
− Foto: Karin Polz
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Frühjahrszeit ist Gartenzeit. Aber wie schafft man es, dass die Blumen im eigenen Garten schön blühen und Salat oder anderes Gemüse im Jahresverlauf für eine reiche Ernte sorgen? Die Zeitschrift daheim in Deutschland aus dem Verlag Reader’s Digest gibt in ihrer Juni/Juli-Ausgabe einen wichtigen Tipp: Es kommt auf die richtige Erde an, und das einfachste Düngemittel ist der Kompost aus dem eigenen Garten.
Als Grundregel gilt: Je vielfältiger das Material ist, desto wertvoller wird die Komposterde. Wer beim Frühjahrsputz im eigenen Garten den nötigen Platz für einen Komposthaufen schafft und diesen dann regelmäßig bestückt, erhält schon in drei bis vier Monaten einen Roh- oder Frischkompost, der dann zur Herbstdüngung der Gemüsebeete verwendet werden kann.
Dabei dürfen viele Abfälle aus dem Garten und der Küche auf den Komposthaufen: Gemüse, Obst, die Schalen von Bananen und Zitrusfrüchten, Kaffee und Tee samt Papierfilter, aber auch Eierschalen, Servietten- und Küchenpapier. Aus dem Garten können der gesamte Baum-, Hecken- und Strauchschnitt, alle Blumen- und Staudenreste, Blumenerde sowie Grasschnitt in kleinen Mengen abgelegt werden. Als idealer Standort für den Komposthaufen oder den gekauften Komposter bietet sich ein Platz im Halbschatten an. Damit der Haufen gut belüftet wird, sollte man Löcher bis zum Boden stechen. Wichtig ist: Der Komposthaufen sollte auf dem Erdboden aufsitzen, nicht auf Stein oder Beton. Wer noch Zeit und Platz hat, kann die Sammelstelle mit einer Art Spalier umrahmen, an dem sich Duftpflanzen emporranken. Das sieht nicht nur nett aus, sondern riecht auch gut, was gerade an heißen Sommertagen durchaus vorteilhaft sein kann. − ots
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Redaktion Karin Polz Tel. 0851 / 802 363 E-Mail: karin.polz@pnp.de Anzeigenverkauf Mediaberater |