am besten mindestens eine halbe bis ganze Stunde täglich an der frischen Luft: Joggen oder Walken zum Beispiel", empfiehlt der Psychologe. "Der Mensch ist ein ganzheitliches Wesen. Körperliche und seelische Gesundheit hängen eng zusammen."

Deswegen sei auch eine ausgewogene Ernährung wichtig, um der jahreszeitlichen Verstimmung entgegenzuwirken. "Ich sollte auf eine gesunde Ernährung mit viel Obst und Gemüse achten", erläuterte Pflug. Kurzzeitige Stimmungsaufheller wie Schokolade sollten nur in Maßen genossen werden. "Sonst kommt es zu einer Gewichtszunahme, die den Betroffenen dann wieder belasten kann", erklärte Pflug.

Ein dauerhaftes Stimmungstief ist in jedem Fall ein Alarmsignal: "Wenn mein Zustand sich trotz genügend Schlaf nicht verbessert und ich schon viele Maßnahmen ergriffen habe, sollte ich mir Hilfe vom Psychotherapeuten besorgen", sagte Pflug. Denn jahreszeitlichen Verstimmungen können ernsthafte Depressionen zugrunde liegen. "Was vorher versteckt war, kann jetzt zutage kommen."



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565873
Raus aus der Herbstdepression mit frischer Luft und Bewegung
Arbeitsunlust und Schlafstörungen zu Beginn der Winterzeit können Anzeichen für eine depressive Verstimmung sein. "Typisch ist, dass ich morgens nicht aufstehen möchte, keine Lust auf meine Arbeit habe und mich den ganzen Tag schlapp f
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2012-10-24 11:02:00
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