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Nachzügler: Ins Boom-Segment der Kompakt-SUV ist Subaru mit dem XV spät eingestiegen. Den Basis-Benziner (114 PS) gibt’s ab 21 600 Euro

Nachzügler: Ins Boom-Segment der Kompakt-SUV ist Subaru mit dem XV spät eingestiegen. Den Basis-Benziner (114 PS) gibt’s ab 21 600 Euro

Nachzügler: Ins Boom-Segment der Kompakt-SUV ist Subaru mit dem XV spät eingestiegen. Den Basis-Benziner (114 PS) gibt’s ab 21 600 Euro


Dass auch der weltgrößte Hersteller von Allradautos im Boom-Segment der kompakten SUV vertreten ist, versteht sich von selbst. Den XV brachte Subaru allerdings spät (Mitte 2012) auf den Markt. Ob er das Feld von hinten aufrollen kann, musste er im PNP-Test mit dem Boxer-Benziner und der stufenlosen Automatik beweisen.



Information


Subaru XV 2.0i Automatik
Fünftüriges, fünfsitziges Kompakt-SUV: Länge: 4,45 m, Breite: 1,78 m, Höhe: 1,57 m, Radstand: 2,64 m,  Kofferraum: 380 bis 1270 Liter, Preis:  ab 23 700 Euro.
Antrieb: 2,0-Liter-Vierzylinder-Boxer-Benziner, 110 kW/150 PS bei 6200 U/min, Drehmoment: 196 Nm bei 4200 U/min, stufenloses Automatikgetriebe, Allradantrieb,  0-100 km/h in 10,7 s, Höchstgeschwindigkeit: 187 km/h, EU-Verbrauch 6,6 l/100 km, Emission: 153 g CO 2/km,  Testverbrauch: 9,2 l/100 km.
PNP-Fazit: "Boxermotor, permanenter Allradantrieb und eine bullige Optik − dafür werden Subaru-Fans auch den kompakten XV lieben. Dass er einer der günstigeren Vertreter seiner Zunft ist, macht ihn auch für Marken-Neulinge interessant. Denen kann ich aber nur Dieselmotor und Schaltgetriebe empfehlen."

Auftreten: Im Prinzip ist der 4,45 Meter lange XV ein höher gelegter Impreza. Trotzdem kommt er durchaus eigenständig daher. Zumal er mit seiner Höhe von 1,57 Metern um einiges flacher ist als die anvisierte Konkurrenz um Nissan Qashqai und Mitsubishi ASX. Markante Radausschnitte mit Schutzleisten, schicke 17-Zoll-Felgen und der markentypische Hexagonalgrill springen sofort ins Auge. 22 Zentimeter Bodenfreiheit lassen nicht nur auf Nehmerqualitäten abseits befestigter Infrastruktur hoffen. Sie erleichtern zudem − ganz SUV-typisch − das...

Kanten und Kurven: Auch optisch hebt sich der Subaru XV von der Konkurrenz ab.  − Fotos: Subaru

Kanten und Kurven: Auch optisch hebt sich der Subaru XV von der Konkurrenz ab.  − Fotos: Subaru

Kanten und Kurven: Auch optisch hebt sich der Subaru XV von der Konkurrenz ab.  − Fotos: Subaru


...Einsteigen: Mühelos rutscht man auf die bequemen Sitzen in den großzügig bemessenen Innenraum, der genügend Platz für bis zu fünf Personen bietet. Der Kofferraum, der nur mittels Überwindung einer hohen Ladekante beladen werden kann, fasst bescheidene 380 Liter − also nicht mehr als der neue VW Golf. Eher schnörkellos ist das Cockpit gehalten. So kennt man das ja auch von Subaru. Die Instrumente sind prima ablesbar. Die in der höchsten Ausstattungsstufe ("Exklusive") serienmäßige Klimaautomatik wird über drei große Drehschalter bedient, der Rest über Tasten am Lenkrad oder über den berührungsempfindlichen Monitor. Viel Plastik wurde verbaut, wenngleich die Verarbeitung in Ordnung ist.

Aufs Nötigstes beschränkt: Der Armaturenträger ist Subaru-typisch vergleichsweise sparsam bestückt.

Aufs Nötigstes beschränkt: Der Armaturenträger ist Subaru-typisch vergleichsweise sparsam bestückt.

Aufs Nötigstes beschränkt: Der Armaturenträger ist Subaru-typisch vergleichsweise sparsam bestückt.


Losfahren: Nur Porsche und Subaru halten bei ihren Motoren dem Boxerprinzip die Treue. Das hat beim von uns getesteten Vierzylinder-Benziner zunächst einmal den bauartbedingten Vorteil, dass der Motor ein ausgesprochener Leisetreter ist. Aber leider kein Temperamentsbolzen. Das Gefühl, wirklich 150 PS unter der Haube zu haben, stellt sich erst bei hohen Drehzahlen ein. Und das schlägt sich freilich nicht sehr positiv auf den Spritverbrauch nieder. Statt der von Subaru versprochenen 6,6 genehmigte sich der PNP-XV alle 100 Kilometer fast zehn Liter Superbenzin. Daran konnte auch die reibungslos funktionierende und serienmäßig verbaute Start-Stopp-Automatik nichts ändern. Und nur, wer partout zu faul zum Schalten ist, sollte zum stufenlosen Automatikgetriebe greifen. Es macht den Motor subjektiv noch träger und lässt ihn beim Beschleunigen laut aufjaulen. Unser Tipp: Lieber zum Boxer-Diesel mit 147 PS greifen. Er ist nicht nur was den Verbrauch, sondern vor allem, was die Fahrleistungen angeht, die wesentlich bessere Wahl.

Ein Grund, warum der XV aber auf jeden Fall ein zuverlässiger Begleiter im anstehenden Winter sein dürfte, ist der Allradantrieb, den es bei Subaru natürlich serienmäßig gibt. Die Japaner setzen auf eine eigene, besonders leichte Technik mit permanenter Kraftübertragung an alle vier Räder, die auf rutschigem Untergrund und bei der Fahrdynamik den häufig nur zuschaltenden Allradsystemen der direkten Konkurrenz überlegen ist.



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573338
Subaru XV im PNP-Test
Boxer auf allen Vieren
Dass auch der weltgrößte Hersteller von Allradautos im Boom-Segment der kompakten SUV vertreten ist, versteht sich von selbst. Den XV brachte Subaru allerdings spät (Mitte 2012) auf den Markt. Ob er das Feld von hinten aufrollen kann, muss
http://www.pnp.de/nachrichten/ratgeber/auto_und_motor/fahrberichte/573338_Boxer-auf-allen-Vieren.html
2012-11-02 18:56:00
http://www.pnp.de/_em_daten/_ngen/2012/11/02/teaser/121102_1854_29_38081545_suabruxv10081201_teaser.jpg
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Boxer auf allen Vieren
Dass auch der weltgrößte Hersteller von Allradautos im Boom-Segment der kompakten SUV vertreten ist, versteht sich von selbst. Den XV brachte Subaru allerdings spät (Mitte 2012) auf den Markt. Ob er das Feld von hinten aufrollen kann, muss
http://www.pnp.de/nachrichten/ratgeber/auto_und_motor/fahrberichte/573338_Boxer-auf-allen-Vieren.html
2012-11-02 18:56:00
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