Bereits kurz nachdem Stachelbeeren im Frühjahr ausgetrieben haben, kann es zu ersten Infektionen mit dem Amerikanischen Stachelbeermehltau kommen. Ein solcher Befall zeige sich zunächst durch einen weißen, mehlartigen Belag an den Spitzen der Triebe, informieren die Experten des Pflanzenschutzdienstes der Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen.
Später befalle der Pilz auch die Früchte: Sie verfärben sich ebenfalls mehlig-weiß, dann werde der Pilzbelag zunehmend braun. Leicht gestauchte Triebspitzen sind ein weiteres Indiz für einen Befall mit dem Stachelbeermehltau. Um solche Infektionen zu verhindern, sollten infizierte Stachelbeertriebe bereits während des Winters − das heißt vor dem Austrieb − um etwa ein Drittel zurückgeschnitten werden, raten die Experten.
Sobald die Stachelbeeren austreiben, könne die Pflanze zusätzlich mit Netzschwefel-Präparaten behandelt werden. Diese sollten jedoch nicht bei hohen Temperaturen ausgebracht werden: Ansonsten könne es leicht zu Schäden kommen. − dapd
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Redaktion Karin Polz Tel. 0851 / 802 363 E-Mail: karin.polz@pnp.de Anzeigenverkauf Mediaberater |