Schnittblumen vertragen keine pralle Sonne und keine Zugluft. Darauf weist der Verbraucherinformationsdienst aid in Bonn hin. Länger frisch bleiben Blumen, wenn das Stielende zwei bis drei Zentimeter lang schräg eingeschnitten wird. Blätter, die ins Wasser ragen, sollten entfernt werden. Gut ist für Schnittblumen außerdem...
Draußen zu leben liegt im Trend − Gartenmessen zeigen derzeit sogar Teppiche und Gemälde für den Einsatz im "Garten-Wohnzimmer". Doch für einen lebenswerten Garten benötigen Hobbygärtner vor allem die passende Bepflanzung. Denn die Bäume, Sträucher, Stauden und Blumen sind es, die leben und den Garten somit lebendig werden lassen...
Zum Keimen brauchen Samen Feuchtigkeit, Sauerstoff, Aussaaterde, ein sauberes Gefäß mit Löchern im Boden, die richtige Aussaattemperatur (Wärme) und die passende Saattiefe. Wärmeliebende Gewächse und Pflanzen, die zu ihrer Entwicklung etwas länger brauchen, müssen vorgezogen werden. Sie sollten nicht sofort ins Freie gesät werden...
Freizeitgärtner mit Koch-Ambitionen können im großen Saatgutangebot aus dem Vollen schöpfen und Erstaunliches entdecken. Die Bayerische Gartenakademie rät: Bauen Sie doch heuer Ihr Gemüse selbst an und überraschen Sie Ihre Gäste mit ungewöhnlichem Gemüse − hausgemacht von Anfang an. Vermeintlich neu und doch alt sind Gemüse in ungewöhnlichen...
Sie lieben frische Pflanzentriebe und feuchte Winkel. Schnecken können zu einer echten Plage werden. Doch Gartenbesitzer sollten nicht mit der chemischen Keule gegen sie vorgehen − die Kriechtiere sind wichtig für das ökologische Gleichgewicht. Kaum ein Schädling lässt Gärtner so wütend werden wie die Schnecke...
Einfarbige Gärten liegen im Trend. Wer ein Beet oder einen Gartenteil ganz mit weißen Blüten anlegt, sollte aber auf einen dunklen Hintergrund achten, erläutert der Bundesverband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau in Bonn. Vor einer grünen Hecke können die hellen Töne der Blüten ihre Wirkung erst richtig entfalten...
Altes Geschirr und alte Milchkannen können als Blumentöpfe eine neue Funktion finden. Gespickt mit Stiefmütterchen oder Hornveilchen bringen sie den Landhausstil auf Balkon oder Terrasse. Auch mit bunten Bändern dekorierte Suppendosen können als Blumentopf dienen. Bei allen Gefäßen sollten Verbraucher darauf achten...
Spaziergänger sollten einen großen Bogen um den auch Herkulesstaude genannten Riesen-Bärenklau machen. Denn bei Hautkontakt mit dem Saft aller Pflanzenteile besteht nach Angaben der Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen in Bonn Gesundheitsgefahr. Im Saft stecken sogenannte photosensibilisierende Stoffe...
Wer würde nicht gerne zwischen einem Meer aus leuchtenden, duftenden Blüten dem Alltag entfliehen und entspannt auf angenehme Weise den Tag ausklingen lassen? Eine blühende Oase lässt sich auf Balkon und Terrasse dank farbenreicher Combipots einfacher denn je zaubern. Für Balkonkästen und Großgefäße...
Frisch, frech und fröhlich: Bella Limoncella heißt das gelb-weiße Zauberglöckchen, das die bayerischen Gärtner zur Pflanze des Jahres 2013 kürten. "Mich wundert es nicht, dass die Entscheidung auf diese Neuheit fiel", freut sich die Zierpflanzenexpertin der Bayerischen Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau (LWG) in Veitshöchheim, Eva-Maria Geiger...
Die Zimmerpflanze Calla kann von Mai bis Juli auf den Balkon oder die Terrasse umziehen. Allerdings sollte sie nicht in der prallen Sonne stehen, sondern im Halbschatten. Darauf weist das Blumenbüro in Berlin hin. Die Pflanze benötigt oft und reichlich Wasser, denn gerade in der Wachstumsphase dürfen die Wurzeln nicht austrocknen...
Eltern pflanzen im Garten besser keine giftigen Blumen. Darauf weist die Aktion "Das sichere Haus" (DHS) hin. Denn wenn sich Kleinkinder die Pflanzen in den Mund stecken und Teile verschlucken, müssen sie im schlimmsten Fall sofort ins Krankenhaus. Sehr giftig sind zum Beispiel Goldregen, blauer und gelber Eisenhut und Engelstrompete...
Endlich ist wieder Gartenzeit: "Man kann sich schon jetzt den Spaß ins Haus holen", sagt Karen Meyer-Rebentisch, Autorin von "Das Gemüsebuch: Sorten, Anbau, Küchentipps". Denn jetzt im April können Sommerblumen wie Levkojen und Gemüse wie Zucchini, Gurken oder Kürbis ausgesät werden. Auch Tomaten gelingen aus selbst gezogenen Setzlingen...
Fruchtfolgen einzuhalten ist für Bauern selbstverständlich, und es lohnt sich auch im Kleingarten. Durch den Austausch der Bepflanzung wird der Boden je nach Bedarf mit mehr oder weniger Nährstoffen versorgt und die Pflanzen werden gegen Krankheiten und Schädlinge gestärkt. "Wenn Jahr für Jahr die gleiche Kultur auf die immer gleiche Fläche kommt...
In Amerika ist sie ein Klassiker. Ihr Saft gehört in den berühmten Cosmopolitan-Cocktail, als Marmelade ist sie selbstverständlicher Begleiter des Thanksgiving-Truthahns − die Cranberry. Hobbygärtner schätzen den Strauch als robusten Bodendecker, der farbliche Abwechslung und leckere Ernte bringt...
Nach Eis und Schnee sprießt bald das neue Grün. Wenn die Natur zum Leben erwacht, gibt es für Hobbygärtner reichlich zu tun. Denn im Frühling legen sie den Grundstein für die kommende Gartensaison. Und dabei darf auch die Rasenpflege nicht fehlen. Für den Start ins neue Gartenjahr gilt es zunächst die Reste des vergangenen Herbstes zu beseitigen...
Nach vielen grauen Wintertagen sind sie die richtigen Stimmungsmacher: Frühlingsblüher. Primeln, Stiefmütterchen, Vergissmeinnicht, Narzissen, Tulpen, Ranunkeln und Co. zählen zu den Klassikern. Kaum eine Blütensaison wird so herbeigesehnt wie ihre. Auch wenn die Natur noch nicht so weit ist, haben die ersten Frühlingsboten in den Blumengeschäften...
Ein schmaler Streifen Grün vor und ein lang gezogener Gartenabschnitt hinter dem Haus: Aus bescheidenem Zuschnitt und kleinster Fläche einen eindrucksvollen Garten zu zaubern, ist eine Herausforderung. Aber selbst aus kleinen Flächen könne ein Kleinod werden, betont Gartenexperte Thomas Drexel aus Friedberg: "Auch überschaubare Gärten wirken...
Die Tomate hat die Herzen der Europäer erobert, seit sie Seefahrer zum ersten Mal vor über 500 Jahren aus Lateinamerika mitbrachten. Heute ist sie buchstäblich in aller Munde, ob als saftiger Pizzabelag oder als kleiner Snack im Kirschenformat für Zwischendurch. Seiner Leidenschaft für die vielseitige Frucht hat Gärtnermeister Franz-Xaver Treml...
Der Efeu hängt einfach mal im Wohnzimmer rum. Ein Gliederkaktus lässt seine feinen Arme von der Decke baumeln, und aus einem Bilderrahmen wuchert ein Farn. Pflanzen müssen nicht immer nur am Fenster stehen oder sich zwischen Sofa und Schrank quetschen. Sie können ein Blickfang in luftiger Höhe sein − nicht nur in Ampeln...
Sie sind die Lebensadern eines Gartens: Pfade und Wege geben einem bepflanzten Areal erst die richtige Form. Sie lenken das Auge und können sogar Platz hinzuzaubern. Schwäbisch-Hall-Expertin Ingrid Lechner verrät, wie man mit geschickter Planung und dem raffinierten Einsatz der Materialien seinem Garten Form und Charakter gibt...
Primeln, Stiefmütterchen, Vergissmeinnicht, Narzissen, Tulpen und Ranunkeln sorgen jetzt für Frühlingsstimmung auf Balkon und Terrasse. Sehr gut seien sie auch für Ton-in-Ton-Pflanzungen etwa in Orange-Gelb oder für Kombinationen mit Stauden geeignet, betonen die Experten der Gartenbau-Brancheninitiative "Das grüne Medienhaus"...
Für einen Wegesrand oder zur Abgrenzung von Beet und Rasen eignet sich die Waldsteinie (Waldsteinia geoides). Sie bilde dichtes Laub und klare Kanten, erläutert Hagen Engelmann für den Bund deutscher Staudengärtner in Bonn. Die fast immergrüne Staude blüht im März gelb. Gute Alternativen seien die Sorten "Spessart" und "Czakor" des Storchschnabels ...
Die professionellen Rhabarber-Erzeuger legen ein Vlies über das Gemüse und beschleunigen so dessen Wachstum. Das können Hobbygärtner nachmachen. Um etwa zwei bis drei Wochen können sie dann früher ernten, erläutert der Provinzialverband Rheinischer Obst- und Gemüsebauer in Bonn. Das Vlies gebe es im Gartencenter...
Wenn Hobbygärtner im Frühjahr Mist auf ihre Beete geben, können sie bereits kurze Zeit später die ersten Salate pflanzen. Darauf weisen die Experten von Ulmer’s Gartenkalender hin. Schon eine Packung aus Pferdemist erwärme den Boden im Frühbeet und im Kleingewächshaus. Dazu solle die ausgewählte Fläche 50 bis 60 Zentimeter tief ausgehoben und...
Die bekanntesten Sorten des Rhododendron bilden große Gewächse mit dicken Blütenbällen. Sie werden zwischen zwei und fünf Meter hoch, erläutert der Bund deutscher Baumschulen (BdB) in Pinneberg. Das ist zu groß für Vorgärten und kleinere Gärten. Hierfür eignen sich die kleineren Repens-Sorten wie "Baden-Baden", die nur 60 Zentimeter hoch werden...
Die leuchtend orangen Andenbeeren, auch als Physalis bekannt, haben mit ihren dekorativen, lampionähnlichen Blütenblättern mittlerweile einen festen Platz auf vielen Obsttellern. Die exotische Frucht lässt sich auch hierzulande problemlos als einjährige Pflanze im Garten kultivieren, wie der aid Infodienst Ernährung, Landwirtschaft...
Ein Rhododendron, der bei Kälte die Blätter einrollt, ist nicht krank. Er schütze sich nur vor Erfrieren, indem er seine Blattfläche verkleinert, erläutert der Bund deutscher Baumschulen in Pinneberg. Auch andere immergrüne Pflanzen haben im Winter Tricks, um zu überleben: Efeu und Stechpalme verändern die Konzentration der Zellinhaltstoffe...
Sie gehört zu den Zimmerpflanzen, die schon die Groß- und Urgroßmütter liebten: die Klivie (Clivia miniata). Zwischen Februar und Mai zeigt die Pflanze zwischen 10 und 20 gelb-orangefarbene Einzelblüten an einem Stiel. Die Klivie mag einen warmen Standort und braucht handwarmes Gießwasser. Das soll die Länge des Blütenstieles fördern...
Verblühte Christrosen im Topf können in den Garten kommen. Die Pflanzen brauchen aber kalkreiche Erde, erläutert Isabelle Van Groeningen von der Königlichen Gartenakademie in Berlin-Dahlem. Ist der Boden kalkarm, sollte ein Stück Tafelkreide mit in das Pflanzloch geben werden. Kreide ist eine weiche Form von Kalkgestein...
Blumen bringen den Frühling ins eigene Heim. "Die ersten Frühblüher können besonders schön dekoriert werden", weiß Yvonne Bauer, die als "Fräulein Klein" einen Lifestyle-Blog betreibt ( http://fraeulein-klein.blogspot.de ) und Autorin des Buches "Die wunderbare Welt von Fräulein Klein. Backzauber und Dekolust" ist...
Kleine Pflanze mit großem Effekt: Wie der Name schon sagt, zeigt Katzenminze bei ihren Namensgebern durchschlagende Wirkung. Der Geruch macht nervöse Vierbeiner entspannt und lethargische munter. Doch für manche Katze ist das zu viel des Guten. Sie riecht ein wenig nach Zitrone und zieht Katzen magisch an: Katzenminze hat auf die Tiere eine...
Das Substrat um den Drachenbaum sollte immer feucht sein. Allerdings könne man im Winter etwas weniger gießen, erläutert das Blumenbüro in Düsseldorf. Die Oberfläche des Substrates könne leicht antrocknen, bevor wieder Wasser gegeben wird. Der Drachenbaum mag einen hellen Platz im Raum, denn er entwickle sein Blattmuster nur bei gutem Licht...
Frostfreie Tage im Winter sind der richtige Zeitpunkt, um Obstbäume zu schneiden. Ein regelmäßiger Rückschnitt sei wichtig, damit die Bäume vital bleiben und reichlich Früchte bringen, erklären die Gartenexperten vom aid Infodienst Ernährung, Landwirtschaft, Verbraucherschutz. Der Provinzialverband Rheinischer Obst- und Gemüsebauern empfiehlt...
Während es draußen noch friert und der Garten hoffentlich unter einer weißen Decke liegt, beginnt an der Fensterbank die neue Gartensaison: Ende Februar können die ersten Gemüsesorten und Blumen gesät und vorgezogen werden. Aber der Hobbygärtner hat noch mehr zu tun. Im Februar kann Deutschland dem tiefsten Sibirien gleichen...
Orchideen mit blauen Blüten bleiben nicht lange, wie sie sind: Die Blüten haben die Gärtner mit Hilfe von Lebensmittelfarbe künstlich blau gefärbt. Bilden sich neue Blütenrispen, kommt die ursprünglich weiße Farbe wieder durch, erläutert der Bundesverband Einzelhandelsgärtner in Berlin. Orchideen lieben einen mäßig hellen bis halbschattigen...
Primeln können bereits im Winter in die Beete kommen. Der Boden sollte allerdings nicht gefroren sein, rät die Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen in Bonn. Die Frühblüher seien winterhart und kommen auch mit Temperaturen unter null Grad klar. Die Kammer rät allerdings, die Pflanzen mit einigen Lagen Zeitungspapier zu umhüllen...
Schwarzes Gold wird er genannt, der selbst hergestellte Kompost. Doch immer wieder klagen Gartenbesitzer, dass der Kompost stinkt oder nicht verrottet. Die Bayerische Gartenakademie hat einige Tipps parat, wie Sie aus Ihren Bioabfällen wertvollen Kompost herstellen. Nachbarn könnten sich vom Komposthaufen belästigt fühlen...
Wolfsmilch heißt die Staude des Jahres 2013. Mit dieser Aktion möchte der Bund deutscher Staudengärtner (BdS) auf besonders interessante Stauden aufmerksam machen. Die Gattung Wolfsmilch (Euphorbia) ist mit einer Zahl von weltweit über 2000 Arten unvergleichlich vielfältig. Für den Garten in unseren Breiten halten Wolfsmilchgewächse eine Vielzahl...
Zimmerkräutergärten sind eine gute Möglichkeit, um sich auch im Winter mit frischen Kräutern zu versorgen. Helle Fenster sowie Wintergärten seien ideal dafür, sagen die Experten der Gartenakademie Rheinland-Pfalz. Warme Wohnräume eigneten sich weniger. Schnell wachsende Kräuterarten wie Kresse, Senf, Rucola...
Sie ist eine exotische Diva und trotzdem pflegeleicht: Die Tillandsie (Tillandsia spec.) bildet oft sehr schöne Blüten aus. Damit sie so gut gedeiht, muss sie lediglich zwei- bis dreimal pro Woche mit kalkarmem Wasser besprüht werden. Der Bundesverband Deutscher Gartenfreunde (BDG) in Berlin empfiehlt, das Gießwasser vorher zu filtern...
Orchideen machen sich auch im Winter schön auf Fensterbänken und bevorzugen ein Plätzchen nach Osten oder Nordost. Sie sind aber in der kalten Jahreszeit, wenn trockene Heizungsluft sie schwächt, anfällig für Schädlinge. Kommt es zum Befall, kann man Orchideen mit Homöopathie giftfrei und preisgünstig helfen...
In der kalten Jahreszeit hat sie Saison: die Stechpalme (Ilex aqufolium). Mit ihren leuchtend roten Beeren und glänzenden grünen Blättern wird sie auch hierzulande als Weihnachtsschmuck immer beliebter. Eigentlich wird die Stechpalme traditionell aber im nordamerikanischen Raum verwendet. Dabei gedeiht die europäische Form der Stechpalme auch in...
Mit einer Korkenzieher-Hasel (botanisch: Corylus avellana "Contorta") können Gartenbesitzer ungewöhnliche Akzente setzen − besonders im Winter. Denn wenn statt der Farben die Formen das Bild des Gartens bestimmen, wirke der zwei bis vier Meter hoch werdende Strauch als Blickfang, betonen die Experten der Gartenbau-Brancheninitiative "Colour...
Wer eine Azalee hat, muss im Winter dafür sorgen, dass das Wasser in der Regentonne nicht gefriert. Denn wie fast alle Rhododendron-Arten sei die Zimmerazalee kalkempfindlich, erläutert das Blumenbüro in Düsseldorf. Sie wird deshalb am besten mit Regenwasser gegossen. Grundsätzlich sollte der Wurzelballen immer feucht gehalten werden...
Seine vier Blätter sollen Glück bringen: Klee im Topf wird gerne zu Silvester verschenkt. Gekauft wird der Glücksklee (Oxalis) am besten erst wenige Tage vor dem Jahreswechsel mit vielen Blattknospen, die noch nicht geöffnet sind, rät der Zentralverband Gartenbau in Bonn. Im warmen Wohnraum werden die Kleeblätter schnell reichlich sprießen...
Etliche Pflanzen überleben den Winter im Garten nicht. Doch auch manches Exemplar im Wohnraum kämpft mit der Kälte und der Feuchtigkeit − an der klirrend kalten Fensterscheibe. Im Winter sollten die Blätter von Zimmerpflanzen nicht das Fenster berühren. Sowohl sehr kalte als auch feuchte Scheiben können die Blätter schädigen...
Vögel vertilgen Insekten, Weichtiere und zum Teil sogar Kleinnager und sind somit in heimischen Gärten effektive Nützlinge, die bei der Schädlingsbekämpfung helfen. Hobbygärtner könnten die Ansiedlung der nützlichen Vögel mit künstlichen Nisthilfen fördern, betonen die Gartenexperten des aid Infodienstes Ernährung, Landwirtschaft, Verbraucherschutz...
Küchenkräuter im Haus brauchen mehr Pflege als ihre Artgenossen im Garten und auf der Terrasse. Damit sie genügend Aroma ausbilden, benötigen sie Licht und Wärme, erläutert der Zentralverband Gartenbau in Bonn. Stehen die Töpfe zu dunkel, bilden sich nur lange, viel zu weiche Triebe aus. Ist die Luftfeuchtigkeit im Raum zu gering...
Mit speziellen Gras-Kräutermischungen aus langsam und wenig aggressiv wachsenden Gräserarten sowie einem bestimmten Kräuteranteil lässt sich im Hausgarten ein niedrig bleibender, bunter Rasen anlegen. Solche Saatmischungen für Kräuterrasen enthalten Kräuter, welche die erforderlichen vier bis sechs Rasenschnitte im Jahr gut vertragen...
Weiß gepudert stehen die Bäume im Garten, die Äste glänzen eisummantelt. Schnee und Frost bestimmen die Natur. Bäume und Sträucher haben eine Ruhezeit. Ihr "Winterschlaf" ist ein natürlicher Mechanismus, um die kalte Jahreszeit gesund zu überstehen. Doch wie schützen sie sich? Experten vom Bund deutscher Baumschulen (Bdb) in Pinneberg erklären es...
Vorbei ist der Herbst, die bunte Jahreszeit, in der die Blätter von den Bäumen fallen. Was auf Waldwegen für ein stimmungsvolles Rascheln sorgt, ist im eigenen Garten oft Ursache von Verdrossenheit, führt es doch zu einem nicht unerheblichen Arbeitsaufwand. Besonders wenn das abgefallene Laub gar nicht von eigenen Pflanzen stammt...
"Nach Jahren blüht mein Strauch plötzlich anders. Was steckt dahinter?" Die Experten der Bayerischen Gartenakademie werden dies oft gefragt. Die Ursache liegt im Untergrund, wenn Wurzeln ein Eigenleben entwickeln. "Meine Zaubernuss blüht plötzlich hellgelb anstatt rotbraun." "Mein Mandelbäumchen trägt Früchte wie Mirabellen...
Der eine mag es üppig und bunt, der andere gradlinig und modern, und der Dritte legt viel Wert auf Tradition. Das gilt nicht nur für Möbel, sondern ganz besonders auch für Pflanzen in der eigenen Wohnung oder am Arbeitsplatz. Grüne Accessoires ziehen Blicke auf sich, denn sie spiegeln den Geschmack des Besitzers wider und geben dem Einrichtungsstil...
Der Name "Frauenschuh" ist ihr Markenzeichen: Er beschreibt bildlich eine ganze Reihe von Orchideengattungen, die botanisch in der Unterfamilie Cypripedoideae zusammengefasst werden. An der Blüte sind diese Orchideen leicht zu erkennen, denn das nach unten gerichtete Blütenblatt, die sogenannte Lippe, hat die Form eines Schuhs...
Bei Weihnachtssternen im Blumentopf dominiert das klassische Rot − es gibt sie aber auch in ganz anderen Farben. "Mehr als 50 Prozent der Weihnachtssterne sind rot", sagt Heike Ludwig, die Geschäftsführerin der Nordflor Gartenbau GmbH Barth. Eine zunehmende Rolle spielten aber auch weiße Weihnachtssterne...
Mit Alpenveilchen − auch als Cyclamen bekannt − im Haus hat der Winterblues keine Chance. Die grünblättrige Pflanze wird zwischen 15 und 35 Zentimeter groß und formt aus ihrem Herzen auffällige Blüten aus fünf geschwungenen Blättern in edlem Weiß, knalligem Pink, zartem Violett oder kräftigem Rot...
Noch vor wenigen Jahren waren Oliven-, Zitronen- und Mandarinenbäume als Gartengehölze hierzulande undenkbar. Mittlerweile wachsen sie ebenso wie Palmen in dem einen oder anderen Hausgarten. Das sind die ersten Folgen des Klimawandels. Sieht so in Zukunft die Bepflanzung in den Gärten aus? Mediterrane Pflanzen statt Nordmanntanne...
Nicht winterharte Zwiebeln wie die Knollen der Dahlie (Dahlia-Hybriden) müssen spätestens nach dem ersten Bodenfrost aus der Erde. Weniger kalte Tage halten sie aber noch gut aus, da die Erde die Knolle schütze, erläutert Isabelle Van Groeningen, Leiterin der Gartenschule an der Königlichen Gartenakademie in Berlin-Dahlem...
Bevor der Winter ins Haus steht, heißt es für Hobbygärtner: auf in die Gummistiefel. Ob es um die Pflege von Rosen und Dahlien geht oder um den Rückschnitt der Stauden und Büsche – im Herbst wird es Zeit, für das kommende Gartenjahr vorzusorgen. Experten-Tipp 1: Wie Rosen am besten den Winter überstehen Gartenexperte Johannes Kalbus von der...
Gärtner sollten schwer verrottbares Laub vor dem Kompostieren schreddern. Darauf weist die Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen hin. Zu schwer verrottbarem Laub zählen zum Beispiel Walnuss-, Eichen-, Kastanien- oder Pappelblätter. Die Kompostierung sei eine gute Möglichkeit, Herbstlaub zu entsorgen...
Im Frühjahr muss die frostempfindliche Kapuzinerkresse (botanisch: Tropaeolum majus) neu ausgesät werden, erklären die Gartenexperten des Naturschutzbundes Deutschland (NABU). In günstigen Lagen oder milden Wintern säe sich die zur "Arzneipflanze des Jahres 2013" gekürte Große Kapuzinerkresse aber auch selbst aus...
Vor der ersten längeren Frostperiode ist es höchste Eisenbahn, den Garten fit für den Winter machen. Damit dieser die kalten Monate ohne Schäden übersteht, gibt es einiges zu tun. Immowelt.de erklärt, was vor dem Wintereinbruch noch erledigt werden sollte. Bäume und immergrüne Pflanzen schützen Immergrüne Pflanzen sollten vor den ersten Tagen und...
Wenn der eigene Garten plötzlich nicht mehr gefällt, sollten sich Besitzer nicht vor einer Umgestaltung drücken. Auch jetzt ist dabei noch beinahe alles möglich: "Schwimmteiche, Natursteinmauern, Terrassen und vieles mehr lassen sich im Herbst noch anlegen. Nur wer seinen Rasen neu aussäen möchte, sollte dies wegen der Bodenfrostgefahr ab November...
Es macht schnell klick, klick, klick, wenn Jake Hobson einen Buchsbaumstrauch in eine grüne Wolke verwandelt. In den Händen hält er seine japanische Gartenschere mit langen Griffen − der rechte rot, der linke weiß. Die spitzen Scherblätter führt Hobson ruhig über den Strauch, von oben nach unten...
Die Experten der Bayerischen Gartenakademie raten: "Hängen Sie schon im Herbst neue Nistkästen auf!" Nistkästen sind nicht nur Sommerhäuser und Kinderstuben für Vögel. Das ganze Jahr werden sie von unterschiedlichen Tierarten genutzt. Wer Nistkästen aufhängt, will in erster Linie höhlenbrütenden Vögeln wie Meisen...
Mit dem ersten Frost endet für viele Pflanzen die Saison − für Gräser aber nicht. Auf ihnen legt sich der glitzernde Raureif und Schnee ab, wodurch die Strukturen der Gräser deutlich zur Geltung kommen. Der Zentralverband Gartenbau in Bonn rät, im Herbst noch ein paar Gräser in die Beete einzustreuen oder über die kalten Monate Balkon und...
Die Tage werden kürzer, die Temperaturen sinken. Das Laub der Bäume verliert seine satte grüne Farbe und taucht sich in Gold und Rot: Das sind die Startzeichen für die letzten Arbeiten im Garten. Winterfest wird er in sieben Schritten: 1. Schneiden: Im Herbst wird noch einmal zur Schere gegriffen. Aber verblühte Stauden und Gräser brauchen nicht...
Johannisbeeren können als Hecken wachsen. Dafür müssen Hobbygärtner die Sträucher, die im Handel meist nur als mehrtriebige Büsche erhältlich sind, ausdünnen, erläutert die Zeitschrift "Mein schöner Garten" (Ausgabe November 2012). Nur ein bis drei kräftige Triebe bleiben erhalten, der Rest werde an der Basis abgeschnitten...
Gartenbesitzer sollten abgefallenes Kastanienlaub konsequent entfernen. Es ist nämlich oft von Larven und Puppen der Kastanienminiermotte befallen, wie die Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen informiert. Von dem Schädling befallene Rosskastanien zeigten häufig braun gefleckte Blätter, die vorzeitig abfallen...
Die Feige (Ficus carica) ist zwar in südlichen Gefilden heimisch, entfaltet sich aber auch nördlich der Alpen gut. Wichtig sei die Wahl der richtigen Feigensorte, erläutert der Bundesverband Deutscher Gartenfreunde (BDG) in Berlin. Nur winterharte Züchtungen gedeihen in kühleren Breiten gut und tragen im Spätsommer verlässlich süße Früchte...
Ob Klassiker wie Tulpen und Narzissen oder andere Frühblüher wie Winterling, Märzbecher und Milchstern: Soll der Garten im Frühjahr erblühen, müssen die Blumenzwiebeln im Herbst in die Erde, raten die Gartenexperten der Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen. Mit der richtigen Kombination könne sich ein Blütenflor vom Vorfrühling bis zum...
Die violette, duftende Pracht ist verblüht: Hobbygärtner sollten ihren Lavendel deshalb jetzt zurückschneiden, raten die Experten der Gartenbau-Brancheninitiative "Das grüne Presseportal". Nach der Blüte sei dafür der optimale Zeitpunkt. Gekürzt werde über dem alten Holz − und zwar um die Hälfte oder ein Drittel der Pflanzenhöhe...
Wasser belebt die Sinne und die Fantasie der Gartenbesitzer. Deren heimisches Grün wird zum kleinen Naturparadies und der Gartenteich zum wichtigen Gestaltungselement grüner Oasen. Und das ist auch gut fürs Klima. "Als Biotop angelegt, wertet der Gartenteich jedes Grundstück auf und erfreut nicht nur den Betrachter"...
Statt mit einem motorisierten Rasenmäher können Hobbygärtner ihre Grünflächen auch mit der Sense schneiden. Das ist vielleicht ein wenig anstrengender, ermöglicht dafür aber ein gänzlich anderes Naturerlebnis: Wer eine Wiese mit der Sense mäht, ist an der frischen Luft in Bewegung und kann den Vögeln beim Zwitschern zuhören...
Sternfrucht oder Litschi gibt es heute an vielen Obsttheken im Supermarkt zu kaufen. In der Gärtnerei sieht das oft anders aus. Das hat durchaus seinen Grund: Schließlich wächst nicht jede exotische Frucht hierzulande im Garten. Und wenn einer Banane die Sonne fehlt, merkt man das auch geschmacklich...
Die Erntezeit ist die schönste Zeit für Hobbygärtner. Sind die Gemüsebeete erst einmal abgeerntet, kann man direkt mit der Gründüngung beginnen. "Die nicht winterharten erfrieren beim ersten Frost und bleiben als schützende Bodendecke über Winter liegen", sagt Bernhard Rüb, Sprecher der Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen...
Nur die Baumwipfel, in denen die Vögel ein Konzert geben, sind noch höher: Wie ein Schloss in luftiger Höhe wirkt ein Baumhaus. "Man hat das Gefühl, zwischen zwei Welten zu sein, wenn man auf einen Baum klettert. Man ist nicht unten auf dem Boden, und man ist logischerweise nicht oben im Himmel - man ist also zwischen Himmel und Erde"...
Die Pfingstrose ist keine einfache Pflanze, es kann Jahre dauern, bis sie sich an einem Ort eingelebt hat und üppig blüht. Doch fühlt sie sich wohl, will sie nicht wieder weg. Beherzigt man ihre Vorlieben, so sind Pfingstrosen gar nicht so schwierig. Oft erreichen sie ein Alter von hundert Jahren und mehr...
Wege durch die Rasenfläche und entlang der Beete sind im Garten mehr als ein notwendiges Übel: Sie verhindern, dass Schmutz an den Schuhsohlen ins Haus getragen wird − besonders beim Neubau wollen Bauherren schnellstmöglich Wege anlegen, um trockenen Fußes von der Straße zum Haus oder zur Garage zu kommen und vom Haus zum Kompost oder in den...
Ein belebendes Orange oder ein kühles Blau: Die psychologische Wirkung von Farben auf unser Gemüt ist längst bekannt. Wohnungen und Häuser werden oft nach Farbthemen eingerichtet, auch Farbgärten gibt es. Die Aufteilung und Gestaltung der Gärten nach Farbe wurde lange nur in England und in den Niederlanden gepflegt...
Wer sich unbeobachtet im Garten bewegen mag, kommt um einen Sichtschutz kaum herum. Das muss kein Lamellenzaun sein − auch blühende Sträucher und satte Gehölze schotten ab. Ein solcher natürlicher Sichtschutz kann an die Bedürfnisse des Nutzers angepasst werden und dient auch noch als Wind- und Lärmschutz...
Es geht auch mal anders: Der Kranz kann aus Himbeerlaub sein. Und die im Herbst leuchtend gelben Blätter des chinesischen Ginkgo fallen an der Tür besonders auf: Im Garten finden sich gerade im Herbst viele Materialien, die sich zu Kränzen binden lassen. "Etwas Besonderes sind jetzt die langen biegsamen Ranken von Waldreben (Clematis)"...
Der Sommer ist langsam vorbei: Im September beginnen im Garten die ersten Vorbereitungen für die kalte Jahreszeit. Und noch mehr: Das nächste Gartenjahr wird schon geplant. "Jetzt werden die Zwiebeln für Krokusse, Tulpen und Narzissen bestellt", sagt Isabelle Van Groeningen von der Königlichen Gartenakademie in Berlin. "Das ist vielen nicht bewusst...
Zu den blühfreudigsten aller Stauden gehört der Sonnenhut. Besonders im August bringt die Pflanze mit dem wissenschaftlichen Namen Rudbeckia fulgida den Spätsommergarten noch einmal richtig zum Leuchten. Besonders gut geeignet ist der Sonnenhut für Blumenwiesen und naturnah gestaltete Gärten, erläutert der Bund Deutscher Gartenfreunde mit Sitz in...
Die Engelstrompete (Brugmansia syn. Datura) lässt sich recht schnell vermehren. Dafür werden jetzt die Samen der Pflanze gesammelt und getrocknet. Sie kommen erst im Frühjahr in ungedüngte Aussaaterde. Darüber werde eine durchsichtige Folie oder ein Anzuchtglas gestülpt, rät die Landwirtschaftskammer...
Wenn sich der Sommer seinem Höhepunkt nähert, wird das Staudenbeet kahler. Zwar blühen noch einige Schönheiten wie Sonnenhut (Rudbeckia) und Mädchenauge (Coreopsis), aber selten ist das vergleichbar mit der Farbenpracht, die sich zum Anfang des Sommers gezeigt hat. Die Pflanze, die jetzt Eintönigkeit verhindert...
Kaum ein Gehölz ist an Grundstücksgrenzen derzeit so beliebt: Hecken bestehen oftmals aus Kirschlorbeersträuchern (Prunus laurocerasus). Der Verwandte von Kirsche und Pflaume ist vergleichsweise anspruchslos, bietet mit seinem immergrünen Laub auch im Winter Sichtschutz und ist noch dazu kostengünstig...
Neophyten wie Japanischer Staudenknöterich oder Sachalin-Knöterich und indisches Springkraut verdrängen zunehmend wertvolle heimische Pflanzen, warnt der Bund Naturschutz (BN). Dabei gelte es, diesen Neophyten Paroli zu bieten, sie auszureißen oder auszugraben und zu entfernen. Dies sei ein Beitrag zum Schutz der heimischen Flora und der an sie...
Nach der Himbeerernte sollte man die Ruten von Sommersorten sofort direkt am Boden abschneiden. Der Schnitt beugt der gefährlichen Rutenkrankheit vor, wie der Bundesverband Deutscher Gartenfreunde berichtet. Der Schadpilz Leptospaeria dringt hauptsächlich durch Rindenrisse in die Pflanze ein und sorgt insbesondere bei zu dichtem Stand und...
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Redaktion Karin Polz Tel. 0851 / 802 363 E-Mail: karin.polz@pnp.de Anzeigenverkauf Mediaberater |