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Kümmel kann Völlegefühl, Blähungen und Magenkrämpfe lindern. Die kleinen Kümmelfrüchte sollten mit einem Mörser oder dem Rücken eines Esslöffels gequetscht und dann mit heißem Wasser zu einem Tee aufgegossen werden, rät Johannes Gottfried Mayer von der Forschergruppe Klostermedizin der Universität Würzburg. Nur so könnte das ätherische Öl aus dem Kümmel in das Wasser übergehen und seine krampflösende und keimhemmende Wirkung entfalten.

Zur Linderung von Beschwerden bei Säuglingen oder Kleinkindern sollte Kümmelöl zu zehn Prozent mit Olivenöl vermischt und vorsichtig in die Bauchhaut um den Nabel eingerieben werden. Nebenwirkungen sind laut Mayer bei Kümmel nicht bekannt. Er empfiehlt außerdem, immer ausreichend Zeit für eine Mahlzeit einzuplanen und das Essen langsam und gründlich zu kauen. Grob zerkleinerte Speisen würden schwerer verdaut, Gase könnten sich bilden und den Bauch aufblähen. Ursache für Magen-Darm-Beschwerden ohne organische Erkrankung seien oft auch mangelnde Bewegung und schweres Essen. − tmn












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Dokument erstellt am 2012-01-19 09:43:17







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