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Dr. Miriam Ortiz forscht an der Charité in Berlin zum Thema integrative Medizin und ist vom Erfolg der Hydrotherapie im Wechsel überzeugt.  − Foto: Kneipp

Dr. Miriam Ortiz forscht an der Charité in Berlin zum Thema integrative Medizin und ist vom Erfolg der Hydrotherapie im Wechsel überzeugt.  − Foto: Kneipp

Dr. Miriam Ortiz forscht an der Charité in Berlin zum Thema integrative Medizin und ist vom Erfolg der Hydrotherapie im Wechsel überzeugt.  − Foto: Kneipp


Die meisten Frauen in den Wechseljahren kennen die Symptome leider nur zu gut: Hitzewallungen, Schlafstörungen oder depressive Verstimmungen beeinträchtigen ihren Alltag. Doch nicht immer müssen Hormone zum Einsatz kommen, um die Beschwerden zu lindern. Vielmehr vermag die Hydrotherapie nach Kneipp viel zu leisten auf diesem Gebiet, erklärt Dr. Miriam Ortiz, Allgemeinmedizinerin von der Ambulanz für Integrative Medizin an der Charité Universitätsmedizin in Berlin beim TEM-Symposium in Linz. Sie ist vom Erfolg der Hydrotherapie bei Wechselbeschwerden überzeugt. "Ich arbeite schon einige Jahre mit Gesichts-, Arm- und Knieguss sowie Teilbädern bei Frauen mit Hitzewallungen, Schlafstörungen, Gereiztheit, trockenen Schleimhäuten und depressiver Verstimmung. Dabei werden oft auch Teemischungen mit der Therapie kombiniert. Die Reiztherapie wirkt auf das Gefäßsystem und das vegetative Nervensystem und führt bei vielen Frauen zu einer Linderung der Beschwerden."

Aber auch der Phytotherapie, also einer Behandlung mit Pflanzen, deren Extrakte eine ähnliche Wirkung wie Östrogene aufweisen, schreibt sie eine gute Wirkung zu. "Vor allem in Rotklee, Soja und Leinsamen sind diese Stoffe enthalten und wirken bei vielen Beschwerden."

Laut Dr. Ortiz ist auch die Traubensilberkerze ein sehr gut untersuchtes Mittel, das bei Wechseljahrbeschwerden eingesetzt werden kann und "einen nachweislich guten Benefit" bringe.

 Grundsätzlich hält die Expertin es bereits vor den Wechseljahren für sinnvoll, etwa 30 bis 40 Gramm Leinsamen in den täglichen Ernährungsplan zu integrieren, schon wegen der guten Öle darin, aber auch, um Beschwerden eventuell schon vorab abzumildern. − hie












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Dokument erstellt am 2012-02-13 10:42:31







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