An den ersten Ziergehölzen sind die Blüten schon im Mai verblasst − viele von ihnen können daher zurückgeschnitten werden. "Das bekannteste Beispiel ist die Forsythie", sagt Lutze von Wurmb, Vizepräsident des Bundesverbandes Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau in Bad Honnef bei Bonn. "Sie blüht am vorjährigen Holz. Wenn dieses im Mai geschnitten wird, bildet die Pflanze im Laufe des Jahres viel neues, im kommenden Jahr blühfähiges Holz." Auch Mandelbäumchen, Kornelkirsche und Brautspiere sind dankbar für einen Rückschnitt direkt nach der Blüte und belohnen ihn mit üppigem Flor im Folgejahr. Der Frühlingsflieder gehört zwar ebenfalls in die Gruppe der Gehölze, die am vorjährigen Holz blühen, bildet jedoch beim Schnitt eine Ausnahme: "Er muss nicht geschnitten werden. Wenn er ausreichend Platz hat, um sich zu entfalten, bleibt er auch ohne Schnitt lange blühwillig", erläutert von Wurmb. − tmn
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Redaktion Karin Polz Tel. 0851 / 802 363 E-Mail: karin.polz@pnp.de Anzeigenverkauf Mediaberater |