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"Frozen Bronze" nennt BMW das matte Braun, das bei unserem Testwagen (rechts) jede Falte im Blech optimal zur Geltung brachte.  − Fotos: BMW

"Frozen Bronze" nennt BMW das matte Braun, das bei unserem Testwagen (rechts) jede Falte im Blech optimal zur Geltung brachte.  − Fotos: BMW

"Frozen Bronze" nennt BMW das matte Braun, das bei unserem Testwagen (rechts) jede Falte im Blech optimal zur Geltung brachte.  − Fotos: BMW


Die Bezeichnung "Coupé" geht laut Lexikon auf ein vierrädriges Kutschenmodell zurück, das eine Kabine mit zwei Sitzplätzen hatte und bei dem der Fahrer weit vorne und außerdem draußen saß. Der Lenker neuzeitlicher Coupés darf ebenfalls im Trockenen sitzen, und mit der Anzahl der Plätze und Türen nimmt man es heutzutage nicht mehr so genau. Mercedes erklärte 2004 seinen eleganten Fünfsitzer CLS zum "viertürigen Coupé", Porsche (Panamera) und Audi (A7) zogen mit Konkurrenzmodellen nach. Aktuellster Neuzugang in der Bundesliga der besonders sportlichen oder exklusiven Limousinen ist das Gran Coupé von BMW. Es ist das dritte Modell der 6er-Reihe, die im niederbayerischen Dingolfing vom Band läuft.



Information


BMW 640d Gran Coupé
Viertürige, fünfsitzige Limousine der Oberklasse, Länge: 5,01 m, Breite: 1,89 m, Höhe: 1,39 m, Radstand: 2,97 m, Gewicht: 1825 bis 2015 kg, Kofferraum: 460 bis 1250 Liter, Preis:  ab 83 000 Euro.
Antrieb: 3,0-Liter-R6-Biturbo-Diesel, 230 kW/313 PS bei 4400 U/min, Drehmoment: 630 Nm bei 1500 bis 2500 U/min, 8-Gang-Automatikgetriebe, Heckantrieb,  0-100 km/h in 5,4 s, Höchstgeschwindigkeit: 250 km/h (abgeregelt), EU-Verbrauch 5,7 l/100 km, Emission: 149 g CO 2/km,  Testverbrauch: 7,6 l/100 km.
PNP-Fazit: "Fast so lang wie ein Siebener und trotzdem deutlich flacher als ein Fünfer − da ist BMW im wahrsten Sinne ein großer Wurf gelungen. Das Sechser Gran Coupé ist einer der elegantesten Viertürer überhaupt und bietet  vier Erwachsenen hohen Reisekomfort. Erstaunlich, wie gut der lange Dingolfinger  auf der Straße seine zwei Tonnen Gewicht kaschieren kann. Leichtbau sollte hier in Zukunft aber stärker in den Mittelpunkt rücken − gerade mit Blick auf den Verbrauch."

Auftreten: Im Grunde hat BMW dem normalen Coupé einfach zwei zusätzliche Türen spendiert. Das tut dem sportlichen Auftritt des Sechsers keinen Abbruch. Trotz, oder wohl gerade weil es über fünf Meter lang werden durfte (5007 Millimeter), ist das Gran Coupé das zurzeit eleganteste BMW-Modell überhaupt. In der Länge fehlen nur sechseinhalb Zentimeter zum aktuellen 7er. Der 5er ist über sieben Zentimeter höher, dafür elf Zentimeter kürzer. Das verspricht für das 6er Gran Coupé Beinfreiheit ohne Ende auf allen Plätzen.

Zweifarbleder von BMW Individual: Sündteuer und unfassbar edel.

Zweifarbleder von BMW Individual: Sündteuer und unfassbar edel.

Zweifarbleder von BMW Individual: Sündteuer und unfassbar edel.


Einsteigen: Ein wenig täuscht der äußere Eindruck. Hinten sitzt es sich zwar auch mit etwas längeren Gliedmaßen entspannt, aber keineswegs luftig. Ein Fünfsitzer − wie BMW behauptet − ist das Gran Coupé nicht. Wer tatsächlich in der Mitte Platz nimmt, hat die ausladende Mittelkonsole zwischen den Beinen. Beim Entern der zweiten Reihe heißt es "Kopf einziehen" wegen der nach hinten abfallenden Dachlinie − als Chauffeur-Limousine taugt der 6er also nicht; hier bleibt der 7er erste Wahl.

Platz für Zwei: Ein dritter Fahrgast muss hinten die Beine breit machen.

Platz für Zwei: Ein dritter Fahrgast muss hinten die Beine breit machen.

Platz für Zwei: Ein dritter Fahrgast muss hinten die Beine breit machen.


Trotzdem: Zwei Erwachsene fühlen sich im Fond des Gran Coupé mit ausreichend Kopf- und Beinfreiheit auch auf längeren Etappen gut aufgehoben. Für Reihe eins gilt freilich das Gleiche. Der Viertürer verfügt über das pompöse 6er-Cockpit, das BMW-typisch stark auf den Fahrer ausgerichtet ist, der sich vom breiten Armaturenträger regelrecht eingemauert fühlt. Fast überflüssig zu erwähnen, dass sich das Gran Coupé mit allen Komfortfeatures und Fahrassistenten aufrüsten lässt, die die BMW-Entwicklungsabteilung bisher so erdacht hat. Die 100 000-Euro-Marke ist selbst mit der Basisversion (740i, Benziner, 320 PS, 79 500 Euro) schnell geknackt. Der durchaus üppige Kofferraum fasst 460 Liter und lässt sich durch Umlegen der Rücksitzlehne auf 1265 Liter erweitern.

Losfahren: Je nach Motor und Ausstattung wiegt das 6er Gran Coupé zwischen 1825 und 2015 Kilogramm. Das ist richtig viel und lässt erstmal um die Agilität sowie um die von BMW propagierte "Freude am Fahren" fürchten. Doch der Viertürer weiß seine Pfunde zu kaschieren. Dabei half bei unserem Testwagen (640d) ein 313 PS starker Biturbo-Diesel mit drei Litern Hubraum, der − organisiert von einer sehr schnell schaltenden ZF-Achtgang-Automatik − fast immer und überall mit viel Druck (630 Newtonmeter) zu Werke geht. Das gut gedämmte Aggregat ist so mächtig, dass der Hecktriebler in schnell gefahrenen Kurven immer wieder von der Elektronik eingebremst werden muss.

Aus der Bahn wirft den langen Dingolfinger aber so schnell nichts, denn dafür sorgt das brillante Fahrwerk mit seiner mittels "Fahrerlebnisschalter" weit verstellbaren Dämpferkontrolle. In der "Sport"- und "Sport Plus"-Einstellung gewinnt die Limousine deutlich an Agilität, wenngleich auch bei "Sport Plus" die Stabilitätskontrolle frühzeitig eingreift. Im "Comfort"-Modus neigt sich der 6er in Kurven stärker, der Fahrkomfort gewinnt allerdings.



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573337
BMW 640 d im PNP-Test
Vier Türen für ein Halleluja
Die Bezeichnung "Coupé" geht laut Lexikon auf ein vierrädriges Kutschenmodell zurück, das eine Kabine mit zwei Sitzplätzen hatte und bei dem der Fahrer weit vorne und außerdem draußen saß. Der Lenker neuzeitlicher C
http://www.pnp.de/nachrichten/ratgeber/auto_und_motor/fahrberichte/573337_Vier-Tueren-fuer-ein-Halleluja.html
2012-11-02 18:51:00
http://www.pnp.de/_em_daten/_ngen/2012/11/02/teaser/121102_1849_29_38081497_ampnet_photo_20120507_041681_teaser.jpg
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