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Wanzen auf einer Akelei-Samenkapsel.  − Foto: M. Großmann/www.pixelio.de

Wanzen auf einer Akelei-Samenkapsel.  − Foto: M. Großmann/www.pixelio.de

Wanzen auf einer Akelei-Samenkapsel.  − Foto: M. Großmann/www.pixelio.de


Es muss im Garten nicht gleich die chemische Keule sein. Manchmal reichen auch Wanzen: Schädlinge im Beet wie Spinnmilben, Blattläuse oder Zikaden sind eine Leibspeise der Wanzen. Viele räuberische Wanzen haben einen Saugrüssel, mit dem sie ihre Opfer erdolchen und aussaugen. Andere haben Stinkdrüsen, die bei Kontakt Gift ausströmen und andere Insekten schädigen oder töten.

Die Wanzen kann man bei speziellen Händlern erwerben. Bezugsdaten gibt es laut Verbraucherinformationsdienst aid beispielsweise beim Verein der Nützlingsanbieter Deutschlands unter www.nuetzlingsanbieter.de.. Die folgenden Wanzenarten helfen im Beet:

Die Blumenwanze Anthocoris nemorum ist den Angaben zufolge nur rund vier Millimeter groß, aber schon ihre kleinen Larven überwältigen problemlos größere Beutetiere wie Blattläuse, Blattsauger und Raupen. Mit drei Generationen pro Jahr könne sie sich an Schädlingspopulationen anpassen und diese unter Kontrolle bringen.

Die Blumenwanzen Orius minutus und Orius majusculus verspeisen bevorzugt Fransenflügler und Spinnmilben, die am liebsten auf niedriger Vegetation wie Kräuter- und Gemüsearten leben. Grundsätzlich ernähren sich Blumenwanzen in beutearmen Phasen auch von Pollen.

Die Sichelwanzenarten Nabis rugosus und Nabis ferus jagen nahezu alle Insektenarten, die nicht schnell genug weg kommen. Selbst Eier und Puppen stehen auf dem Speiseplan. Besonders gerne leben sie in dicht belaubten Kräuter- und Gemüsekulturen in Bodennähe.

Die Weichwanzenart Psallus ambiguus mag Blattläuse und andere Blattsauger. Am liebsten jagt sie auf Jungtrieben von Sträuchern, Stauden und Bäumen, vor allem Obstgehölze. − dpa



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