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"J-Blades" nennt Jaguar die geschwungenen Tagfahrleuchten, an denen der neue XF zu erkennen ist.  − Fotos: Jaguar

"J-Blades" nennt Jaguar die geschwungenen Tagfahrleuchten, an denen der neue XF zu erkennen ist.  − Fotos: Jaguar

"J-Blades" nennt Jaguar die geschwungenen Tagfahrleuchten, an denen der neue XF zu erkennen ist.  − Fotos: Jaguar


Ein Jaguar mit Dieselmotor − das ist schon längst kein Widerspruch mehr. 240 beziehungsweise 275 PS leistet der kraftvolle V6-Selbstzünder, mit dem sich die Nobellimousine XF bis dato am sparsamsten bewegen ließ. Nun aber hat die englische Traditionsmarke (unter dem Dach des indischen Tata-Konzerns) noch einmal an den Stellschrauben für Preis, Leistung und Verbrauch gedreht. Für rund 5000 Euro weniger als den bisherigen 3-Liter-Einstiegsdiesel liefert Jaguar den kürzlich überarbeiteten XF mit einem 190 PS starken Vierzylinder-Aggregat mit 2,2 Litern Hubraum aus. Der Normverbrauch liegt bei 5,4 Litern auf 100 Kilometern − und das bei einer Limousine der oberen Mittelklasse, die in einer Liga mit dem 5er BMW und dem Audi A6 spielt. Wie sich der Jaguar mit Spar-Diesel im Alltag schlägt, zeigt der PNP-Test.



Information


Jaguar XF 2.2 Diesel
Viertürige Limousine der gehobenen Mittelklasse, Länge: 4,96 Meter, Breite: 1,88 Meter, Höhe: 1,46 Meter, Radstand: 2,91 Meter, Kofferraum: 540 Liter,  Preis:  ab 44 900 Euro.
Antrieb: 2,2-Liter-4-Zylinder-Diesel, 140 kW/190 PS, Drehmoment: 450 Nm bei 2000 U/min, 8-Gang-Automatikgetriebe, Heckantrieb,  0-100 km/h in 8,5 s, Höchstgeschwindigkeit: 225 km/h, EU-Verbrauch 5,4 l/100 km, Emission: 149 g CO 2/km,  Testverbrauch: 6,5 l/100 km.
PNP-Fazit: "So vornehm kann Zurückhaltung sein. Selbst mit einem kleinen 2,2-Liter-Diesel ist der Jaguar XF ausreichend gut motorisiert. Und so sparsam unterwegs wie noch nie ein Auto mit der Wildkatze im Markenlogo. Wünschenswert wäre allerdings eine bessere Dämmung des Vierzylinders."

Auftreten: Allzu viel wurde im Zuge des jüngsten Facelifts nicht geändert. Wozu auch? Der XF war schon vorher eine ausgesprochen elegante und gleichzeitig modern anmutende Erscheinung. Kein Vergleich zum Vorgängermodell, dem Retro-Mobil S-Type. Am Schwung der Motorhaube wurde etwas gefeilt, außerdem bekam der XF die unvermeidlichen und ziemlich dominanten LED-Tagfahrleuchten verpasst, die das Jaguar-Marketing wegen ihrer Form "J-Blades" getauft hat. Das unser Testwagen "nur" mit vier Zylindern bestückt war, war übrigens auf den ersten Blick nicht zu erkennen − einen entsprechenden Schriftzug verkniffen sich die Engländer. Wer's trotzdem wissen will: Im Gegensatz zu den 3-Liter-Dieseln mit zwei Auspuff-Endrohren verfügt der 2,2-Liter nur über eins.

Wie in einer edlen Lounge fühlt man sich am Steuer des Jaguar XF.

Wie in einer edlen Lounge fühlt man sich am Steuer des Jaguar XF.

Wie in einer edlen Lounge fühlt man sich am Steuer des Jaguar XF.


Einsteigen: Stilvoll, edel, zeitlos − das Cockpit des Jaguar XF ist eine Augenweide! Leder, Holz und Metall sind perfekt aufeinander abgestimmt und − wie man es in dieser Klasse auch erwarten darf − akkurat verarbeitet. Rein subjektiv betrachtet, gewinnt der Jaguar den Stilvergleich mit dem etwas schwülstigen und noch immer sehr Kunststoff-lastigen BMW-Cockpit ebenso wie das Duell gegen das biedere Mercedes-Interieur. Allenfalls die gleichermaßen stylischen Audi-Armaturen können da mithalten. In einer Disziplin verliert der Jag allerdings gegen alle drei: Das Infotainment-System, das fast ausschließlich über einen berührungsempfindlichen Touchscreen gesteuert wird, ist nicht sonderlich benutzerfreundlich. Die wenig intuitive Menüführung und das unpräzise Navi nerven selbst noch nach einer Eingewöhnungsphase. Das Platzangebot ist klassentypisch gut, das gilt auch für den 540 Liter großen Kofferraum.

Losfahren: Der Druck auf den Startknopf setzt im XF jedes Mal ein kleines Schauspiel in Gang. Fast geräuschlos öffnen sich die Lüftungsdüsen der Klimaanlage mit einer Drehung und erhebt sich der runde Bedienknopf des serienmäßigen Automatikgetriebes aus der Mittelkonsole. Die nächste Überraschung gibt's beim ersten Druck aufs Gaspedal. Nach kurzem Luftholen schickt der 2,2-Liter-Diesel stramme 450 Newtonmeter an die Hinterachse. Und damit der Vierzylinder stets bei der Sache bleibt, verfügt die Automatik nun über acht Stufen. So schnurrt der Motor fast immer im optimalen Drehzahlbereich.

Apropos Schnurren: Mit dem sonoren Brummen eines V6 kann der kleine Diesel freilich nicht aufwarten. Dass hier zwei Töpfe weniger am Werk sind, ist nicht zu überhören, was gerade in einem noblen Jaguar arg gewöhnungsbedürftig ist. Wie man das typische Vierzylinder-Nageln besser kaschieren kann, beweisen etwa BMW beim 520d oder Mercedes beim CLS 250 CDI. Für die Jaguar-untypische Akustik entschädigt nicht nur der niedrigere Einstiegspreis (ab 44 900 Euro), sondern auch der wirklich moderate Verbrauch. Bei einem Mix aus Autobahn, Landstraße und Stadtverkehr war unser Testwagen im Schnitt mit sechseinhalb Litern Diesel zufrieden.



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Copyright © Passauer Neue Presse 2014
Dokument erstellt am 2012-10-16 15:46:01
Letzte Änderung am 2012-10-16 15:55:05







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