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Der Herbst ist die beste Pflanzzeit, und so nutzen viele Gartenbesitzer diese Wochen für eine umfangreiche Schönheitskur und lassen Gartenbereiche neu gestalten.  − Foto: BGL

Der Herbst ist die beste Pflanzzeit, und so nutzen viele Gartenbesitzer diese Wochen für eine umfangreiche Schönheitskur und lassen Gartenbereiche neu gestalten.  − Foto: BGL

Der Herbst ist die beste Pflanzzeit, und so nutzen viele Gartenbesitzer diese Wochen für eine umfangreiche Schönheitskur und lassen Gartenbereiche neu gestalten.  − Foto: BGL


Wenn der eigene Garten plötzlich nicht mehr gefällt, sollten sich Besitzer nicht vor einer Umgestaltung drücken. Auch jetzt ist dabei noch beinahe alles möglich: "Schwimmteiche, Natursteinmauern, Terrassen und vieles mehr lassen sich im Herbst noch anlegen. Nur wer seinen Rasen neu aussäen möchte, sollte dies wegen der Bodenfrostgefahr ab November nicht mehr tun", rät Alexander Hafner, Meister im Garten- und Landschaftsbau aus Rimbach (Landkreis Rottal-Inn). "Auch sollten Gärtner darauf achten, dass beim Zurückschneiden schon vorhandener Bäume keine größeren Schnittwunden entstehen. Sonst kann der Frost im Winter dem Baum schaden", ergänzt der Gartengestalter Rainer Schilling aus Ruderting (Landkreis Passau).

Lieber pflegeleichtEs ist wichtig zu überlegen: Soll der ganze Garten geändert werden oder reicht eine neue Bepflanzung? Was ist mir wichtig? Die meisten Menschen legten heutzutage vor allem Wert auf einen pflegeleichten Garten. Und wenn dann kleinere Arbeiten anfallen, sollen sie der Erholung dienen, weiß Alexander Hafner. Rainer Schilling hat etwas Ähnliches erfahren: "Weniger ist oft mehr. Viele wollen lieber drei schöne Pflanzen als Blickfang anstatt eines vollkommen zugepflanzten Beetes."

Landschaftsgärtner Erich Hiller aus Mötzingen, Vizepräsident des Bundesverbandes Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau, rät: Am besten sollten sich Gartenbesitzer fragen, wie sie bisher ihren Garten genutzt haben oder ob beispielsweise eine bestimmte Blütenfarbe Einzug halten soll. Mancher wolle auch ein bestimmtes Thema − einen Bauerngarten, Heidegarten, mediterranen oder asiatisch gestalteten Garten. Für die Wahl der Pflanzen sowie die Gestaltung von Beeten und Wegen sei außerdem entscheidend, ob man den Garten selber pflegen oder lieber pflegen lassen wolle.

Wer sich für große Umgestaltungsprojekte entscheidet und sich zum Beispiel eine ganz neue Terrassse oder Sitzecke mit Blumen und Sträuchern wünscht, sollte das frühzeitig planen. "Der Landschaftsarchitekt oder Gartenbauer kann im Herbst beauftragt werden. Dann ist Zeit, alles in Ruhe zu überlegen und zu besprechen. Die Bauarbeiten fangen dann im Frühling oder Sommer an. Sind diese abgeschlossen, kann der Auftraggeber im nächsten Herbst mit der Bepflanzung beginnen", schildert Alexander Hafner den Idealfall. Natürlich gehe das auch schneller, wobei der Garten- und Landschaftsbaumeister warnt: "Schnellschüsse sind zwar möglich und oft gewünscht, aber kostspieliger."

Empfindliche Pflanzen mit Vlies schützenAuch wer nur um- oder neupflanzen möchte, muss darauf natürlich kein ganzes Jahr warten. "Die Pflanzen werden gesetzt, und Sträucher bekommen einen Teilrückschnitt", sagt Gartengestalter Rainer Schilling und merkt an, dass Gartenbesitzer empfindliche Pflanzen wie Rosen im Winter einfach mit Stroh oder Vlies schützen können.

Generell ist jetzt im Herbst die richtige Jahreszeit für Neuanpflanzungen oder Umpflanzungen, weil die Vegetation schon abgeschlossen ist und die Pflanzen bis zum Frühjahr anwachsen können.

"Ein großer Vorteil ist auch, dass es im Herbst Wurzelware zu kaufen gibt. Das bedeutet, die Pflanzen wachsen in der Gärtnerei draußen in der Erde und werden ganz einfach im Garten eingepflanzt. Im Sommer gibt es im Gegensatz dazu häufig nur Container- oder Ballenware. Die Pflanzen werden hierbei im Topf gezogen und das Erdreich um das Wurzelwerk mitverpflanzt. Das ist teurer", sagt Alexander Hafner.



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Arbeiten im Garten
Gärten am besten im Herbst neu gestalten
Wenn der eigene Garten plötzlich nicht mehr gefällt, sollten sich Besitzer nicht vor einer Umgestaltung drücken. Auch jetzt ist dabei noch beinahe alles möglich: "Schwimmteiche, Natursteinmauern, Terrassen und vieles mehr lassen sich i
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2012-10-31 06:00:00
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