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Gut isolierte Pufferspeicher können auch Energiezentrale für eine Heizung sein, die Wärme aus mehreren Quellen bezieht. − F.: GC-Gruppe Gienger/Cosmo

Gut isolierte Pufferspeicher können auch Energiezentrale für eine Heizung sein, die Wärme aus mehreren Quellen bezieht. − F.: GC-Gruppe Gienger/Cosmo

Gut isolierte Pufferspeicher können auch Energiezentrale für eine Heizung sein, die Wärme aus mehreren Quellen bezieht. − F.: GC-Gruppe Gienger/Cosmo


Bei Biomasse-Heizungsanlagen gehört mittlerweile der Heizungspuffer standardmäßig zu jeder Heizung. Die isolierten "Heizwasser-Tanks" speichern die überschüssige Wärme. Aber auch herkömmliche Öl- und Gasheizungen − auch moderne Brennwertanlagen − sowie Pelletöfen mit Wassertasche oder Blockheizkraftwerke arbeiten mit Pufferspeicher wesentlich effizienter.

Bei Wärmeanforderung wird die gespeicherte Energie zuerst aus dem Pufferspeicher entnommen. Das verbrauchsintensive "Stop-and-go" der Heizkessel entfällt. Dies verbessert die Abgaswerte, den Wirkungsgrad der Anlage und erhöht die Lebensdauer. Ohne Pufferspeicher gäbe es auch keine solarunterstützte Heizung. Die Wärme der Sonne wird tagsüber gespeichert und bei Bedarf entnommen. Die Größe des Speichers hängt letztlich vom Gebäude der Zahl der Hausbewohner und der eingebauten Kesselanlage ab.

Karl Maier von der Firma Gienger in Tiefenbach (Landkreis Passau) plädiert dafür, Pufferspeicher nicht zu klein zu dimensionieren, das schone die Umwelt und nicht zuletzt den Geldbeutel. "Laut Bundesumweltamt entstehen 50 Prozent aller Schadstoffe bei Heizungsanlagen allein in der Start- und Abschaltphase. Herkömmliche Ölbrenner benötigen etwa drei bis fünf Minuten, bis die maximale Wirkung erreicht ist", erklärt der Experte. Setze man 20 000 Brennerstarts pro Jahr an (bundesweiter Durchschnitt), so folge daraus eine Gesamtstartlaufzeit von 1000 Stunden. In dieser Brennerlaufzeit würden zum Beispiel in einem Einfamilienhaus 1500 bis 2000 Liter Öl verbrannt. Der Wirkungsgrad der Heizanlage könne dabei auf bis zu 36 Prozent absinken. In den Abgasen seien außerdem im erhöhten Maße unverbrannte Kohlenwasserstoffe zu finden. Maier: "Wir sprechen hier also von energetisch nicht genutzter Energie, die unserer Umwelt schadet."

Mit größeren Pufferspeichern könne die Taktfrequenz auf 1000 bis 2000 Schaltintervalle jährlich reduziert werden. Diese Reduzierung habe wiederum einen geringeren Verschleiß an bestimmten Bauteilen, zum Beispiel den Ölbrennern, zur Folge. Auch zur Optimierung von Brennwertanlagen sei der Pufferspeicher eine sinnvolle Ergänzung. Viele Gas-Brennwertgeräte nutzten anlagebedingt die Kondensationswärme nicht. Ein weiterer positiver Nebeneffekt: Pufferspeicher könnten zu einer "Energiezentrale" ausgebaut werden, das heißt, die Wärme, die zur Versorgung des Wohnobjektes benötigt wird, wird in diesem Bauteil gespeichert, gleichgültig von welchem Energieträger (Öl, Gas, Sonnenenergie, Biomasse, Wärmepumpe) die gewonnene Wärme stammt. Vom Pufferspeicher aus werde die Energie bei Bedarf fein dosiert an die Verbraucher (Heizkörper oder Fußbodenheizung) abgegeben.

Nach Ansicht von Karl Maier lösen moderne, gut isolierte Pufferspeicher (Lambdawert der Isolierung nach DIN EN12667 0,035 W/m² K) nicht nur das vor allem in der Übergangszeit auftretende Taktproblem. Der Pufferspeicher sei zudem auch ein zukunftsorientierter Bestandteil, mit dessen Hilfe die "Energieernte" und der Energieverbrauch optimal an die Bedürfnisse der Bewohner anpasst werden können. − red



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585546
Heiztechnik
Geldbeutel und Umwelt mit Pufferspeicher schonen
Bei Biomasse-Heizungsanlagen gehört mittlerweile der Heizungspuffer standardmäßig zu jeder Heizung. Die isolierten "Heizwasser-Tanks" speichern die überschüssige Wärme. Aber auch herkömmliche Öl- und Gasheizungen &
http://www.pnp.de/nachrichten/ratgeber/bauen_und_wohnen/heizung_und_energie/585546_Geldbeutel-und-Umwelt-mit-Pufferspeicher-schonen.html
2012-11-16 18:00:00
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