• regioevent.de
  • heimatsport.de
  • am-sonntag.de


pnp.de 2.09.2014

Ostbayern

Heute: 21°C - 7°C

präsentiert von:


Login

   Jetzt registrieren!   Passwort vergessen?




Icon Breadcrumb Sie sind hier:
RSS-Feed abonnieren
  • Akuelle Nachrichten werden geladen...




29.11.2012  |  17:10 Uhr

Rocker mit Improvisationstalent

Die vier jungen Burschen von "Flashbeat" aus Arnstorf haben immer einen Plan B parat

Lesenswert (4) Lesenswert kommentierenKommentare Weitersagen Weitersagen drucken Drucken


  • Artikel 22 / 99
  • Pfeil
  • Pfeil




Aus "Beatflash" mach "Flashbeat": Nicht nur an ihrem Bandsticker haben Franz Grahammer (v.l.), Michael  Hofmeister, Martin Eras und Lukas Frank die Schere angesetzt. Das Ergebnis kann sich sehen lassen.

Aus "Beatflash" mach "Flashbeat": Nicht nur an ihrem Bandsticker haben Franz Grahammer (v.l.), Michael Hofmeister, Martin Eras und Lukas Frank die Schere angesetzt. Das Ergebnis kann sich sehen lassen. | Flashbeat

Aus "Beatflash" mach "Flashbeat": Nicht nur an ihrem Bandsticker haben Franz Grahammer (v.l.), Michael Hofmeister, Martin Eras und Lukas Frank die Schere angesetzt. Das Ergebnis kann sich sehen lassen. - Flashbeat


Endlich eigene Band-Sticker:  Doch als Franz Grahammer (19/Gitarre), Michael  Hofmeister (20/Bass), Martin Eras (20/Schlagzeug) und Lukas Frank (18/Gesang) die tausend bestellten Aufkleber genauer unter die Lupe nahmen, war die Begeisterung schnell verflogen. Statt des Bandnamens FLASHBEAT stand darauf BEATFLASH. Doch nach dem ersten Schock machten die vier aus der Not eine Tugend: "Wir haben einfach zur Schere gegriffen und die Aufkleber neu zusammengesetzt."



Information


Jeden letzten Freitag im Monat präsentiert der PNP-Verstärker eine ambitionierte Band aus
der Region. Heute: Die Punk-/ Funk-Rockband "Flashbeat" aus Arnstorf. Bands, die selbst komponieren, bewerben sich  per E-Mail unter der Adresse  verstaerker@pnp.de.

Noch so eine Geschichte erzählen sie: "Unsere Bandfotos wollten wir unter Wasser machen, haben extra eine Spezialkamera ausgeliehen", sagt Michael. "Aber als es so weit war, ging die einfach nicht." Also haben sie die Fotos über Wasser gemacht, dafür umso mehr rumgeblödelt. "Jetzt finden wir die Bilder fast besser, als wir sie uns vorgestellt haben", sagt Lukas.

Geht es um ihr Improvisationstalent, dann gehören Flashbeat schon jetzt zu den ganz Großen.  Und auch musikalisch haben sie das Zeug dazu: Ein bisschen erinnert  der Sound an die Red Hot Chili Peppers, sowohl der Gesang als auch die vielen Rhythmuswechsel. Aber auch Kasabian und Warpaint gehören zu den Vorbildern.

Hört man Flashbeat zu, ist kaum zu glauben, dass es die Band in dieser Formation erst seit heuer gibt − so eingespielt wie die vier live wirken. Allerdings kannten sich Franz und Michael schon vor Flashbeat, die beiden Wallersdorfer coverten mit einer Schülerband Rockklassiker. "Irgendwann wollten wir uns aber musikalisch weiterentwickeln und unser eigenes Ding machen", erklärt Michael. Mit Martin hatten sie dafür schnell den richtigen Schlagzeuger gefunden. Seit der 20-Jährige dazugestoßen ist, proben sie auch in dessen Elternhaus in Arnstorf (Lkr. Rottal-Inn).



Audio


LA Dreaming


Flashbeat

LANARAFI


Flashbeat

Viel schwerer als die Suche nach dem Schlagzeuger ging die Jagd nach dem passenden Sänger. "Wir haben mit vielen Kandidaten geprobt, experimentierten auch einige Zeit mit einer Sängerin", erinnert sich Martin. Als sie schon mit Flyern und per Zeitung nach dem richtigen Mann suchen wollten, lernten sie auf einer Party Lukas kennen. Der 18-Jährige ist jetzt die Stimme der Band, er singt von verlorenen Freundschaften, Liebe, vom Auf und Ab im Leben. Und abwechslungsreich wie das Leben soll auch die Musik von Flashbeat sein. Genau das hat die vier auch für ihr Bandlogo inspiriert: ein Pfeil nach oben, ein Pfeil nach unten.

Die beiden Pfeile zieren auch  die erste eigene CD von Flashbeat: "Sub Zero" heißt die Scheibe, auf die die vier mächtig stolz sind. An einigen Songs haben sie monatelang geschrieben, andere  mussten ganz schnell gehen. "Kaum dass wir uns etwas eingespielt hatten, bekamen wir nämlich schon die ersten Anfragen", sagt Martin. "Unter anderem durften wir gleich auf dem heurigen Labertalfestival  auftreten − und dafür mussten noch Songs her."

Jetzt steht die Band wieder vor einer Herausforderung:  Lukas geht ein halbes Jahr für "Work And Travel" nach Australien. Flashbeat müssen erst mal ohne Sänger auskommen. "So lange machen wir einfach wieder mehr Instrumentalmusik", sagt Michael. "Und wenn im Frühling wieder Auftritte anstehen, ist Lukas eh schon wieder zurück." Sobald die vier dann wieder gemeinsam  auf der Bühne stehen, wollen sie weiter ein Ritual pflegen: Sich vor dem Auftritt indianische Kriegsbemalung auf die Brust schmieren. Eine Kampfansage? "Nein, es sieht einfach funky aus", findet Martin, "und verrückt natürlich."



Ausführliche Berichte aus der Zeitung: Einzelausgabe als PDF online kaufen | Bereich für Abonnenten





Dokumenten Information
Copyright © Passauer Neue Presse 2014
Dokument erstellt am
Letzte Änderung am




article
596701
Rocker mit Improvisationstalent
Endlich eigene Band-Sticker:  Doch als Franz Grahammer (19/Gitarre), Michael  Hofmeister (20/Bass), Martin Eras (20/Schlagzeug) und Lukas Frank (18/Gesang) die tausend bestellten Aufkleber genauer unter die Lupe nahmen, war die Begeisterung schn
http://www.pnp.de/nachrichten/kultur_und_panorama/pnp_verstaerker/596701_Rocker-mit-Improvisationstalent.html
2012-11-29 17:10:00
http://www.pnp.de/_em_daten/_pnp/2012/11/29/teaser/121129_1706_flashbeat_teaser.jpg
news










In diesem Brunnenschacht starben am Sonntag in Niederösterreich drei Familienmitglieder. − Foto: APA

Drei Mitglieder einer Familie sind in Niederösterreich in einem Brunnenschacht erstickt...



Mit dem Rettungshubschrauber wurde der Bauer (33) ins Unfallkrankenhaus nach Murnau geflogen. Er hatte in einem Brunnenschacht eine Kohlenmonoxidvergiftung erlitten.

Der 33-jährige Landwirt aus Geratskirchen (Landkreis Rottal-Inn), der am Wochenende beim Reinigen...



Das festlich geschmückte Innere des Kurhauses. − Foto: Hudelist

In Sachen Lack- und Leder-Fete im Alten Königlichen Kurhaus von Bad Reichenhall hat sich am Montag...



Die Alpen zwischen Garmisch und Innsbruck. −Symbolfoto: dpa

Ohne Ausrüstung und Orientierungssinn haben sich zwei deutsche Studenten in den Tiroler Alpen in...



Viel Arbeit hatten die Rettungskräfte am Montag auf dem Karpfhamer Fest. − Foto: Gerleigner

Schlägereien, Diebstähle, Verstöße gegen das Jugendschutzgesetz – auch am Montag hatte die...





− Foto: Symbolbild dpa

Nur weil die Versicherung eine Bescheinigung über einen Wildunfall verlangte...



−Screenshot: Youtube

In der CDU/CSU-Bundestagsfraktion stößt die Hanfpflanzen-Aktion des Grünen-Vorsitzenden Cem Özdemir...



Christine Haderthauer hat am Montagabend bei einer Pressekonferenz ihren Rücktritt bekanntgegeben. − Foto: dpa

Bayerns Staatskanzleichefin Christine Haderthauer (CSU) hat wegen der sogenannten Modellbau-Affäre...



− Foto: Birgmann

Mehr offene Stellen, weniger unversorgte Bewerber: Die Lage auf dem südostbayerischen...



Außen mondäne Eleganz, innen ging’s zur Sache: das Alte Königliche Kurhaus im Herzen Bad Reichenhalls. − Foto: Oberwegner

Eine Sex-Party im Alten Königlichen Kurhaus im Herzen von Bad Reichenhall wird ein Nachspiel haben...





Stefanie Fingerhut aus Freyung: "Das war heuer kein wirklicher Sommer. Ich habe sogar schon die Winterstiefel rausgeholt, weil‘s so saukalt ist. Mein Tipp: passende Kleidung und trotzdem rausgehen. Außerdem unternehme ich vieles mit Freunden, was man drin machen kann, zum Beispiel ins Kino."

Freyung. Von sommerlichen Temperaturen sind wir derzeit weit entfernt, obwohl wir immer noch August...



− Foto: Heimatzeitung

Gleich vier Mal hat es in der Nacht auf Freitag in der Asylbewerberunterkunft in Neuötting...



−Symbolfoto: dpa

Angelwettbewerbe haben im Landkreis Tradition, so auch in Dingolfing, wo Anfang August das...



Hotel Achatz in Passau. − Foto: Jäger

Das Hotel Achat Comfort Passau in der Neuburger Straße wird zum Jahresende nach mehrjährigem...



6200 Filme hatte Andreas Köck in seinen besten Zeiten zum Ausleihen parat. Doch die Konkurrenz aus dem Internet ist groß, der Zwieseler Geschäftsmann muss seinen Laden schließen. − Foto: Winter

Die Konkurrenz aus dem Internet ist zu groß. "Ich kann mein Geschäft beim besten Willen nicht mehr...







Anzeige