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Erst wenn die Betäubung komplett verschwunden ist, dürfen Zahnarztpatienten wieder etwas essen oder Heißes trinken. Darauf weist der Zahnarzt Joachim Hoffmann von der Initiative proDente in Köln hin. Andernfalls bestehe die Gefahr, dass man sich zum Beispiel auf die noch betäubte Lippe beißt. Auch könnte es sein, dass Betroffene sich an heißen Getränken oder Speisen verbrühen. Wie lange die Wirkung der Betäubungsspritze anhält, hängt von der Art und Schwere der Zahnbehandlung ab - eine halbe bis mehrere Stunden sind realistisch.

Zur Betäubung sind verschiedene Verfahren möglich. Bei der sogenannten Infiltrationsanästhesie zum Beispiel spritzt der Zahnarzt das Betäubungsmittel direkt in Höhe der Zahnwurzelspitze unter die Schleimhaut. Nach zwei bis drei Minuten seien die Nerven von ein bis zwei Zähnen betäubt, erläutert die Initiative.

Ausgedehnter ist die Leitungsanästhesie. Dabei spritzt der Arzt ein Mittel in die Nähe des Unterkiefernerven, um die gesamte Leitungsbahn auf einer Kieferhälfte zu narkotisieren. Das Taubheitsgefühl erstreckt sich bis in die Unterlippe und eventuell eine Zungenhälfte. So können ein oder mehrere Backenzähne im Unterkiefer behandelt werden. − tmn












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Dokument erstellt am 2012-01-25 09:58:44







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