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04.01.2013  |  05:00 Uhr

Mrs. Greenbird schießen den Vogel ab

Gewinner der Castingshow"X-Factor" erobern mit ausgereiftem Album auf Anhieb den Chart-Thron

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Passen musikalisch wie privat gut zusammen: Sarah Nücken und Steffen Brückner alias Mrs. Greenbird.  − Foto: Nikolaj Georgiew

Passen musikalisch wie privat gut zusammen: Sarah Nücken und Steffen Brückner alias Mrs. Greenbird.  − Foto: Nikolaj Georgiew

Passen musikalisch wie privat gut zusammen: Sarah Nücken und Steffen Brückner alias Mrs. Greenbird.  − Foto: Nikolaj Georgiew


Den Preis für das am schnellsten produzierte Album gewinnen sie wohl nicht. Aber allzu weit weg davon dürften Mrs. Greenbird nicht sein. Schließlich hat das Zauselduo erst Ende November das Finale der TV-Castingshow "X-Factor" gewonnen, nun steht schon das Album mit elf fertigen Songs im Regal − und schießt auf Anhieb an die Spitze der deutschen Albumcharts.

Dass dieses Kunststück auf die Schnelle klappen konnte, liegt schlicht daran, dass Sarah Nücken und Steffen Brückner schon seit sechs Jahren ein musikalisch ausgereiftes Duo sind. Sie mit einer glockenhellen, klaren Stimme und einem zurückhaltenden Kleinmädchen-Charme. Er mit wildem Look mit Bart und Zottelklamotten und einer Art Gitarre zu spielen, die eine Band überflüssig macht. Eine wirklich wunderliche Verbindung, die anscheinend auch im Privatleben gut klappt – die beiden sind ein Paar. Kennengelernt haben sie sich über die Musik in ihrer Kölner Kirchengemeinde.

Auch musikalisch bewegen sie sich in einem gemeinsamen Universum, das sie auch dem Hörer gerne erschließen. Eine Welt, die sie als "Singersongwritercountryfolkpop" beschreiben, was ziemlich genau zutrifft. Im Vordergrund singt Sarah Nücken mit beneidenswerter Präzision, die der Emotionalität wenig anhaben kann, überwiegend sehr gefällige Melodien. Im Hintergrund klingt die Gitarre oft nach Country-Folk, etwa in "Come By". Bei einigen Songs wie "Box Of Colours" ist sie leicht und poppig. Dazu singt auch Steffen Brückner, so dass harmonische Duette von großer Inbrunst entstehen. Das muss man mögen, sonst kann die Platte an manchen Stellen ein wenig zu gefühlsduselig oder kitschig empfunden werden, wie bei "After All" zum Beispiel. Ihre erste Single "Shooting Stars & Fairy Tales" ist aber ein fröhliches, mitreißendes Popstück, das es bisher bis auf Platz 14 in den deutschen Singlecharts schaffte.

Mutig sind Mrs. Greenbird bei Coverversionen. Die beiden Musiker wagen sich sogar an "Creep", den intensiven Grungerock-Klassiker von Radiohead. Mrs. Greenbird machen daraus eine sanfte Ballade. Das ist hübsch, aber doch sehr gewöhnungsbedürftig, auch wenn es bei ihrem Auftritt bei "X-Factor" gut ankam. Es weckt jedenfalls sofort den Wunsch, sich das kraftvolle Original mal wieder anzuhören.

Sonst bleibt die Sehnsucht nach anderer Musik allerdings aus, wenn man sich das Album anhört, das überaus gelungene, handgemachte Musik bietet, die auch durch eine TV-Show nicht gelitten hat und nicht künstlich aufgeblasen wurde. Um solch ein Duo bekannter zu machen, macht solch eine Show Sinn. "Wir haben den Vogel abgeschossen" war die Reaktion der beiden auf ihren Sieg. Sie können es wohl immer noch nicht glauben.Caroline StrangColumbia d (Sony Music), ca. 15 Euro.








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Mrs. Greenbird schießen den Vogel ab
Den Preis für das am schnellsten produzierte Album gewinnen sie wohl nicht. Aber allzu weit weg davon dürften Mrs. Greenbird nicht sein. Schließlich hat das Zauselduo erst Ende November das Finale der TV-Castingshow "X-Factor" gewonnen, nu
http://www.pnp.de/nachrichten/kultur_und_panorama/popkultur/623738_Mrs.-Greenbird-schiessen-denVogel-ab.html?em_cnt=623738
2013-01-04 05:00:00
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