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Alles andere als ein Langweiler im ansonsten eher pragmatisch orientierten VW-Modellprogramm ist der neue Beetle.  − Fotos: VW

Alles andere als ein Langweiler im ansonsten eher pragmatisch orientierten VW-Modellprogramm ist der neue Beetle.  − Fotos: VW

Alles andere als ein Langweiler im ansonsten eher pragmatisch orientierten VW-Modellprogramm ist der neue Beetle.  − Fotos: VW


Retro kann funktionieren (Fiat 500, Mini), ist aber keine Erfolgsgarantie. Die erste Wiederbelebung des altehrwürdigen Käfers, der von 1997 bis 2005 gebaute New Beetle, brachte Volkswagen nicht ganz den Erfolg, den man sich in Wolfsburg erhofft hatte. Der allzu rund geratene Käfer-Enkel wirkte überzeichnet, als wäre er einem Micky Maus-Comic entsprungen. Hinzu kamen gravierende Abstriche beim Platzangebot. VW hat sich aber nicht entmutigen lassen und im vergangenen Jahr eine neue Beetle-Generation gebracht. Der 140-PS-Diesel musste zum PNP-Test antreten.



Information


VW Beetle 2.0 TDI DSG
Dreitüriges, viersitziges Coupé der Kompaktklasse: Länge: 4,28 Meter, Breite: 1,81 Meter, Höhe: 1,49 Meter, Radstand: 2,54 Meter, Gepäckraumvolumen: 310 Liter, Preis:  ab 23 750 Euro.
Antrieb: 2,0-Liter-Vierzylinder-Turbodiesel, 103 kW/140 PS bei 4200 U/min, Drehmoment: 320 Nm bei 1750 bis 2500 U/min, 6-Gang-Doppelkupplungsgetriebe, Frontantrieb,  0-100 km/h in 9,4 s, Höchstgeschwindigkeit: 195 km/h, EU-Verbrauch 5,4 Liter/100 km, Emission: 140 g CO 2/km,  Testverbrauch: 5,7 Liter/100 km.
PNP-Fazit: "Ein bisserl nostalgisch veranlagt muss man immer noch sein, um den Beetle ins Herz zu schließen. Er ist und bleibt ein Retromobil. Ein moderner Nachfolger des legendären Käfers. Doch  VW hat viele Schwachstellen bei Form und Funktionalität   ganz gut ausgemerzt."

Auftreten: Stil-Vorbild des Beetle (neuerdings ohne "New") ist − wer sonst? − natürlich immer noch der gute alte Käfer. So rundgeluscht wie der direkte Vorgänger kommt er aber nicht mehr daher, und zitiert vor allem mit seinem sanfter auslaufenden Heck den Ur-Ahn viel besser. Geblieben sind die kugelrunden Frontscheinwerfer und die ausgestellten Radhäuser. Mit 4,28 Metern ist der Beetle ganz ordentlich in die Länge gegangen, was zwar bei der Parkplatzsuche weniger von Vorteil ist, dafür aber hoffen lässt, dass VW aus einigen Fehlern gelernt hat.

Der Neue hat mehr Käfer-Flair als der New Beetle. Die Frontscheibe steht steiler, das Dach verläuft erst gerade, ehe es sanft abrundet.

Der Neue hat mehr Käfer-Flair als der New Beetle. Die Frontscheibe steht steiler, das Dach verläuft erst gerade, ehe es sanft abrundet.

Der Neue hat mehr Käfer-Flair als der New Beetle. Die Frontscheibe steht steiler, das Dach verläuft erst gerade, ehe es sanft abrundet.


Einsteigen: Und tatsächlich: Im neuen Beetle haben zwei Erwachsene plötzlich auch auf den Rücksitzen angenehm viel Platz. Allzu groß dürfen sie freilich immer noch nicht gewachsen sein, sonst macht der Scheitel mit dem Dachhimmel Bekanntschaft. Aber insgesamt ein großer Fortschritt im Vergleich zum Vorgänger. Auch der Kofferraum hinter der außergewöhnlich Heckklappe (auf die man den Käfer-Schriftzug in verschiedenen Sprachen pappen lassen kann) verdient mit 310 Litern endlich seinen Namen. So praktisch wie ein Golf wird der Beetle damit immer noch nicht, denn der schluckt inzwischen bis zu 380 Liter. Doch der Beetle ist schließlich ein Coupé − und da muss sich die Funktionalität eben der Form unterordnen.

Wie gut beides auf charmante Art unter einen Hut zu bringen ist, merkt man, wenn man vorne sitzt. Besonders Käfer-Kenner werden sich neben dem in Wagenfarbe lackierten Armaturenbrett über das doppelte Handschuhfach freuen. Oder über die praktischen Gummibänder an den Türfächern. Oder über die netten Halteschlaufen an der B-Säule, die auch der Ur-Käfer schon hatte. Die lächerliche Blumenvase des Vorgängers hat sich VW verkniffen. Wer trotzdem nicht darauf verzichten will: Für 22,90 Euro gibt's das Gimmick im VW-Zubehörshop. Was dagegen nur eingeschränkt zu bekommen ist, sind moderne Assistenzsysteme oder Komfort-Extras. Selbst die aus dem verwandten Golf bekannten Posten Fernlichtautomatik, Adaptivfahrwerk oder Kurvenlicht gibt's für den Beetle nicht.

Losfahren: Wobei die enge Verwandtschaft zum Golf ansonsten nur Vorteile mit sich bringt. Motor, Bodengruppe und Elektrik stammen von der gerade auslaufenden sechsten Generation des Kompakt-Bestsellers: Technisch ausgefeilt, millionenfach erprobt − da kann man nichts falsch machen. Im Großen und Ganzen fährt, lenkt und bremst der Beetle so gut wie ein Golf. Wobei aber schon auffällt, dass die VW'ler dem Käfer der Neuzeit eine besonders sportliche Fahrwerksabstimmung zugedacht haben. Damit flitzt der Beetle vor allem in der Stadt behände um die Ecken − ja, da kommt Fahrspaß auf!

Freude machte im PNP-Test auch der Zwei-Liter-Dieselmotor, der besonders für Vielfahrer interessant ist. Die 140 PS und 320 Newtonmeter machten dem Beetle in allen Lebenslagen kräftig Beine, während der Turbo-Vierzylinder beim Verbrauch gerade vorbildlich war. Nach einer entspannten Langstreckenetappe zeigte der Bordcomputer gar eine Vier vor dem Komma an, im Schnitt ließ sich der mit einem 6-Gang-Doppelkupplungsgetriebe ausgestattete PNP-Beetle − auch ohne Start-Stopp-Automatik − mit immer noch absolut akzeptablen fünfeinhalb Litern bewegen. Mit einem Grundpreis von 23 750 Euro ist der 140-Diesel-PS-Beetle mit DSG sicher kein Schnäppchen. Der Eintritt in die neue Käfer-Welt ist aber auch schon für 17 150 Euro (105-PS-Benziner) möglich.



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573342
VW Beetle im PNP-Test
Aus die Micky Maus
Retro kann funktionieren (Fiat 500, Mini), ist aber keine Erfolgsgarantie. Die erste Wiederbelebung des altehrwürdigen Käfers, der von 1997 bis 2005 gebaute New Beetle, brachte Volkswagen nicht ganz den Erfolg, den man sich in Wolfsburg erhofft
http://www.pnp.de/nachrichten/ratgeber/auto_und_motor/fahrberichte/573342_Aus-die-Micky-Maus.html
2012-11-02 19:04:00
http://www.pnp.de/_em_daten/_ngen/2012/11/02/teaser/121102_1902_29_38081588_db2012au00269_large_teaser.jpg
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