
Das indische Springkraut ist schön anzusehen. Trotzdem rät der Bund Naturschutz: Ausreißen! − Foto: virginia43/pixelio.de
Das indische Springkraut ist schön anzusehen. Trotzdem rät der Bund Naturschutz: Ausreißen! − Foto: virginia43/pixelio.de
Neophyten wie Japanischer Staudenknöterich oder Sachalin-Knöterich und indisches Springkraut verdrängen zunehmend wertvolle heimische Pflanzen, warnt der Bund Naturschutz (BN). Dabei gelte es, diesen Neophyten Paroli zu bieten, sie auszureißen oder auszugraben und zu entfernen. Dies sei ein Beitrag zum Schutz der heimischen Flora und der an sie gebundenen Tierwelt, weil so die oft massenhaft in "Monokultur" auftretenden fremden Arten zurückgedrängt würden.
Die Naturschützer haben auch einen Rat für Gartenbesitzer und Spaziergänger parat: Wo sich indisches Springkraut breitmacht, solle dieses ausgerupft werden, bevor es seine Samen auswerfen kann. Heimischen Pflanzenarten solle man dagegen wieder mehr Raum gewähren und Gärten und Freiflächen möglichst naturnah gestalten und erhalten.
Der BN appelliert auch an alle Gartenbesitzer, ihre Grüngutabfälle ordnungsgemäß zu entsorgen und nicht einfach in der freien Natur, vielleicht sogar in Biotopen oder an Gewässern. Auf diese Art dürften auch die Problem-Neophyten in unsere Landschaft gelangt sein. Außerdem verrotteten die Grüngutabfälle nicht, sondern verfaulten. Die sauren Sickersäfte hätten negative Folgen für Vegetation und Gewässer.
Ein Infopaket Biodiversität mit Informationen zur Gefahr durch Neophyten inklusive der Faltblätter "Vielfalt entdecken – Vögel, Insekten, Pilze, Pflanzen, Bäume und Sträucher am Wegesrand" gibt es beim Bund Naturschutz, Albrechtsgasse 3, 94315 Straubing,
09421/2512, Fax: 09421/ 963910, E-Mail: straubing@bund-naturschutz.de gegen 5 Euro in bar oder in Briefmarken. Die Geschäftsstelle Straubing ist montags bis freitags von 9 bis 17 Uhr, samstags von 9 bis 14 Uhr geöffnet. − red
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Redaktion Karin Polz Tel. 0851 / 802 363 E-Mail: karin.polz@pnp.de Anzeigenverkauf Mediaberater |