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28.12.2012  |  05:00 Uhr

Harte Jungs mit Emotionen

Mit schwerem Sound und melodischem Gesang spielen sich "Lonely Spring" aus Freyung Probleme vom Leib

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"Mainstream ist nicht unser Ding"−so lautet das Motto von Manuel Schrottenbaum (von links), den Zwillingsbrüdern Julian und Simon Fuchs sowie Lennart Dörrer. Alle vier Jungs drücken noch die Schulbank am Gymnasium in Freyung.  − Foto: Lonely Spring

"Mainstream ist nicht unser Ding"−so lautet das Motto von Manuel Schrottenbaum (von links), den Zwillingsbrüdern Julian und Simon Fuchs sowie Lennart Dörrer. Alle vier Jungs drücken noch die Schulbank am Gymnasium in Freyung.  − Foto: Lonely Spring

"Mainstream ist nicht unser Ding"−so lautet das Motto von Manuel Schrottenbaum (von links), den Zwillingsbrüdern Julian und Simon Fuchs sowie Lennart Dörrer. Alle vier Jungs drücken noch die Schulbank am Gymnasium in Freyung.  − Foto: Lonely Spring


Verdammt jung, ein Faible für schwarze Fingernägel, Röhrenjeans sowie blonde und lila Strähnen − das ist der äußere Blick auf die Jungs der Post-Hardcore-Band "Lonely Spring". Innerlich haben die Zwillinge Julian "Jul" Fuchs (15, Bandleader, Frontsänger, Rhythmusgitarre) und Simon "Beast" Fuchs (15, Backvocals, Screams, Bass) sowie Lennart "Drum Head" Dörrer (16, Schlagzeug) und Manuel "Mane" Schrottenbaum (15, Leadgitarre) den "Frühling der Einsamkeit" überstanden.

"Frühling der Einsamkeit"? Jul klärt auf: "Als wir mit unserer Band im Frühjahr 2010 starteten, passierten viele Dinge, die ständig in unseren Köpfen herumschwirrten. Man fühlte sich einsam, hat über alles Mögliche nachgedacht und sich selbst etwas bemitleidet. Deshalb auch ‚Lonely Spring‘ − ‚Spring‘ steht für Neuanfang."

Zurückgespult: Nach mehreren fehlgeschlagenen Versuchen, eine Coverband zu starten, haben die Zwillinge Julian und Simon die Nase voll und wollen ihr eigenes Ding durchziehen. "Wir gingen auf Lennart zu, den wir schon aus Kindergartenzeiten kennen. Er fand die Idee toll und war sofort dabei", erinnert sich Bandleader Julian. Doch die Jungs waren mit ihrem Sound noch nicht zufrieden: "Uns fehlte eine Leadgitarre", erzählt Simon. Hier kam Weihnachten 2010 Manuel ins Spiel, den Julian aus der Schule kennt. "Ich wusste, dass Mane Gitarre spielt und in etwa die selbe Musik hört wie wir. Ich hab’ ihn dann einfach mal gefragt und er sagte zu", erzählt der Frontmann. Geprobt wird seither einmal wöchentlich drei bis fünf Stunden lang in einer Halle in Freyung.

Bei ihrem Debütalbum "Escape The Love Emergency", das von melodischem Gesang, hartem Sound und dezenten Screaming-Einlagen geprägt ist, merkt man, dass der "Frühling der Einsamkeit" eine gewichtige Rolle spielt. Die Songs handeln von der Angst, verletzt oder ignoriert zu werden und sich verloren zu fühlen ("Pay!" oder "City of Nowhere"). Aber auch Themen wie Krisen und Hungersnöte ("World Breakdown") spricht das Quartett trotz seines noch jungen Alters an. Unverkennbar ist aber auch der Einfluss ihrer Vorbilder "Bullet For My Valentine" oder "Falling In Reverse".

Fürs Songwriting zeichnet Bandleader Jul verantwortlich. "In der Regel schreibe ich das Grundgerüst. Die Ideen für die Texte kommen meist aus erlebten Situationen, beispielsweise wenn jemand gerade eine schlechte Phase durchmacht. Deshalb sind unsere Lieder auch sehr emotional. Wir singen uns quasi die Probleme vom Leib", erklärt Julian. Steht das Gerüst, lassen seine Bandkollegen noch eigene Ideen einfließen.

Warum eigentlich Post-Hardcore? Drummer Lennart erklärt: "Mainstream ist nicht unser Ding. Für Post-Hardcore können wir uns alle vier begeistern und es verlangt uns am meisten ab." Musik machen sie für Leute, die "ihr eigenes Ding" machen und denen ihr Stil gefällt. "Aber natürlich auch für uns selbst, Musik ist bei allen von uns ein sehr wichtiger Part im Leben", so Leadgitarrist Mane.

Nach langer Zeit im Studio wollen die Jungs jetzt auch auf der Bühne richtig loslegen. Bald sind alle Vier 16 − dann sind Auftritte am späteren Abend kein Problem mehr. Fürs kommende Jahr haben die Jungs schon Gigs in Aussicht. Und auch ihr Merchandising ist in Arbeit.Tobias WolfSongs der Band gibt’s auf www.pnp.de/verstaerker.



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