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Mercedes-Benz C 350 Coupé im PNP-Test

Ein Stern verpflichtet

von Ben Weinberger

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Elegante Erscheinung: Das C-Klasse Coupé in matt-schwarz.  − Fotos: B. Weinberger

Elegante Erscheinung: Das C-Klasse Coupé in matt-schwarz.  − Fotos: B. Weinberger

Elegante Erscheinung: Das C-Klasse Coupé in matt-schwarz.  − Fotos: B. Weinberger


Einfach zwei Türen weglassen – und schon wird aus der eher konservativ daherkommenden Mercedes C-Klasse Limousine zumindest optisch ein schneidiges Coupé. Ob sich neben der dynamischen Linienführung auch ein sportlicheres Fahrgefühl à la Audi A5 oder BMW 3er Coupe ausgeht, musste sich im PNP-Test herausstellen.



Information


Mercedes-Benz
C 350 Coupé
Zweitüriges, viersitziges  Coupé, Länge: 4,59 Meter, Breite: 1,77 Meter, Höhe: 1,41 Meter, Radstand: 2,76 Meter, Kofferraumvolumen: 450 Liter,  Preis:  ab 47 897 Euro.
Antrieb: 3,5-Liter-V6-Benziner, 225 kW/306 PS, Drehmoment 370 Nm bei 3500 U/min, 7-Gang-Automatikgetriebe, Heckantrieb,  0-100 km/h in 6,0 s, Höchstgeschwindigkeit: 250 km/h (elektronisch abgeregelt), EU-Verbrauch 6,8 l/100 km, Emission: 159 g CO 2/km, Testverbrauch: 8,1 l/100 km.
PNP-Fazit: "Eine C-Klasse ist dem Komfort verpflichtet. Das gilt auch für das 350er-Coupé. Mit seinem adaptivem Fahrwerk trägt es zwar  auch sportlichen Anwandlungen seines Fahrers Rechnung. Dem V6-Saugmotor fehlt dafür allerdings das nötige Ansprechverhalten."

Auftreten: 41 Millimeter flacher als Limousine und Kombi ist das nur 1,41 Meter hohe, aber 4,59 Meter lange C-Coupé mit seiner stark geneigten Windschutzscheibe eine ausgesprochen elegante Erscheinung, wenngleich kürzere Überhänge und damit verbunden ein etwas längerer Radstand dem Design noch gut tun würden. Die matt-schwarze Lackierung unseres Testmodells wirkt provozierend und Mercedes lässt sie sich teuer bezahlen (4165 Euro), sie steht dem Zweitürer aber sehr gut.

Tiefflieger: 41 Millimeter flacher als die Limousine ist das Coupé.

Tiefflieger: 41 Millimeter flacher als die Limousine ist das Coupé.

Tiefflieger: 41 Millimeter flacher als die Limousine ist das Coupé.


Einsteigen: Das C-Coupé entspricht innen weitgehend der Limousine, was leider auch die altbackene Feststellbremse mit einschließt, die mit dem Fuß betätigt wird. An den Materialien und deren Verarbeitung gibt es hingegen überhaupt nichts auszusetzen. Das Cockpit ist übersichtlich gestaltet mit wenig überflüssigem Schnickschnack, die Menüführung des mittels Dreh- und Drückknopf gesteuerten Infotainment-Systems ist logisch und selbsterklärend. Die Sportsitze passen perfekt, und wenn man sich erstmals auf die hinteren beiden Sitze durchgequetscht hat, sitzt man auch dort kommod. Als Zweitürer ist das C-Coupé aber freilich in erster Linie ein Auto für Zwei, die mit den 450 Litern Kofferraumvolumengut auskommen sollten.

Hochwertig und ohne viel Schnickschnack: das Cockpit.

Hochwertig und ohne viel Schnickschnack: das Cockpit.

Hochwertig und ohne viel Schnickschnack: das Cockpit.


Losfahren: Während die hausinternen Coupé-Geschwister – der große CL und das ebenfalls auf der C-Plattform basierende E-Klasse Coupé – der ursprünglichen Idee eines sportlichen Zweitürers mehr optisch denn fahrdynamisch folgen, überzeugt die C-Klasse mit kleinen Abstrichen durch Agilität und Wendigkeit. Serienmäßig verfügt es nämlich über ein aktives Fahrwerk, bei dem sich die Stoßdämpfer je nach Bedarf (automatisch oder auf Knopfdruck) komfortabel oder sportlich ausrichten. Ein noch strafferes, 15 Millimeter tiefer gelegtes Sportfahrwerk in Kombination mit einer mit konstanter Übersetzung aufwartenden Parameter-Lenkung gibt's gegen Aufpreis.

Eine kompromisslose Rennsemmel wird das C-Coupé damit freilich noch lange nicht. Auch nicht mit dem zweitstärksten Benzinmotor, dem von uns getesteten Sechszylinder im C 350. Das 3,5-Liter-Aggregat verfügt zwar mit 306 PS stets über mehr als ausreichende Kraftreserven, stellt diese allerdings mit, sagen wir mal, vornehmer Zurückhaltung zur Verfügung. Die Vehemenz, die etwa der vergleichbare Turbo-Sechszylinder von BMW an den Tag legt, fehlt dem Benz-V6. Schwach auf der Brust ist er deswegen nicht, doch Saugmotor-typisch steht das maximale Drehmoment eben erst ab rund 3500 Touren an. Dann macht das C 350 Coupé richtig Spaß, klingt auch gut und verbraucht naturgemäß nicht gerade wenig. Die Gänge wechselt – mehr kultiviert als sportlich – eine Wandlerautomatik mit sieben Stufen.



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521832
Mercedes-Benz C 350 Coupé im PNP-Test
Ein Stern verpflichtet
Einfach zwei Türen weglassen – und schon wird aus der eher konservativ daherkommenden Mercedes C-Klasse Limousine zumindest optisch ein schneidiges Coupé. Ob sich neben der dynamischen Linienführung auch ein sportlicheres Fahrgef&uu
http://www.pnp.de/nachrichten/ratgeber/auto_und_motor/fahrberichte/521832_Ein-Stern-verpflichtet.html
2012-09-03 16:05:00
http://www.pnp.de/_em_daten/_ngen/2012/09/03/teaser/120903_1603_29_37441255_009_0651_teaser.jpg
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