
Der Wiesen-Bärenklau ist hübsch anzusehen und schmeckt sogar als Wildgemüse. Sein großer Bruder, der Riesen-Bärenklau, ist dagegen gefährlich: Berührungen verursachen Verbrennungen. − F.: Roswitha Kapfer
Der Wiesen-Bärenklau ist hübsch anzusehen und schmeckt sogar als Wildgemüse. Sein großer Bruder, der Riesen-Bärenklau, ist dagegen gefährlich: Berührungen verursachen Verbrennungen. − F.: Roswitha Kapfer
Das Foto von einem prächtigen Bärenklau hat Leserin Roswitha Kapfer aus Hauzenberg (Landkreis Passau) schon im vergangenen Jahr bei einem Spaziergang gemacht. Heuer wird es noch ein bisschen dauern, bis man den einheimischen Bärenklau zu Gesicht bekommt − die Blüte beginnt normalerweise im Juni.
Heracleum heißt die Pflanze im Lateinischen − damit lehnt sich der Name an Herakles, auch Herkules, an. Dieser antike griechische Gott ist bekannt für seine Kraft, eines seiner Attribute ist die Keule. An diese erinnern die Blattscheiden an den Stängeln des Doldenblütlers. Der deutsche Name bezieht sich auf die Bärenklaue, da die Blätter − mit viel Fantasie − an eine Bärentatze erinnern. Hasen haben den Bärenklau zum Fressen gern, sehr junger Wiesen-Bärenklau schmeckt als Wildgemüse.
Abstand halten sollte man vom bis zu vier Meter großen, hochgiftigen Riesen-Bärenklau, der aus dem Kaukasus nach Deutschland eingeschleppt wurde. Wenn man ihn bei Tageslicht berührt, entstehen auf der Haut Verbrennungen, die im schlimmsten Fall tödlich sind. Bei Gartenarbeiten ist deshalb Schutzkleidung mit Gesichtsschutz unabdingbar. − em/woj
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Redaktion Karin Polz Tel. 0851 / 802 363 E-Mail: karin.polz@pnp.de Anzeigenverkauf Mediaberater |