
− Foto: djd/somfy
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Laut Statistik schlagen alle vier Minuten Einbrecher irgendwo in Deutschland zu und verursachten 2011 nach Angaben des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) im Schnitt einen Schaden von 3050 Euro pro Einbruch. Besonders im Schutz der dunklen Jahreszeit gehen Ganoven ihrem Handwerk nach. Laut dem Netzwerk "Zuhause sicher", einer Initiative der Polizei, erfolgen mehr als 80 Prozent der Angriffe auf Häuser und Wohnungen an den Fenstern und Fenstertüren.
Ungesichert sind Fenster und Fenstertüren mit einem Schraubendreher auch von Gelegenheitstätern, die für den Großteil der Einbruchsversuche verantwortlich sind, in rund 30 Sekunden zu überwinden. Rollläden bieten bereits einen sehr guten Schutz gegen das schnelle Eindringen − allerdings nur, wenn sie über eine Hochschiebehemmung verfügen. Einen Widerstand von mehr als 100 Kilogramm leisten beispielsweise Rollladenmotoren von Somfy, die mit starren, bruchsicheren Wellenverbindern und doppelten Scheibenbremsen ausgestattet sind. Die Täter scheitern an dieser Hürde meist, da sie ihre Eindringversuche in der Regel nach wenigen Minuten abbrechen, um die Gefahr einer Entdeckung gering zu halten.
Mit der Simulation von Anwesenheit lassen sich Einbrecher sogar bereits im Vorfeld abschrecken. Zeitschaltuhren etwa bieten neben der Programmierung fester Parameter fürs Öffnen und Schließen von Rollläden und Raffstores und der Beleuchtungssteuerung auch eine sogenannte Security-Urlaubsschaltung. Sie sorgt dafür, dass das Haus bewohnt wirkt und potenzielle Einbrecher dadurch abgeschreckt werden. − djd/pt
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Redaktion Karin Polz Tel. 0851 / 802 363 E-Mail: karin.polz@pnp.de Anzeigenverkauf Mediaberater |