
Eine schwere Blüte wie die einer Pfingtrose lässt sich mit einfachen Hilfsmitteln vor dem Abknicken bewahren − hier zum Beispiel mit einem Bambuszweig. − Foto: GMH/Christiane Bach
Eine schwere Blüte wie die einer Pfingtrose lässt sich mit einfachen Hilfsmitteln vor dem Abknicken bewahren − hier zum Beispiel mit einem Bambuszweig. − Foto: GMH/Christiane Bach
Stauden im Garten brauchen eine Stütze - diese können Gärtner auch selber basteln. So eignen sich beispielsweise abgeschnittene Spitzen des Gartenbambus oder Zweige. Wichtig sei vor allem, die Pflanzen zu unterstützen, ohne sie in ihrer natürlichen Wuchsform zu sehr zu beeinträchtigen, erklärt Klaus-Peter Manig, Vorstandsmitglied des Bundes deutscher Staudengärtner in Bonn. Als Stützen zu kaufen gibt es ferner Staudenringe oder -stäbe aus ummanteltem Draht, aus Eisen oder Holz.
Staudenstützen sollte man bereits im Frühling anbringen, damit keine Blüten abgeknickt werden und die Pflanzen in die Halterungen hineinwachsen. Wichtig ist es, die Stauden nicht zu fest anzubinden. Sonst könnten sie bei starkem Wind an der Bindestelle abknicken, erläutert Manig. Auch sollten die Pflanzen nicht zu dicht zusammengebunden werden, weil sonst ihre Krankheitsanfälligkeit steigt. Die Stabilität der Stauden lässt sich zudem durch einen ausgewogenen Mehrnährstoffdünger erhöhen. − tmn
![]() |
Redaktion Karin Polz Tel. 0851 / 802 363 E-Mail: karin.polz@pnp.de Anzeigenverkauf Mediaberater |